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Fantasyfilm "Snow White & the Huntsman": Wer ist die Blutrünstigste im ganzen Land?

Universal PicturesNoch ein Schneewittchen-Film? Ja, aber dieser ist gut - weil er so böse ist. "Snow White & the Huntsman" erzählt das Grimm-Märchen als düsteres Action-Epos, in dem sich die Hollywood-Stars Kristen Stewart und Charlize Theron bis auf's Blut bekämpfen und gemeinsam großes Kino schaffen.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,836053,00.html
  1. #10

    Zitat von Guderian Beitrag anzeigen
    Als Faustregel gilt, Filme die bei Spiegel Online verrissen werden, sind cineastische Meisterwerke. Filme die noch ganz gut wegkommen, sind Schrott.
    Ich frage mich, wer diesen Quatsch erfunden hat. Aber sicher, dank dieser Faustregel sind Ihnen cineastische Meisterwerke wie "Transformers 2" und "Battleship" nicht entgangen, was? Das wirkt irgendwie wie infantiler Trotz und ist entsprechend absurd.

    Wobei ich nicht in Abrede stellen will, dass die Kritiken oft eher dürftig sind und sehr standardisiert daher kommen, wie in vielen Massenmedien. Allerdings lesen sie sich gerade deswegen meist eher wie ein ausformuliertes "Rotten Tomatoes"-Fazit. Insofern lassen Sie da SPON schon fast zuviel Ehre zukommen und müssten, wenn schon, ihre "Faustregel" auf den Durchschnitt aller Kritiken anwenden. Das wäre, mit Verlaub, aber doch eher dumm. Selbst wenn es je nach Geschmack immer mal wieder unterbewertete und zu gelobte Filme gibt, aber im Allgemeinen ist die Tendenz durchaus treffend. Wer da unter den generell verrissenen Produktionen "cineastische Meisterwerke" zu finden glaubt zeigt darum eher, dass er keine Ahnung von Filmkunst hat. Oder einen fürchterlichen Geschmack..
  2. #11

    Die Königin ist ganz klar die schönere

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Spiegel sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
    (Gilt für beide Bedeutungen.)
    Dieser Spiegel im Film jedenfalls erzählt Mist. Die Königin ist ganz klar die schönere.
    Der Spiegel leidet an Geschmacksverwirrung, ooops,:-)
  3. #12

    Stewart

    Wieso verbindet eigentlich jeder Kristen Stewart ausschließlich mit ihrer Rolle in den Twilight Verfilmungen? Diese doch eher öde Rolle zeigt null von ihrem Schauspieltalent. Ich zumindest finde es sehr schade, einem Film keine Chance geben zu wollen nur weil sie dort mitspielt. Und wer behauptet, sie sei eine schlechte Schauspielerin soll sich mal Filme wie "The Cake Eaters" oder "The Runaways" anschauen. Schade das leicht vergessen wird, dass es auch Produktionen vor und nach Twilight gab.Tut mir immer etwas Leid für die Schauspieler, die damit irgendwie für immer "gebrandmarkt" sind!
  4. #13

    Das Entsetzen der Omas

    Zitat von egiboy Beitrag anzeigen
    Das Märchen heißt Schneewittchen und nicht SnowWithe oder wie auch immer.
    So langsam reicht es. Muß denn selbst für eines der urdeutschesten Märchen ein englischer Titel gewählt werden?
    Von mir aus wenn es in den Staaten aufgeführt wird, aber doch nicht Deutschland.
    Schande für die deutsche Sprache.
    Soso. Na, da wäre ich mal gespannt gewesen, wieviele Omas mit ihren Enkeln aus Versehen nach langem Kampf mit den Einlaßmitarbeitern wegen der FSK in dem wunderbaren Märchenfilm "Schneewittchen und der Jäger", bzw. "Schneewittchen und der Jägersmann" gelandet wären und sich doch gewundert hätten, dass das so gar nichts mit dem Weihnachtsmärchen zu tun hat. Für diese Gesichter hätte sich ein deutscher Titel wirklich gelohnt.
  5. #14

    ...

    Der Trailer zu dem Film lässt nicht annähernd so viel Gutes erwarten, wie im SPON Beitrag geschildert wird.

    Ich schätze diesen Film als eine typische verkitschte Hollywoodproduktion ein, die zwar tolle Bilder findet, aber nicht viel mehr kann.

