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Fankultur und Ultras: "Das Verhalten ist teils aggressiver geworden"

Getty ImagesNazigruß, Gewaltausschreitungen, Stehplatzverbote: Die Diskussion um Fußball-Fans stand zuletzt in keinem guten Licht. Im Interview sagt Liga-Präsident Reinhard Rauball, was er von Ultras hält, wo die Grenzen des Dialogs sind und wann er sich zu Sanktionen gezwungen fühlt.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...817312,00.html
  1. #1

    Der Punkt ist doch der...

    ...dass die Liga, der DFB und die Vereine nichts wirklich tun müssen, da die Kosten für das aggressive Verhalten der Fans vom Steuerzahler übernommen werden (Polizeieinsätze). OK, es gibt ein paar Alibi-Fanprojekte.

    Auch hier wird wieder massiv subventioniert, einige Wenige streichen die Gewinne ein, der Steuerzahler zahlt.

    Erst wenn es das Geld der Liga, des DFB und der Vereine kostet, machen die sich wirklich Gedanken und tun was. Aber solange sie es schaffen, Ihre Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen, ändert sich nichts.

    Brot und Spiele eben! Alles gut in Deutschland!
  2. #2

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...dass die Liga, der DFB und die Vereine nichts wirklich tun müssen, da die Kosten für das aggressive Verhalten der Fans vom Steuerzahler übernommen werden (Polizeieinsätze). OK, es gibt ein paar Alibi-Fanprojekte.

    Auch hier wird wieder massiv subventioniert, einige Wenige streichen die Gewinne ein, der Steuerzahler zahlt.

    Erst wenn es das Geld der Liga, des DFB und der Vereine kostet, machen die sich wirklich Gedanken und tun was. Aber solange sie es schaffen, Ihre Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen, ändert sich nichts.

    Brot und Spiele eben! Alles gut in Deutschland!
    Ha ha ha....

    Dann soll der Staat doch auf die Steuereinnahmen durch den Fußball verzichten und die Vereine zahlen alle Kosten für Sicherheit und entstandene Schäden selbst.
    Da würden der DFB und die Vereine viele viele Millionen sparen..

    Was meinen Sie wohl warum der Staat seine Hundertschaften so bereitwillig zu den Spielen schickt.
    Die Truppe bleibt im Form und der Staat verdient ne Menge Geld. Dazu hast du die Gewalttäter Sport unter Kontrolle und die laufen dann nicht unentdeckt in der Stadt rum und belästigen Schlaumeier wie Sie.
    So etwas nennt man Win Win Situation.
  3. #3

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Aber solange sie es schaffen, Ihre Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen, ändert sich nichts.
    Steuereinnahmen durch Profifußball (Gewinn-Besteuerung, Mehrwertsteuer für Tickets, Merchandising etc.): ca. 1.500.000.000 Euro
    Kosten durch die Polizeieinsätze: ca. 80.000.000 Euro
    Und als Dauerstadiongänger: Wenn man sich so anguckt, was die meisten Polizisten dort machen in den meisten Spielen, dann fragt man sich, ob man da nicht die Kosten senken könnte, oder warum stehen da hunderte Polizisten bereit bei dem Hochrisikospiel Hoffenheim-Wolfsburg, wo dann am Ende die Polizisten im Polizeiwagen sich youtube-Videos anschauen?

    Die Polizei-Gewerkschaften spielen dann noch die Gewaltkarte, um Stellen rauszuschlagen (die Forderungen sind berechtigt, aber aus anderen Gründen).
    Und die Fanprojekt-Zuschüsse von den Vereinen wurden selten "gekappt", fragen Sie doch mal in Sachsen nach, wie man dort "gekürzt" hat um wenige hunderttausend Euro, um dann für mehrere Mio neue Polizisten zu fordern, wegen der daraus resultierenden Gewaltzunahme. Politiker-Logik. Prävention wird überbewertet.

    Gutes Interview übrigens von Rauball.
  4. #4

    Zitat von Werner86 Beitrag anzeigen
    Steuereinnahmen durch Profifußball (Gewinn-Besteuerung, Mehrwertsteuer für Tickets, Merchandising etc.): ca. 1.500.000.000 Euro
    Kosten durch die Polizeieinsätze: ca. 80.000.000 Euro
    Welch sinnvoller Vergleich
    Nun vergleichen sie noch die Steuereinnahmen durch ALDI mit den Kosten für Polizeieinsätze bei ALDI. Wenn wir danach gehen müssten wir wohl die BL abschaffen und mehr ALDI-Märkte bauen

    p.s. Nein, ich bin kein Fußballhasser und nein, ich bin auch nicht der Meinung das die Vereine die Einsätze etc. komplett bezahlen sollen
  5. #5

    Wir armen Fans...

    ..da will ma nur friedlich im Stadion ein paar Bengalos abfackeln und schon bekommt man Ärger mit der Polizei. Immer diese übertriebene Härte!
    Aber jetzt mal im Ernst. Ich gehe jetzt schon seit Jahren regelmäßig ins Stadion und habe bisher nur einmal erlebt, dass Sicherheitskräfte in meiner unmittelbaren Nähe eingreifen mussten. Ich glaube nicht, dass es somit ein Gewaltproblem im deutschen Fussball generell gibt.

