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Familienpolitik: Bürgermeister zahlt Babyprämie aus eigener Tasche

Der Bürgermeister der Gemeinde Poseritz auf Rügen betreibt aktive Familienpolitik in seiner Gemeinde - und liefert nebenbei ein Beispiel dafür, dass Regierende nicht notwendig zu den Raffkes dieser Welt gehören müssen. Die Babyprämie, die er ausgelobt hat, bezahlt er aus eigener Tasche.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...682183,00.html
  1. #1

    re

    Stellt sich die Frage ob der nächste Bürgermeister das auch noch zahlt.
  2. #2

    ;-))

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bürgermeister der Gemeinde Poseritz auf Rügen betreibt aktive Familienpolitik in seiner Gemeinde - und liefert nebenbei ein Beispiel dafür, dass Regierende nicht notwendig zu den Raffkes dieser Welt gehören müssen. Die Babyprämie, die er ausgelobt hat, bezahlt er aus eigener Tasche.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...682183,00.html
    Ich wette, dass dieses Beispiel keine Schule machen wird unter den Politikern. Es wird eine Ausnahme bleiben.
  3. #3

    ich will keinen Titel schreiben müssen

    nette idee... dafür hat der mann sich einen Daumen hoch verdient.
    Leider bleiben Politiker, die an ihre Leute denken die Ausnahme. Wenn das Volk kein brot hat, soll's doch kuchen essen oder wie war das?
  4. #4

    Rechnen wir mal

    5 - 10 Kinder, sagen wir 7,5 Kinder pro Jahr

    100 € pro Jahr pro bis sie 5 Jahre alt sind.

    Der Bürgermeister gibt also aus (bei gleichbleibendem Kinderwachstum)

    Jahr Min Max Durchschnitt
    1 500 1000 750
    2 1000 2000 1500
    3 1500 3000 2250
    4 2000 4000 3000
    5 2500 5000 3750
    ab 6ten Jahr bleibst gleich, da sich Zu und Abgänge die Waage halten, aber er ist ja eh erstmal nur bis 2014 gewählt.


    Poseritz müßte unter der Besoldung Mecklenburg Vorpommern laufen und bei 1000 Einwohnern sollte er mit bis zu 1500 Einwohnern in die Besoldungsgruppe A 10 fallen. Da er 2007 im Amt war, ist es wohl mindestens die zweite Legislaturperiode.

    2004-2010 = 6 Jahre => 2400 Grundgehalt + Besoldungszuschläge + Familiengeld + Mehrarbeitsvergütung + Sonderzuschläge ...
    Ja klappt mit den 2000 - 4000 € die er in seinem letzten Amtsjahr aufbringen müßte (und am Ende bei 2700 Grundgehalt sein, da sieht es doch für ihn erstmal so aus, dass die Gehaltssteigerungen in Kinder investiert werden)

    Ich finde den Einsatz gut. Aber nru in kleinen GEmeinden mit geringen Geburtenraten bezahlbar.
  5. #5

    Rechnet sich doch in etwa

    5-10 Kinder

    also

    Jahr , Mindestausgabe, Maximalausgabe, Durchschnitt

    1 , 500, 1000, 750
    2 , 1000, 2000, 1500
    3 , 1500, 3000, 2250
    4 , 2000, 4000, 3000
    5 , 2500, 5000, 3750

    Bis Jahr 4 ist er gewählt. Ab 5 bleiben wegne zu und Abgängen die Beträge gleich.

    In Besoldungsgruppe A10 (wegen kleiner Gemeinde in Mecklenburg Vorpommern) sollte er in den 4 Jahren eine Gehaltssteigerung von 300 € + pro Monat bekommen. (Grundgehalt von 2300 auf 2600 + Zuschläge etc)

    Heißt: er bekommt trotzdem noch eine Bezugssteigerung im Durchschnittfall.

    Finde das trotzdem gut.


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