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Familienministerin Schröder: Frau Dr. Gebärfreude

Eine Frau, die nicht Mutter sein will? Undenkbar. Zumindest in der Welt unserer Familien- und Frauenministerin Kristina Schröder, die sich schlicht nicht vorstellen kann, dass andere Menschen andere Lebensentwürfe haben als sie selbst. Das macht sie leider ungeeignet für ihren Job.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...834815,00.html
  1. #230

    so viele Vorurteile

    Mir wird Angst und Bange, wenn ich hier so lese, dass religiös fundierte Kreuzzüge auch 2012 noch nicht Geschichte sind! Wer keine Kinder will, sollte auch keine haben, leidtragenden wären doch die Kinder in diesem Fall! Ich geniesse meine Vaterrolle, anstatt hier auf andersdenkende einzurpügeln. Dass unsere Kinder einmal die Kinderlosen pflegen, ist dumme Polemik. Vielleicht ist das bald einer der wenigen joby, die nichts in ausland verlagert wurden und wir sind dafür dankbar? Ach ja, ohne Kinderlose könnten Kindergeld, Freibeträge, Kitas, Infrastruktur usw... gar nicht finanziert werden....
  2. #231

    Ist dies schon die Hölle?

    Zitat von semipermeabel Beitrag anzeigen
    Weltweit im Sinne von wirtschaftlich unsicher stimmt teilweise.
    Es geht den mir bekannten jungen Leuten auch nicht um Abstriche am aktuellen Lebensstandard.
    Der Arbeitsmarkt fordert Flexibilität ein, auch räumliche.
    Nicht gerade einer Familiengründung dienlich.
    Daran ändern auch die Kröten vom Staat nichts.
    Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht! Trotzdem habe ich persönlich noch viel mehr Angst davor, was beispielsweise passieren wird, wenn uns Europa um die Ohren fliegt. Da denke ich wirklich Gott sei dank, dass ich keine Kinder hab! Wenn ich mir vostelle, uns könnte es wie den Griechen gehen, und es wäre noch nicht einmal mehr die medizinische Versorgung meiner Kinder gesichert und ich müsste mein Kind schlimmstenfall aus finanzieller Not heraus ins Heim geben - Danke bestens! Außerdem habe ich beinahe jede Hoffnung verloren, dass wir jemals aus der unseeligen Dauerschleife CDU/CSU/SDP/Grüne/FDP mit für mein Verständniss nahezu identischer Zielsetzung kommen werden.
    Dafür werden schon Menschen wie Björn Hengst in den entsprechenden Massenmedien sorgen. Statt dessen "hyped" man so inhaltsarme Parteien wie die Piraten, damit auch schön alles beim Alten bleibt!
  3. #232

    Zitat von tokker Beitrag anzeigen
    Mir wird Angst und Bange, wenn ich hier so lese, dass religiös fundierte Kreuzzüge auch 2012 noch nicht Geschichte sind! Wer keine Kinder will, sollte auch keine haben, leidtragenden wären doch die Kinder in diesem Fall! Ich geniesse meine Vaterrolle, anstatt hier auf andersdenkende einzurpügeln. Dass unsere Kinder einmal die Kinderlosen pflegen, ist dumme Polemik. Vielleicht ist das bald einer der wenigen joby, die nichts in ausland verlagert wurden und wir sind dafür dankbar? Ach ja, ohne Kinderlose könnten Kindergeld, Freibeträge, Kitas, Infrastruktur usw... gar nicht finanziert werden....
    You made my Pfingstday:-) Schön hier auch mal von Elternseite eine Stimme der Vernunft zu hören! Zum Glück habe ich in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis eigentlich ausschließlich Eltern von Ihrer Couleur. Man darf einfach nicht der Horrorvorstellung anheim fallen, diese vermehrten fundierten Elternkreuzzügler, die hier schreiben, seien in irgendeiner From repräsentativ.
  4. #233

