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Familienstudie: Deutsche haben kaum Zeit für ihre Liebsten
Getty ImagesDeutschlands Familien leiden unter Zeitnot, Eltern reiben sich zwischen Beruf und Privatleben auf. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt, wie stressig die Menschen ihr Leben empfinden: Die meisten wollen mehr Zeit mit ihren Liebsten verbringen - schaffen es aber nicht.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...855333,00.html
- #1 12.09.2012 10:56 von
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Titel: "Deutsche haben kaum Zeit für ihre Liebsten" - Nur Frauen in der Studie befragt. Ohne Worte. - #2 12.09.2012 11:06 von
gleichberechtigte Aufgabenteilung im Haushalt
Die "gleichberechtigte Aufgabenteilung im Haushalt" muss sich auch nach der beruflichen Belastung der einzelnen Akteure richten.Wenn ich als Landärztin durchschnittlich 12 Stunden(und wenn Dienste hinzukommen auch mehr)am Tag arbeite,mein Mann aber keiner bzw. nur "geringfügig beschäftigter" Erwerbsarbeit nachgeht,weil er sich um Haushalt und die Kinder kümmert - bei uns ist es andersrum als "normal" - dann ist der Haushalt zum allergrößten Teil seine Aufgabe und ich kann davon nicht auch noch "gleichberechtigt" 50% übernehmen.
- #3 12.09.2012 11:07 von
Titel:Deutschland
Hallo,
dann sollen die sich mehr zeit nehmen und auf den 3 wagen verzichten denn das brauchen die dann nicht mehr zu verdienen. Sorry aber arbeiten um wohlstand zu erlangen und gleichzeitig kinder groß ziehen geht doch gar nicht. Was wollen diese liberalen und konservativen eigentlich also die das aus der mittelschicht? Wohlstand oder kinder? - #4 12.09.2012 11:11 von
"Immerhin verzeichnet die Studie gestiegene Anerkennung für Personen, die im Haushalt arbeiten. Insbesondere die Wertschätzung durch den Partner ist gestiegen: 2005 gab nur die Hälfte der Frauen an, für Hausarbeit Lob vom Partner zu bekommen - 2012 waren es 71 Prozent."
Ein schwerer Fehler ist ja schon, dass FRAUEN für Hausarbeit Lob vom Partner = Männern bekommen sollen. Ich mache es gerade anders herum, und mehr je ich meinen Mann lobe, desto besser kann er das.
Übrigens können Sie sich das auch irgendwann wieder abgewöhnen, in einer Familie einen Mann mit mehreren Frauen sehen zu wollen - gleich einem Hahn mit vielen Hennen.
Ist doch auch unlogisch in einem Land, in dem es mehr Männer als Frauen gibt.
"Wer eine Stunde Zeit am Tag zusätzlich hätte, würde diese trotzdem nicht zwangsläufig mit der Familie verbringen. Dies würde nur ein Viertel (26 Prozent) der Befragten tun - 44 Prozent würden dagegen die Stunde für sich selbst nutzen. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch bei Frauen zwischen 45 und 59 Jahren, von denen fast zwei Drittel angaben, die Zeit allein verbringen zu wollen."
Ja. Wenn man sich endlich so viel Zeit (Lebenszeit) nehmen kann, wie man will, dann weiß man sogar, was man schon immer wollte. - So erging es mir jedenfalls. - #5 12.09.2012 11:15 von
Blubb...
Wow, das hätte meine Oma schon vor 60 Jahren sagen können...
Kinder machen also wirklich arbeit? Super Erkenntnis!
Achtung noch ein wichtiger Tipp an alle die an Kinder denken. Es kann gerade in den ersten sechs Monaten zu großem Schlafentzug kommen...
Ich glaube früher hat man da einfach groß drüber gejammert und es war jedem klar. Selbst als Hausfrau mit zwei Kindern zwischen 0-5 hat man praktisch mit dem Haushalt einen Fulltime Job.
Wer ein Baby hat und mal kurz in die Stadt möchte, plant immer eine Stunde Vorbereitung mit ein, nur um das Haus verlassen zu können.
Und wer wirklich denkt, dass man mit zwei Leuten Vollzeit arbeiten kann und viel Zeit mit seinem Kleinen verbringen kann, ist einfach dumm. - #6 12.09.2012 11:16 von
Vorbilder
Ines Kolmsee ist gelernte Ingenieurin und seit sieben Jahren CEO bei einem internationalen Chemieunternehmen. Mit ihrem Mann hat sie vier kleine Kinder ... http://www.atkearney361grad.de/2012/09/11/die-rush-hour-des-lebens-neue-manner-hat-das-land/
- #7 12.09.2012 11:16 von
@marshmallow
"repräsentative Studie [...] insgesamt 1617 Personen" Das Ergebnis überrascht doch niemanden. Eltern werden wg. der geringen Löhne/Gehälter zwischen dem Zwang zur (Vollzeit-) Arbeit mit zwei Personen und den ganzen weiteren Aufgaben (Mensa-/Fördervereine etc.) zerrieben. Ich zB habe wegen drohender (Alters-) Armut auf ein 3. Kind verzichten müssen. Und so geht es Hunderttausenden. Welch Wunder, dass die Demographische Entwicklung so verheerend aussieht.
- #8 12.09.2012 11:17 von
Wahrscheinlich würden diese Frauen sich wohler fühlen, wenn sie statt einem Halbtags-Job lieber eine Vollzeitstelle mittels Quote im Vorstandsbereich ergattern. / Ironie aus
Aber ich gebe Ihnen Recht: nach 2-maligem aufmerksamen Lesen des Artikels fällt auf, dass diese Studie fast nur den Standpunkt von Frauen beleuchtet. Positiv finde ich, dass die sog. Alleinerziehenden nicht wieder einen Sonderstatus bekommen haben. - #9 12.09.2012 11:17 von
Statistik
Was die Statstik nicht sagt, ist dass das Problem beim Geld liegt. Den wer nicht erbt o. Sozialhilfe bekommt schuftet. Und wieso soll ich Kinder bekommen wen ich sie dann für teures Extrageld abgeben muss? Besser der Staat baut Wohnhäuser und kümmert sich um soziale Gerechtigkeit als um solche Studien.
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