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Familienunternehmen: Chefposten? Nein danke

CorbisLieber angestellt als selbständig, das ist die Devise der meisten Unternehmerkinder. Nur jeder vierte Gründersprössling kann sich vorstellen, nach dem Studium die Firma der Eltern zu übernehmen. In anderen Ländern gilt das Familienunternehmen als Karrieresprungbrett.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...834205,00.html
  1. #1

    Statistik? Wast soll das sein?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lieber angestellt als selbständig, das ist die Devise der meisten Unternehmerkinder. Nur jeder vierte Gründersprössling kann sich vorstellen, nach dem Studium die Firma der Eltern zu übernehmen. In anderen Ländern gilt das Familienunternehmen als Karrieresprungbrett.

    Karriere im Familienunternehmen unbeliebt bei Unternehmerkindern - SPIEGEL ONLINE
    Alles klar. Im Internationalen Schnitt 7%, in Deutschland "nur" jeder vierte, also mit 25% deutlicher weniger als 7%? Und in Japan mit 22% doppelt so viel wie in Deutschland? Ich vermute diese Zahlenverwirrung ist dem Autor des SPON-Artikels anzulasten.

    Die Autoren der Studie sollten aber auch nochmal die eine oder andere Statistik-Vorlesung besuchen. 28000 Studenten in 26 Ländern, das sind also knapp 1000 pro Nation. Damit ergibt sich ein statistischer Fehler (3 sigma) von gut 10% pro Nation. Damit besteht kein belegbarer Unterschied zwischen 1%, 3% oder auch 7%, und die Aussage der Studie über nationale Unterschiede getrost ignoriert werden.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lieber angestellt als selbständig, das ist die Devise der meisten Unternehmerkinder. Nur jeder vierte Gründersprössling kann sich vorstellen, nach dem Studium die Firma der Eltern zu übernehmen. In anderen Ländern gilt das Familienunternehmen als Karrieresprungbrett.

    Karriere im Familienunternehmen unbeliebt bei Unternehmerkindern - SPIEGEL ONLINE
    Das Verhetzen und das Benachteiligen von Selbständigen tut halt seine Wirkung.

    Wenn es nicht "besonders gut" klappt, heißt es "Selber Schuld".
    Und wenn es gut klappt wird geplündert und negatives unterstellt

    Und wo wollen dann in Zukunft die Arbeitnehmer beschäftigt werden, wenn keiner mehr die Selbständigkeit wagt?
  3. #3

    Blödsinn

    Zitat von ShieTar Beitrag anzeigen
    Die Autoren der Studie sollten aber auch nochmal die eine oder andere Statistik-Vorlesung besuchen. 28000 Studenten in 26 Ländern, das sind also knapp 1000 pro Nation. Damit ergibt sich ein statistischer Fehler (3 sigma) von gut 10% pro Nation. Damit besteht kein belegbarer Unterschied zwischen 1%, 3% oder auch 7%, und die Aussage der Studie über nationale Unterschiede getrost ignoriert werden.
    Ihre "Statistikkenntnisse" fallen unter peinlicher Unsinn

    Für den Anfang vielleicht
    Standardabweichung
    lesen
  4. #4

    Aus Erfahrung

    Gründung/Führen einer GmbH in D macht keinen Sinn und zwar absolut
    keinen Sinn.
    Letztendlicher Nutzen liegt beim Staat; die Haftung bei Ihnen.
    Obwohl; wenn Sie sehr glücklich agieren und ihre Firma erfolgreich zur
    börsennotierten AG umsatteln können , dann gibt das Ganze wieder einenSinn; Verantwortung (fast) weg und in Ihren Garagen garantiert kein Platzmehr frei.
    Genießt lieber die letzten Jahre unseres Sozialperpeduumsystems; Darwinmacht nicht ewig Urlaub.
  5. #5

    Och Joh!

    Zitat von tritop Beitrag anzeigen
    Gründung/Führen einer GmbH in D macht keinen Sinn und zwar absolut
    keinen Sinn.
    Letztendlicher Nutzen liegt beim Staat; die Haftung bei Ihnen.
    Obwohl; wenn Sie sehr glücklich agieren und ihre Firma erfolgreich zur
    börsennotierten AG umsatteln können , dann gibt das Ganze wieder einenSinn; Verantwortung (fast) weg und in Ihren Garagen garantiert kein Platzmehr frei.
    Genießt lieber die letzten Jahre unseres Sozialperpeduumsystems; Darwinmacht nicht ewig Urlaub.
    Sie vergassen:

    1. Für Banken sind Sie grundsätzlich der letzte Dreck, wenn Sie nicht bereits sind, mindestens ihre Immobilien zu 100% als Sicherheit für einen simplen Dispokredit "zu hinterlegen". Warenlager sind grundsätzlich nichts wert. Gehen Sie mal mit evtl. selbstständig, in Vorleistung mit mehreren Mannjahren Aufwand, entwickelter SW zu Banken und fragen um einen Kredit - da wundert Sie in D dann nichts mehr!

