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Fan-Attacke auf Pezzoni: Bis zum bitteren Ende

dapdEr wurde ausgebuht und bedroht. Seit Wochen musste Kölns Kevin Pezzoni heftige Anfeindungen von eigenen Fans ertragen. Nun hat er aus Angst seinen Vertrag gekündigt. Der Club schaffte es nicht, den Fußballprofi zu schützen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...853391,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er wurde ausgebuht und bedroht. Seit Wochen musste Kölns Kevin Pezzoni heftige Anfeindungen von eigenen Fans ertragen. Nun hat er aus Angst seinen Vertrag gekündigt. Der Club schaffte es nicht, den Fußballprofi zu schützen.

    FC Köln: Pezzoni von Fans attackiert - SPIEGEL ONLINE
    Auch wenn ich da wenig Hoffnung habe: Vielleicht wird jetzt mal ernsthaft über den "Sportjournalismus" diskutiert, der die Stimmung bei einigen äussert schlichten Gemütern unnötig anheizt?

    Jetzt geben Beckmann, Sportbild & Co die Berufsempörten, bis in zirka 2 Wochen der nächste Fussballer als "Totalversager" ausgemacht wird.
  2. #2

    ...und die Konsequenz aus allen diesen Vorfällen? Ein paar tausend Euro Strafe, die den Verein nicht sonderlich belasten. Wie wäre es, wenn man einen Katalog von Vorfällen anlegt, bei denen alle Negativereignisse mit einem Punktwert belegt werden, also z.B. Spieler der eigenen Mannschaft mit dem Tod bedrohen = 3 Punkte, Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Stadion = 6 Punkte. Und bei Überschreiten von bestimmten Stufen gibt es gestaffelte Strafen bis zum Zwangsabstieg.

    Vielleicht würden es dann auch die letzten Blitzbirnen begreifen. Wenn man es aber immer nur als "Fankultur", "emotionale Situation" und ähnliches abtut, wird sich die Spirale wohl immer weiter drehen.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er wurde ausgebuht und bedroht. Seit Wochen musste Kölns Kevin Pezzoni heftige Anfeindungen von eigenen Fans ertragen. Nun hat er aus Angst seinen Vertrag gekündigt. Der Club schaffte es nicht, den Fußballprofi zu schützen.

    FC Köln: Pezzoni von Fans attackiert - SPIEGEL ONLINE
    Ich fordere die Kölner Profifußballer dazu auf, Ihre Verträge nicht mehr zu verlängern und sich neue Clubs zu suchen. Damit würde sie ein Zeichen der Solidarität setzen und den so genannten "Fans" ihre Fan-Grundlage entziehen.

    Kein Club, keine Randale. So einfach ist das.

    Ja, es sind nur wenige, die für diese Scheiße verantwortlich sind. Aber was solls - vielleicht lernen die Rowdys der anderen Vereine dann etwas.
  4. #4

    ein einziges Mal

    im gesamten Artikel gbt es eine annähernd korrekte Bezeichnung für die Urheber dieser unsäglichen Vorkommnisse: "Hooligans". Bei dieser Ansammlung krimineller Elemente noch von "Fans" oder "Anhängern" zu schreiben ist m.E. eine kaum entschuldbare Verharmlosung.
    Auserdem frage ich mich, wann die Verantwortlichen des Vereins ihre Alibi-Betroffenheitsrhetorik aufgeben und diesem Mob knallhart begegnen. Doch natürlich ist es bequemer, diese kriminelle Vereinigung zu dulden als das Kreuz gerade zu machen und seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen.
  5. #5

    Da helfen keine Geldstrafen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er wurde ausgebuht und bedroht. Seit Wochen musste Kölns Kevin Pezzoni heftige Anfeindungen von eigenen Fans ertragen. Nun hat er aus Angst seinen Vertrag gekündigt. Der Club schaffte es nicht, den Fußballprofi zu schützen.

