Zitat von
Dräuen
Alle Frauen wollen ein Kind, mindestens eins. Aber so, wie der Mensch sich eine Lebensgeschichte aus Gründen bastelt, die in keinem kausalen Verhältnis zu den Ereignissen stehen, so bastelt er sich die Meinung aus den Überzeugungen seiner Peergroup und seiner Sozialisation zusammen. Und gerät Frau in die falschen Kreise, wird mit Büchern aus dem feministischen Lager abgefüttert und gefüllt, hackstückt sie sich Begründungen zusammen, warum Mutterschaft tierisch ist, unterdrückt, zum Opfer macht, Lebenschancen verunmöglicht, - denn mit der Muttermilch kann sie es nicht aufgesogen haben, dieses leise wirkende Gift, sich der eigenen Biologie zu entziehen und der Schwester der Todeskulte zu huldigen: Der Kinderlosigkeit. Aus der Freiheit, über die Reproduktion mittels Pillen zu entscheiden, wird dann im Alter dieser nörgelnde Singsang, der nur mühsam übertönt, dass sowohl Mutterschaft wie Kinderlosigkeit nicht einem rationalen Konstrukt der Lebensplanung entspringen. Und fast jeder hat in seinem Familienkreis die skurrile Tante ohne Nachwuchs, die diesen nörgelnden Grundton bis zur Meisterschaft perfektioniert hat. Wenn es ganz schlimm kommt, dann werden solche Tanten im Zuge von Quote oder Gnade eine Ersatzbefriedigung und -betätigungsfeld in der Politik oder den Medien (irgendwas mit Menschen) finden und alles wegbeißen, was der kinderlosen Alphastute vor die bebenden Nüstern läuft.