    2. Für Kunden und deren Mitarbeiter sind Sie grundsätzlich der letzte Dreck, denn genau Sie zocken diese gnadenlos ab, da wird vorne zwar gelächelt aber wehe Sie drehen denen den Rücken zu, ist ja auch scheissegal, das Sie auch mal kurzfristig nach Notruf, in der Nacht von Sonntag auf Montag problemlos auf der Matte stehen um deren Betrieb am Laufen zu halten.

    3. Für Behörden sind Sie grundsätzlich der letzte Dreck, den genau für die sind Sie der allergrößte Abzocker dieser Gesellschaft, den genau Sie nutzen jede Schweinerei um diesen Staat um seine Einnahmen zu betrügen.

    Heute morgen habe ich nach weit über 40 Jahren der Geschäftsbeziehung von einem Kunden auf meine telefonische Nachfrage erfahren, das er den Lieferanten gewechselt hat. Wir haben vorher noch nicht mal die Gelegenheit erhalten, ein eigenes Angebot abzuliefern - soviel zu den heutigen Gepflogenheiten.

    Da kann es niemanden ernsthaft verwundern, das es für den überwiegenden Nachwuchs, in Kenntnis der Arbeitsbelastung der Eltern heißt: "Lieber angestellt als selbständig". Bereits Roland Berger sagte vor rund 20 Jahren: Wer sich in Deutschland selbständig macht, muß völlig bescheuert sein.". Nach meiner heutigen Erfahrung, kann ich dem nur beipflichten!
  6. #6

    ...und überhaupt nicht befragt...

    ...wurden diejenigen Söhne und Töchter, die es erst gar nicht bis zum Studium schaffen - soll's ja auch geben; oder etwa nicht?! Somit ändert sich der ein oder andere Anteil der erwähnten und wie auch immer zu interpretierenden Statistik.

    [Und zu Dr. Fuzzi: Andererseits werden gute Unternehmer und Geschäftsführer nur dann von der Belegschaft als "der letzte Dreck" (Ihr Zitat) gesehen, wenn sie entsprechend handeln und "führen". Menschen, die wissen, was ihre Mitarbeiter (= ebenfalls Menschen!) schaffen, und die sehen, wie wichtig soziale Faktoren (Arbeiter schulen, ihnen Vertrauen geben, sie halten, nicht ersetzen, keine persönlichen und für die Arbeit notwendigen Freiheiten einschränken usw. usf.) im Vergleich zu BWLer-Blabla und -Getue (Gewinnmaximierung, schnelles Geld durch Zeitarbeit, hohe HR-Fluktuation) sind, werden niemals so bezeichnet werden... Zu lange schon gibt es nämlich Unternehmer/Geschäftsführer/Chefs, die zuallererst ihre Mitarbeiter wie den letzten Dreck behandeln (Stichwort "HR")... Und dass sie (oder Sie) für Banken "der letzte Dreck" sind, damit mögen Sie leider und bedauerlicherweise Recht haben. Hier hat wohl seit Kohl jemand den Karren des Systems in oben mehrfach genannten gefahren und denen Macht an der falschen Stelle gegeben. Es rächt sich gerade. Schade, dass es guten Familienbetrieben zuerst das Genick brechen muss, bevor was passiert. Dumm auch, dass es nicht mehr rückgängig zu machen sein wird. Und dass Sie nicht davon profitieren werden, ist wohl jetzt auch den Nachkommen klar geworden...Man müsste sie mal fragen, ob sie stattdessen als Aktionäre einsteigen würden...!?!?]
  7. #7

    nach uns kommt nichts mehr

    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    Sie vergassen: .....
    All Ihre angeführten Punkte kann ich nachvollziehen.
    Und ja, ich habe eine ganze Menge vergessen; ich könnte, mit meinem
    Erlebten ein Buch füllen.

    Titel: "Vom Irrglauben ein Chef zu sein"

    Das würde aber in diesem Land niemand kaufen, die Menschen wollen
    und können das Damoklesschwert, das über ihnen schwebt nicht
    erkennen; die begreifen nur, dass der Chef den Mercedes fährt, den sie
    letzten Monat erwirtschaftet haben.
    Finanzbehörden, Zollbehörden, Betriebsgenossenschaft, Basel 2,
    Zertifizierungswahn, Banken, Betriebsgesetzgebung, Haftungsbestimmungen (mbH: kicher !) und Betriebsrat.
    Ich habe, vor Jahren, den Absprung geschafft, mein Partner hat noch
    bis zum Herzinfarkt weitergemacht.
    "Wir" werden weniger, es geht nicht ohne "uns"; genauso wenig wie
    ohne unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter.
  8. #8

    Och Joh!

    Zitat von keinewerbunginfilmen Beitrag anzeigen
    [Und zu Dr. Fuzzi: Andererseits werden gute Unternehmer und Geschäftsführer nur dann von der Belegschaft als "der letzte Dreck" (Ihr Zitat) gesehen, wenn sie entsprechend handeln und "führen". Menschen, die wissen, was ihre Mitarbeiter (= ebenfalls Menschen!) schaffen, und die sehen, wie wichtig soziale Faktoren (Arbeiter schulen, ihnen Vertrauen geben, sie halten, nicht ersetzen, keine persönlichen und für die Arbeit notwendigen Freiheiten einschränken usw. usf.) im Vergleich zu BWLer-Blabla und -Getue (Gewinnmaximierung, schnelles Geld durch Zeitarbeit, hohe HR-Fluktuation) sind, werden niemals so bezeichnet werden... Zu lange schon gibt es nämlich Unternehmer/Geschäftsführer/Chefs, die zuallererst ihre Mitarbeiter wie den letzten Dreck behandeln (Stichwort "HR")... Und dass sie (oder Sie) für Banken "der letzte Dreck" sind, damit mögen Sie leider und bedauerlicherweise Recht haben. Hier hat wohl seit Kohl jemand den Karren des Systems in oben mehrfach genannten gefahren und denen Macht an der falschen Stelle gegeben. Es rächt sich gerade. Schade, dass es guten Familienbetrieben zuerst das Genick brechen muss, bevor was passiert. Dumm auch, dass es nicht mehr rückgängig zu machen sein wird. Und dass Sie nicht davon profitieren werden, ist wohl jetzt auch den Nachkommen klar geworden...Man müsste sie mal fragen, ob sie stattdessen als Aktionäre einsteigen würden...!?!?]
    Sie erblöden sich tatsächlich, mir ein Zitat über Beschäftigte anzuhängen, was ich niemals geschrieben oder getätigt haben! Was sind Sie denn für einer? Ein frustrierter Angestellter eines Großunternehmens etwa?

    In ihrer angeblich so sozialen Kompetenz, erblöden Sie sich sogar, einzelne Politiker zu benennen, gleichwohl die Politik aller Parteien in Toto seit Jahrzehnten die kleinen Unternehmen, die immerhin bis dato die überwiegende Masse der Beschäftigten in diesem Land stellt, völlig ignoriert.
  9. #9

    Och Joh!

    Zitat von tritop Beitrag anzeigen
    All Ihre angeführten Punkte kann ich nachvollziehen.
    Und ja, ich habe eine ganze Menge vergessen; ich könnte, mit meinem
    Erlebten ein Buch füllen.

    Titel: "Vom Irrglauben ein Chef zu sein"

    Das würde aber in diesem Land niemand kaufen, die Menschen wollen
    und können das Damoklesschwert, das über ihnen schwebt nicht
    erkennen; die begreifen nur, dass der Chef den Mercedes fährt, den sie
    letzten Monat erwirtschaftet haben.
    Finanzbehörden, Zollbehörden, Betriebsgenossenschaft, Basel 2,
    Zertifizierungswahn, Banken, Betriebsgesetzgebung, Haftungsbestimmungen (mbH: kicher !) und Betriebsrat.
    Ich habe, vor Jahren, den Absprung geschafft, mein Partner hat noch
    bis zum Herzinfarkt weitergemacht.
    "Wir" werden weniger, es geht nicht ohne "uns"; genauso wenig wie
    ohne unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter.
    Tja... das Problem besteht darin, das unsere Beschäftigten und "Wir" diesen Staat wesentlich finanzieren und zur wesentlichen Beschäftigung verhelfen, jedoch absolut Null Lobby in der Politik haben. Wir können diese Lobby-Arbeit auch tatsächlich gar nicht mehr leisten, denn "Wir" arbeiten tatsächlich mindestens 12 Stunden pro Tag und zählen nicht, wie z.B. sesselpfurzende Politiker oder Vorstandsvorsitzende, die Mittags- und Abendessen zur Arbeitszeit!








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