    FC Köln: Pezzoni von Fans attackiert - SPIEGEL ONLINE
    Bei sowas hört der Spaß "Fußball" einfach auf. Wenn die Vereine ihr Fanproblem nicht in den Griff bekommen, dann gehts nur über Punktabzug... Vielleicht verstehen diese "Fans" es dann...
  6. #6

    Ziemlich Radikal...

    aber nicht schlecht die Idee und eine möglichkeit zeichen zu setzen. Vertrafsauflösung alle zur Arge und in einem Jahr trifft man sich wieder. Die so genannten Fans können inzwischen vom Hochhaus springen das macht auch ordentlich Aua, dann fühlen sie sich wie beim Fussball und allen ist geholfen. Spass beiseite: Hier versagt der Fussball und der Staat! :-(
  7. #7

    Ich, als Kölner

    und FC-Fan, schäme mich für solche Vorgänge.

    Es sei erwähnt, dass die hiesige Lokalpresse (KÖLNER EXPRESS),
    immer wieder Öl ins Feuer gießt. Heraus kommen dann solche unsäglichen Vorgänge.




    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er wurde ausgebuht und bedroht. Seit Wochen musste Kölns Kevin Pezzoni heftige Anfeindungen von eigenen Fans ertragen. Nun hat er aus Angst seinen Vertrag gekündigt. Der Club schaffte es nicht, den Fußballprofi zu schützen.

    FC Köln: Pezzoni von Fans attackiert - SPIEGEL ONLINE
  8. #8

    genau das

    Zitat von spongie2000 Beitrag anzeigen
    Das ist die falsche Konsequenz für die Chaoten. Es würde die echten Fans treffen und Proteste gemäßigte Fans geben.

    Ich wäre für etwas ganz anderes:
    Einfach mal ein paar Hundert schwer bewaffneter Polizisten verdeckt ins Stadion bringen, beim Radau sie gezielt auf die Chaoten loslassen und diese festnehmen. Einen Richter, der endlich mal Eier hat einsetzen, der diese für 5 Jahre weg sperrt.

    Ich sage Ihnen eines: Das Problem wäre SOFORT gelöst, ohne den Fans zu schaden. Frau weg, Kinder weg, Arbeit weg, Leben ruiniert, die Nachricht würde sich schnell rumsprechen. Innerhalb eines Tages könnten wird dieses Thema komplett lösen.
    wird leider nicht funktionieren. Die Vereine (hier der 1.FC Köln) haben das Hausrecht. Und sie bekommen es nicht hin, solche Subjekte nicht in ihr Haus zu lassen. Es tut mir freilich leid für die "echten Fans" des Vereins, aber vielleicht sollten sich diese auch mal fragen ob ich noch zu einem Verein halten kann, der SOWAS zuläßt
  9. #9

    Fans? Mitnichten!

    Diese Chaoten als "Fans" zu bezeichnen, ist schon nicht mehr zutreffend. Das sind kriminelle Spinner, die den Fußball nur als Vorwand für gewalttätige Ausschreitungen missbrauchen.

    Wenn Spieler der eigenen und der gegnerischen Mannschaften angegriffen und verletzt werden, wenn sie bedroht und verfolgt werden, dann hat das nichts mehr mit "Vereinsliebe" oder Dergleichen zu tun.

    Diese Hooligans gehören hinter schwedische Gardinen. Und offenbar denken diese geistigen Tiefflieger nicht viel nach. Wie motivierend ist des denn bitte für eine Mannschaft, wenn man solche Botschaften wie "Wenn ihr absteigt, schlagen wir euch tot" am Trainingsplatz stehen?
    Und wenn diese Leute annehmen, dass ein Spieler keine Fehlpässe mehr spielt, wenn man ihn bedroht, dann sind sie scheinbar hirntot.

    Ich glaube schon, dass da einige Vereine ein großes Problem mit "Fans" haben. Aber besonders Köln scheint da herauszustechen.


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