    Nicht, daß ich die Ästhethik nicht berauschend finde. Das können die in Hollywood mittlerweile unglaublich gut. Diese Schönheit im Abgründigen. Die stilisierte Künstlichkeit. Ich mag das. Aber meistens kaschiert man damit das Fehlen einer Handlung, oder, noch schlimmer, man hat eine Handlung vor sich, mit zig Erzählsträngen, die alle kein Gesamtbild ergeben, sondern einen schrecklichen Mischmasch. Die Schilderung im SPON Beitrag lässt genau das vermuten. Damit auch ja jede Zielgruppe im Kino angesprochen wird.

    Es wäre so schön, mal einen solchen Film zu sehen, der den absoluten Mut entwickelt, sich zu entscheiden und Dinge wegzulassen. Sich auf eine Erzählung zu konzentrieren. Keine Kompromisse einzugehen. Vielleicht mal ein "Schneewittchen" ohne Happy End. Oder eines, das verstörend irreal und brutal daherkommt. Kafkaesk sozusagen. Die Grimmschen Märchen bieten abseits der Mainstream Geschichten, die alle kennen, genug Stoff für Verstörendes, Surreales. Wenn man sich mal überlegt, welche Mittel man heute hätte. Und wenn man dann im Gegenzug vergleicht, mit welchen sparsamen Mitteln z.B. "Das Cabinet des Dr. Caligari" arbeitet und das höchst effizient.
  6. #15

    Unterirdisch!

    Unfassbar, unterirdisch, schmerzhaft!! Ich habe mir den Film in blanker Naivität angesichts der guten Spiegel-Kritik angeschaut (okay, meine Frau wollte sowieso hin..). So einen schlechten Film habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen. Und diese "Schauspielerin" der "Snowwhite" kann ja mal gar nichts. Null. EIN Gesichtsausdruck wie ein ängstlich begossener Pudel mit Hasenzähnen. Da ist Steven Seagal ein Method Actor im Vergleich.
    Wieso wird so ein Müll zugelassen? Und wer gibt mir mein Geld zurück? Das war eine Vergewaltigung, nichts Anderes.
  7. #16

    Zitat von forenuser Beitrag anzeigen
    Die Tatsache das Kristen Stewart mitspielt haelt mich momentan noch davon ab den Film zu sehen. Allerdings macht das was ich bisher gesehen, einen guten Eindruck!
    Ich bin im Zwiespalt!
    Die ist ansich gar nicht so verkehrt, bi(ss) auf das, dass sie in der Glitzervampierkeuschheitsschnulze mitdilettiert hat.
    Sie kann schauspielerisch mehr als diese, doch sehr begrenzte, Rolle des bubenanhimmelnden, überalterten Präteenagers.
  8. #17

    @ egiboy

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten:

    Schneewittchen ist KEIN "urdeutsches" Märchen!
    Außerdem ist es nur sinnvoll, nicht jedem Film, der einen englischen Titel hat, einen neuen deutschten Titel zu geben, der dann meistens noch total am Thema vorbei ist.
  9. #18

    Warum großes Kino? Ach ja, zwei Frauen in den Hauptrollen, muss ja ganz toll sein. Öhm, ist es aber nicht. Beide spielen eher mäßig. Macht aber nix, am Ende ist es ganz gute wenn auch seichte und stellenweise sehr kitschige Unterhaltung.
  10. #19

    Charlize Theron

    ist tatsächlich der einzige Star in diesem Film und wenn sie nicht komplett überzeugt, dann nur wegen der überforderten Synchronstimme. Im Original ist es noch überzeugender. Hemsworth kann als gebrochener Held leider nicht überzeugen, Kristen Stewart sieht gut aus (jaja), aber spielt tatsächlich hölzern, steifböckig und mit zwei Gesichtsausdrücken. Der Film ist superb und mit viel Liebe zum Detail ausgestattet: Tolle Szenerie, überzeugende Kostüme, stimmiges Makeup, super Tricktechnik, das ist alles klasse. Und doch bleibt es leider blutleer und daher viel zu lang (> 2 Stunden). Sehr schade, denn die Grundidee finde ich lohnend und die meisten Zutaten waren geeignet, um großes Kino zu machen. Allerdings wäre es besser gewesen, auch für die Hauptrollen Schauspieler zu engagieren, die Emotionen transportieren können. Das Salz in der Suppe fehlt. Schade um Geld und Zeit.








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