    so isses

    Zitat von Dräuen Beitrag anzeigen
    Alle Frauen wollen ein Kind, mindestens eins. Aber so, wie der Mensch sich eine Lebensgeschichte aus Gründen bastelt, die in keinem kausalen Verhältnis zu den Ereignissen stehen, so bastelt er sich die Meinung aus den Überzeugungen seiner Peergroup und seiner Sozialisation zusammen. Und gerät Frau in die falschen Kreise, wird mit Büchern aus dem feministischen Lager abgefüttert und gefüllt, hackstückt sie sich Begründungen zusammen, warum Mutterschaft tierisch ist, unterdrückt, zum Opfer macht, Lebenschancen verunmöglicht, - denn mit der Muttermilch kann sie es nicht aufgesogen haben, dieses leise wirkende Gift, sich der eigenen Biologie zu entziehen und der Schwester der Todeskulte zu huldigen: Der Kinderlosigkeit. Aus der Freiheit, über die Reproduktion mittels Pillen zu entscheiden, wird dann im Alter dieser nörgelnde Singsang, der nur mühsam übertönt, dass sowohl Mutterschaft wie Kinderlosigkeit nicht einem rationalen Konstrukt der Lebensplanung entspringen. Und fast jeder hat in seinem Familienkreis die skurrile Tante ohne Nachwuchs, die diesen nörgelnden Grundton bis zur Meisterschaft perfektioniert hat. Wenn es ganz schlimm kommt, dann werden solche Tanten im Zuge von Quote oder Gnade eine Ersatzbefriedigung und -betätigungsfeld in der Politik oder den Medien (irgendwas mit Menschen) finden und alles wegbeißen, was der kinderlosen Alphastute vor die bebenden Nüstern läuft.
    während ja die ersten kommentare auf ihre zeilen das erwartbar entrüstete und schnappatmig ungläubige echo hervorgebracht haben, kann ich nicht umhin, meine gelassene zustimmung zu ihren ausführungen kund zu tun. auch wenn sie sich entrüsten, meine damen, so wird die evolutionäre realität dadurch auch keine andere. wundervoll formuliert, lese ich in wenigen zeilen hier erstmals die wahrheit, nichts als die reine wahrheit...sehr lebensklug und sehr amüsant auch noch!..:-)
  5. #234

    danke

    Zitat von tokker Beitrag anzeigen
    Mir wird Angst und Bange, wenn ich hier so lese, dass religiös fundierte Kreuzzüge auch 2012 noch nicht Geschichte sind! Wer keine Kinder will, sollte auch keine haben, leidtragenden wären doch die Kinder in diesem Fall! Ich geniesse meine Vaterrolle, anstatt hier auf andersdenkende einzurpügeln. Dass unsere Kinder einmal die Kinderlosen pflegen, ist dumme Polemik. Vielleicht ist das bald einer der wenigen joby, die nichts in ausland verlagert wurden und wir sind dafür dankbar? Ach ja, ohne Kinderlose könnten Kindergeld, Freibeträge, Kitas, Infrastruktur usw... gar nicht finanziert werden....
    hatte gestern mehrmals angefangen zu schreiben , hatte aber angst das meine wortwahl zu scharf für die "moderation" werden würde.
    nach dem überschlafen und ihrem post geht es mir besser . im realen leben treffe ich auch eher leute mit denen man sich austauscht , warum ja oder nein .hier kriegt man aber den eindruck kinder haben ja oder nein, sei nur eine frage der renten finanzierung.
  6. #235

    Zitat von boeseHelene Beitrag anzeigen
    wenn so manche Eltern erlebt, dann kommt ganz schnell der Gedanke auf dass die Kinder eigentlich nur ein weiteres Statussymbol sind. Ich empfehle ihnen mal einen Samstag Nachmittag auf einem Turnier die Sportart ist eigentlich ist egal und sie werden ganz schnell den Elterntyp mein Kind mein Boot etc. finden.
    Vielleicht, weil diese Eltern ihren Kindern die besten Chancen geben möchten?
    Vielleicht, weil diese Eltern in intakten Familienverbänden aufgewachsen sind, und schon ihre Eltern alles zu Ihrer Entwicklung beigetragen haben, was möglich war?

    Weil diese Eltern meinen, dass nicht unbedingt die staatliche Massenbildung die beste ist?

    Vielleicht weil sie die anderen Eltern aus dem Yacht oder Tennisclub kennen?
  7. #236

    Zitat von tokker Beitrag anzeigen
    User wie Roger Rabit1962 verstehen und akzeptieren nicht, dass Leute andere Lebensentwürfe haben, wie man selbst. Auch ich habe Kinder, würde aber nie wagen, meine lebensentwürfe anderen überzustülpen. jeder soll glücklich werden, wie er mag. Und lieber Roger Rabit: Sie beweisen, dass deutschland nicht mehr das Volk der Dichter & Denker ist, sondern immer noch der Richter und Henker! Nichts dazugelernt!
    Sie können jeden Lebensentwurf leben, den Sie möchten.
    Niemand wird Ihnen das vorschreiben.
    Es gibt keinen Gebärzwang, auch keinen Spermaspendenzwang.

    Ich bin jedoch der festen Meinung, dass - sobald die Mehrheit der Menschen den Entwurf von Frau Berg folgt - wir die Zukunft verlieren.
    Auch bin ich der Meinung, dass wir wieder Kinder in den Mittelpunkt des Handelns stellen müssen.
    Unsere Zukunft wird mehr davon abhängen, als davon ob wir Geld nach Griechenland exportieren.

    Ich werde Sie deswegen wegen Ihres Lebensentwurfs nicht aufs Schafott bringen, und Richter ist auch nicht mein Beruf.
  8. #237

    Ja, dank an Tokker!!

    ... und Sie, herr Mephisto, Nomen est omen for sure, und so öde! