Es ist eine Unart, wie inzwischen keiner mehr eigene Websites erstellen will, sondern alle nur noch auf Facebook ausweichen. Als müsste alle Welt bei Facebook angemeldet sein. Lächerlich.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk schlägt Alarm: Facebook will*offenbar künftig für werbefreie Seiten in dem Netzwerk Geld verlangen. Bislang hatte das ZDF ein Sonderabkommen mit Facebook, weil*dem Sender Werbung im Netz verboten ist.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...812795,00.html
Es ist eine Unart, wie inzwischen keiner mehr eigene Websites erstellen will, sondern alle nur noch auf Facebook ausweichen. Als müsste alle Welt bei Facebook angemeldet sein. Lächerlich.
...werden wohl die Gebühren steigen. Niemand trägt Sorge ohne finaziellen Ausgleich dafür zu erwarten, besonders nicht wenn dessen Sorge jemandem anderen gilt. Das kenn ich von der Versicherung.
Der scheinbare Vorteil einer "Fanpage" ist, dass man die ständige Aufmerksamkeit des "Fans" hat, regelmässige Updates der "Fanpage" vorausgesetzt. Das ist natürlich clever. Dass man damit unter Umständen vergisst, eine unabhängige Website zu pflegen und damit vom Radar von "Nicht-Fans" verschwindet, macht es zum Problem. Facebook ist ein grosses schwarzes Loch, in dem Information für immer verschwindet.
ARD und ZDF DÜRFEN im Netz keine Werbung schalten, das hat die Lobby der privaten Medien durchgesetzt um im Internet nicht mit den öffentlich-rechtlichen konkurrieren zu müssen, also liegt das Problem hier ja wohl nicht bei den ÖR sondern im Rundfunkstaatsvertrag, und wenn die ÖR Gebühren an FB zahlen würden kämen wieder die GEZ-jammerer
Es ist gefährlich!
Ich denke es macht durchaus Sinn, auch wenn es im ersten Moment etwas überzogen klingen mag, sich ernsthaft mit den Veränderungen, den Ursachen und den Folgen von facebook zu beschäftigen.
Z.B. mit einem text von
Martin Rost, 2011: Das facebook-Problem; "Mitteilungen" der Humanistischen Union, Nr. 214 (im Originalmanuskript).
Link zum PDF:
http://www.maroki.de/pub/privacy/HU-...n-facebook.pdf
Mir stellt sich die Frage ob sich Wissenschaftler / Soziologen statt mit immer neuen Analysen des geschichtlichen Faschismus mal mit Theorien des sich entwickelnden modernen Faschismus beschäftigen sollten. NSU und Konsorten sind zwar Erscheinungen der Gegenwart, die intensive Beschäftigung mit solchen seit Jahren vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen darf nicht den Blick auf die entstehung neuer Entwicklungen verbauen. Im modernen Faschismus wird nicht ein Tropfen Blut fließen müssen....
Und die theorie ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das hat Günther Anders schon vor 50 Jahren in seinen Büchern formuliert.
Klaus Lindow
Oh, es sind nicht nur die Moderatoren. Die Einzigen, die bei den ör Rundfunk- und Fernsehanstalten nicht überaus üppig Geld am Monatsende nach Hause tragen, sind die Angestellten von Fremdfirmen, die für die gebührenversorgten Tagträumer arbeiten. Die Reinigungskräfte und der Nachtwachdienst eben. In punkto Werbefreiheit ist's ja auch bei den ör Fernsehprogrammen nicht mehr weit her. Ich habe gelesen, dass Gottschalks private Altersversorgungstalkshow von drei Werbepausen unterbrochen wird; bei einer halbstündigen Sendezeit. Das schaffen nicht mal die Privaten. Zumindest, wenn sie sich an die gesetzlichen Bestimmungen halten. Jeder einzelne Senderchef der vielen Anstalten, ob ZDF oder das unglaubliche Gezücht an ARD-Anstalten, bekommt mehr Gehalt als die Bundeskanzlerin. Nein, nein, das ZDF hat keinerlei Grund zur Klage wegen dieses Facebook-Ansinnens.
Die Gebühren-Jammerer, wie Sie das nennen, jammern hauptsächlich deshalb, weil das ör Fernsehen, der Rundfunk teilweise auch, Versorgungsanstalten wurden. Und zwar für die Beschäftigten dort. Es findet keine Qualitätskontrolle statt und trotz des Titels einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, wird bei der Bezahlung der Angestellten nicht nach dem TVöD bezahlt. Trotzdem heben sich die Programme nicht wesentlich von den Privaten ab. Ob ich SWR3 höre, Antenne 1 oder Radio Regenbogn macht nicht den geringsten Unterschied. Nur die Sendungen für die ältere Generation finde ich bei den Privaten nicht. Was ordentlich gelungen ist, sind die Websites von ARD und ZDF. Im Vergleich zu den Privaten übersichtlich.
Und nicht nur das. Ihre Netzinhalte dürfen auch keine Konkurrenz zu anderen Presseprodukten aufweisen und müssen sich eng an Sendeinhalte halten.
Zudem wurde die Nutzbarkeit der Mediatheken auf eine Woche beim Normalprogramm und 24 Stunden bei Live-Veranstaltungen eingeschränkt, da die GEZ-Gebühr ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist.