Forum


 

Fan-Szene im Fußball: Ultras stellen sich der Debatte

DPAUltras sind gewaltbereit, aggressiv und treten martialisches auf - so lauten die gängigen Urteile und Vorurteile. Sie werden bestärkt, weil sich die Gruppen nach außen abschotten. Doch jetzt beginnt in der Szene ein Umdenken.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-857485.html
  1. #1

    Absurd

    Dieser Artikel ist absurd! Ultras haben bezüglich Pyrotechnik gezielt den Dialog mit DFL und co. gesucht! Er wurde nicht von Ultra-Seite abgebrochen! Stattdessen hetzt die GdP immer mehr gegen Ultras, dramatisiert Hand in Hand mit der Presse - und dann wundert man sich, dass man keine Lust mehr auf Dialoge hat?!
  2. #2

    ganz einfache Loesung

    die Eintrittspreise in den Stadien verdoppeln und Stehplaetze abschaffen und erst wieder rueckgaengig machen, wenn es 1 Jahr keinen Zwischenfall gab. Dann reguliert sich die Fanszene von selber
  3. #3

    optional

    Danke @PhiSch, wenigstens einer ders verstanden hat.
  4. #4

    Papa, was ist ein Hooligan?

    Vater und Sohn kommen von einem Fußballspiel. Da fragt der Sohn den Vater, was eigentlich ein Hooligan sei. Der Vater antwortet nach kurzem Überlegen:"Das mein Sohn ist jemand, der 1000 Volt im Oberarm hat, bei dem aber trotzdem oben die Birne nicht angeht!"
  5. #5

    Schluss mit der großen Simplifizierung

    Zitat von mmaaeepp Beitrag anzeigen
    die Eintrittspreise in den Stadien verdoppeln und Stehplaetze abschaffen und erst wieder rueckgaengig machen, wenn es 1 Jahr keinen Zwischenfall gab. Dann reguliert sich die Fanszene von selber
    Es gibt keine einfachen Lösungen. Nur wenn alle Seiten das kapieren, geht es vorwärts.
  6. #6

    Platz schaffen, für neue Regelungen!

    Wie schon erwähnt, Eintrittspreise verdoppeln, Stehplätze abschaffen und Kartei für Stadionverbote mehren und zwar so schnell wie nur möglich, damit ein Spiel wieder von denen genüsslich verfolgt werden kann, die etwas vom Sport verstehen. Der Rest kann draußen warten und zwar solange, bis "Nahrung" für intelligente Handlungen und Denkweisen gewachsen ist! Hier ist die Politik und nicht die Polizei gefragt.
  7. #7

    Zitat von PhiSch Beitrag anzeigen
    Dieser Artikel ist absurd! Ultras haben bezüglich Pyrotechnik gezielt den Dialog mit DFL und co. gesucht! Er wurde nicht von Ultra-Seite abgebrochen! Stattdessen hetzt die GdP immer mehr gegen Ultras, dramatisiert Hand in Hand mit der Presse - und dann wundert man sich, dass man keine Lust mehr auf Dialoge hat?!
    Erstens ist in diesem Artikel von Pyrotechnik einmal ganz am Ende in einem Satz die Rede, sonst geht es um ganz andere Sachen. Auch um die GdP geht es eher nicht. Verstehe nicht, warum der Artikel darum absurd sein soll.

    Zweitens war es im besten Falle naiv, mit dem DFB über die Legalisierung von Pyrotechnik zu sprechen. Da kann der DFB überhaupt nichts entscheiden, auch für den DFB gelten Gesetze, und nach denen ist der Pyroeinsatz in vollen Stadionblöcken nun mal verboten.
    Das wäre ungefähr so, als wenn Sie mit dem ADAC über die Aufhebung des Tempolimits und der Richtungsfahrbahnen auf den innerstädtischen Zúfahrtstraßen zum Stadion verhandeln, um dort an Spieltagen zünftige Autorennen zu veranstalten.

    Abgesehen davon ist es etwas kindisch, trotzig den Dialog einzustellen, weil man nicht ständig gelobt wird, sondern auch mal Kritik einstecken muss.
  8. #8

    Menno die Polizei nimmt uns unser Spielzeug weg

    Erst mal will ich klar stellen dass ich generell das Engagement vieler Ultras hinsichtlich der Stimmung im Stadion und der Unterstützung des Vereins klasse finde.
    Aber diese leidliche Diskussion über das für und wieder der Pyrotechnik ist einfach nur noch kindisch.
    Akzeptiert doch einfach dass vor allem die Vereine aufgrund ihres Hausrechts größtenteils ein Verbot der Pyrotechnik ausgesprochen haben.
    Es gibt doch wesentlich größere Missstände im und um den Fussball die es zu kritisieren gilt als das bloße Verbot von ein paar bunten Fackeln, welche noch dazu für die Stimmung eher zweitrangig sind.
    Dieses verbissene Festhalten an dieser Praxis zeigt doch dass es wesentlich tiefgründigere Missstände im Verhalten einiger Leute gibt als den bloßen Widerstand gegen jenes Verbot.
  9. #9

    Leidiges Thema...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ultras sind gewaltbereit, aggressiv und treten martialisches auf - so lauten die gängigen Urteile und Vorurteile. Sie werden bestärkt, weil sich die Gruppen nach außen abschotten. Doch jetzt beginnt in der Szene ein Umdenken.

    Ultras im Fußball öffnen sich gegenüber der Presse - SPIEGEL ONLINE
    Nee, es beginnt ganz sicher kein Umdenken und es sind auch nicht nur "ein paar Vollidioten" wie gerne immer wieder von Ultra-Seite zu hören ist, wenn es wieder zu Ausschreitungen gekommen ist. Ich als Dresdner kenne das Spiel nur zu gut und schäme mich jedesmal für Dumpfheit und die Unfähigkeit des Vereins und er Fans, die Zustände realistisch zu betrachten.
    Fußballvereine waren und sind Tummelplatz für gewaltbereite Menschen und das sehr, sehr oft aus dem rechten Spektrum. Das zeigt schon, wie die Transparente oft gestaltet sind. Ohne Nachzudenken nutz sicher niemand Frakturschriftarten. Auch sonst gibt es Fäuste und Kampfhunde zu sehen und spricht man die Leute darauf an, wird man entweder frotzelnd kleinlaut oder tut so, als sei all das ironisch oder übertrieben gemeint. Sorry, aber die Fähigkeit zur Ironie, die Intelligenz voraussetzt, kann ich vielen der Hardcore-Fans nicht zugestehen.
    Es mag ganz sicher auch Anhänger von Vereinen geben, die gewaltfrei und erwachsen zu ihrer Mannschaft stehen, aber wenn von der Seite so gut wie nie etwas gegen die Idioten in den eigenen Reihen kommt, zweifle ich am Willen zur Veränderung. Das alles kleinzureden ist sicher keine erfolgversprechende Strategie.








TOP



TOP