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Familienpolitik: Sturm der Entrüstung gegen Kauders Elterngeld-Vorstoß
ddpVolker Kauder will das Elterngeld überprüfen - und bekommt dafür heftigen Widerspruch. Das Familienministerium bügelt den Vorstoß ab, der nordrhein-westfälische FDP-Chef Christian Lindner warnt vor einer Verunsicherung von Müttern und Vätern.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...842978,00.html
- #1 06.07.2012 12:58 von
Was soll der Appell von FDP-Christian Lindner pro Elterngeld
Die Merkel-Koalition hat ausgedient, versagt, aber an allen Ecken und Enden. Eine vorzeitige Auflösung wäre wünschenswert. Wenn die FDP jetzt Rückgrat zeigen würde, könnte sie sich vielleicht mit einem Pünktchen aus dem Schlamassel retten und den Weg für vorzeitige Neuwahlen freigeben. Unverständlich, wie es Stimmen in Deutschland geben kann, die Merkel hochzujubeln.
Wie dekadent sind wir politisch verkommen? - #2 06.07.2012 13:14 von
Ein guter Ansatz!
Wenn Paare Eltern werden wollen, dann geschieht das!
Ich glaube kaum, dass viele Paare sich Kinder überlegen, weil sie dann Geld vom Staat bekommen, eher andersherum.
Das Kindergeld sollte man auf europ. Niveau anpassen und würde so viel sparen! - #3 06.07.2012 13:26 von
Warum wohl sinkt die Geburtenrate?
Ich habe 2 Kinder und wollte sie nicht missen. Wäre ich aber jünger und hätte noch keine, würde ich auch keine Kinder mehr wollen. Warum? Um den Kindern einen einigermaßen guten Start ins Leben zu geben, braucht es eine gute gesellschaftliche Struktur, die wir hier in Deutschland aber nicht haben. Klar bekommt man alles irgendwie hin, aber leider halt nur irgendwie und nur mit viel Geld. Alle anderen werden gesellschaftlich alleine gelassen. Sei es mit Kindern Wohnung finden (schlimmer wie mit Haustieren), Elternzeit, sei es Kindergartenplätze oder Kitas, sei es Schulbildung mit G8, sei es Ausbildung oder nur noch mit einem Micky Maus Studium... mittlerweile ist alles eine Farce und läuft nur noch einigermaßen mit großem Aufwand und Einsatz von engangierten Eltern und/oder sehr viel Geld. Unser Staat hat es geschafft, alles gute kaputt zu machen, am falschen Ende zu sparen und Familien zu vernachlässigen und das seit Jahren. Wärend Rennpferde verminderte Mehrwertsteuersätze haben, dürfen Eltern 19 % zahlen. Der Staat hilft lieber anderen oder gibt Geld für Fahrstühle von EU Witwen in den Weinkeller aus oder reguliert sich dezentral zu Tode... Nein in Deutschland würde ich keine 2 Kinder mehr gebären... Als junge Frau wollte ich eine Großfamilie - heute sage ich nein danke - den Stress ist es nicht wert. Jetzt kann Hr. Kauder mal darüber nachdenken, warum in D junge Leute keine Kinder mehr wollen. Danke Politiker!
- #4 06.07.2012 13:28 von
Paranoia!
Anders als paranoid kann man die Angst der Regierigen davor, dass ein einkommensUNabhängiges Elterngeld als Einkommensersatz und "Karnickelprämie" missbraucht würde, nicht nennen. Also hat man sich dazu entschlossen es einkommensabhängig zu gestalten mit der Wirkung, dass jungen Familien, aufgrund fehlender Vorverdienstzeiten, doch eine Hartz-Karriere droht. Die rüstige Mittdreißigerin wird als Cabrio-Mutti noch etwas gepampert, anders lässt sich das Elterngeld in seiner heutigen Ausprägung nicht beschreiben.
Wobei mir das sogar noch egal wäre, würde es nicht den Blick auf eine sinnvolle Lösung sogar versperren: Wir brauchen Änderungen im Arbeitsrecht, also bei bfristeten Verträgen und Leiharbeit, wenn wir mehr junge Mütter und damit auch die Chance auf mehr Kinder haben wollen.
Die Chancengleichheit für Mann und Frau bekämen wir dann sogar als Nebeneffekt noch mit. Wenn die Kids schon aus dem Gröbsten raus sind, wenn die Eltern auf die Vierzig zugehen, ließe sich auch dort noch etwas darstellen. Aber wer erst mit Ende 30 in die Elternzeit geht, hat damit auch seiner Karriere den Deckel aufgesetzt.
Bemerkenswert, dass sogar in der CDU mal jemand nachdenkt. - #5 06.07.2012 13:30 von
Was soll diese Diskussion?
Ich dachte das Thema hätten wir endlich hinter uns. Aber nein, wieder wird an dem gefühlt einzigen Thema, das in den letzten Jahren für die Bürger verabschiedet wurde herumdiskutiert. Sicherlich ist das Elterngeld kein Grund ein Kind in die Welt zu setzen. Aber es ist auf jeden Fall kein Hindernis. Es ist eine echte Erleichterung, besonders im ersten Jahr. Wir überlegen gerade selbst, ob wir ein zweites Kind bekommen möchten und natürlich müssen wir uns die Frage nach der finanziellen Belastung durch meinen Verdienstausfalls als Mutter stellen. Ehrlich gesagt werde ich nach dieser Hiobsbotschaft meinen Wunsch noch einmal sehr gründlich überdenken, vor allen Dingen aber kalkulieren, ob ich mir einen Verdienstausfall nach Geburt eines weiteren Kindes überhaut leisten kann.
- #6 06.07.2012 13:35 von
Eine Fehlinvestition..
war das Elterngeld von Anfang an. Und auch Kreditfinfanziert. und so ist es auch mit dem Betreuungsgeld. Diese KOalition verliert sich auf Nebenkriegsschauplätzen und kriegt nichts richtig hin. Doch etwas schon: Geschenke an Hotels und Versicherungen
- #7 06.07.2012 13:39 von
optional
Eine wirklich gut Entscheidung wäre das ehegattensplittung durch ein familiensplitting fuer familien mit Kinder zu ersetzen
Zusätzlich zum Elterngeld und kostenlosen kindergartenplaetzen am 1 Jahr...
Finanziert durch höhere steuern für reiche... - #8 06.07.2012 13:42 von
Was soll das?
Warum sollen die wenigen die noch Kinder bekommen durch entzug des Elterngeldes bestraft werden, nur weil die Mehrzahl meint keine Kinder bekommen zu müssen? Herr Kauder ist schlicht und ergreifend hierzu keine plausible Begründung eingefallen. Auf Familienförderung kommt es eben nicht an, Hauptsache man kann die Wirtschaft steuerlich unterstützen...
- #9 06.07.2012 13:48 von
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