    Allerdings stimme ich Herrn Rauball voll und ganz zu, dass offensichtlich gewaltbereite Fangruppen im Fussball nichts verloren habem, genausowenig, wie politisch motivierte Krawallmacher, und da schließe ich neben dem braunen Bodensatz auch gewaltbereite Linksradikale mit ein. Und auch wenn es mich mein Halbzeitbier kostet, so bin ich gerne bereit, auf Alkohol im Stadion zu verzichten, wenn dadurch die Sicherheit erhöht werden kann. Betrinken kann ich mich woanders deutlich besser und preiswerter.

    Ob die Vereine/die Liga für das Polizeiaufgebot zahlen sollten oder nicht, wird wohl eine ewige Diskussion bleiben. Ich persönlich fände es anständig, wenn die beteiligten Vereine bei sogenannten Hochrisikospielen einen Teil der Zusatzkosten für das erhöhte Polizeiaufgebot übernehmen müssten. Generell die Kosten bei den Vereinen zu lassen und mit dem Steuerzahler zu argumentieren, hinkt meiner Meinung nach ähnlich, wie der Vergleich Polizeikosten/Steuereinnahmen durch die BL.
  6. #6

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...dass die Liga, der DFB und die Vereine nichts wirklich tun müssen, da die Kosten für das aggressive Verhalten der Fans vom Steuerzahler übernommen werden (Polizeieinsätze). OK, es gibt ein paar Alibi-Fanprojekte.

    Auch hier wird wieder massiv subventioniert, einige Wenige streichen die Gewinne ein, der Steuerzahler zahlt.

    Erst wenn es das Geld der Liga, des DFB und der Vereine kostet, machen die sich wirklich Gedanken und tun was. Aber solange sie es schaffen, Ihre Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen, ändert sich nichts.

    Brot und Spiele eben! Alles gut in Deutschland!
    Aus dem Stadiongelände kann, darf und muss der Gastgebende Verein auf sein Hausrecht pochen und es durchsetzen.
    Aber auf der Straße kann kein Verein oder der DFB eingreifen da dies in Staatshoheitliche Aufgaben sind, und dort dürfen nur Polizeikräfte eingreifen.
    Und diese ganze Aufregung um die Bengalischen Feuer ist überflüssig da sie vom Gesetzgeber her verboten sind. Und wenn einer diese abfackeln will soll er es zu Hause in seiner Wohnung machen, denn dort nimmt er andern Fans nicht die Sicht und belästigt sie auch nicht mit diesen ekelhaften Rauch.
  7. #7

    Zitat von querdenker13 Beitrag anzeigen
    Und diese ganze Aufregung um die Bengalischen Feuer ist überflüssig da sie vom Gesetzgeber her verboten sind. Und wenn einer diese abfackeln will soll er es zu Hause in seiner Wohnung machen, denn dort nimmt er andern Fans nicht die Sicht und belästigt sie auch nicht mit diesen ekelhaften Rauch.
    Ich würde mal sagen, umgekehrt wird ein Schuh draus. Wen's stört, der soll sich ein Sky-Abo holen und die Spiele zu Hause im Fernsehen anschauen. Da hat er dann noch die Wiederholungen in Zeitlupe und verpasst keine einzige Szene.

    Im Stadion geht's auch darum, Stimmung zu machen.
  8. #8

    ...

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...dass die Liga, der DFB und die Vereine nichts wirklich tun müssen, da die Kosten für das aggressive Verhalten der Fans vom Steuerzahler übernommen werden (Polizeieinsätze). OK, es gibt ein paar Alibi-Fanprojekte.

    Auch hier wird wieder massiv subventioniert, einige Wenige streichen die Gewinne ein, der Steuerzahler zahlt.

    Erst wenn es das Geld der Liga, des DFB und der Vereine kostet, machen die sich wirklich Gedanken und tun was. Aber solange sie es schaffen, Ihre Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen, ändert sich nichts.

    Brot und Spiele eben! Alles gut in Deutschland!
    ... und wenn es dann mit Brot wie jetzt, auch noch immer knapper wird, dann sieht es halt so aus....
  9. #9

    Welches Interesse hat der Spiegel eigentlich, dem TSV 1860 ein Nazi-Problem zuzuschreiben ?
    Sicherlich gibt es auch bei uns ein paar von den Vollpfosten, deren Anteil ist aber nicht signifikant höher als im Durchschnitt der münchner Bevölkerung.
    Dass im Stadion der Führergruß gezeigt wird ist schlicht gelogen, ebenso wie die Behauptung, es gäbe eine rechte Ultra-Gruppierung.
    Wer sich die Cosa Nostra oder die Giasinga Buam nur zwei Minuten anschaut, weiß, das die mit dem Dreck aber auch mal gar nix am Hut haben.
    Ich gehöre selbst keiner dieser Gruppen an und unterstütze auch alle Bemühungen, gegen Rechtsradikale vorzugehen, aber hier wird einem Verein ein Image zugeschrieben, dass ihm wirklich nicht zusteht.

    Up the Lions !








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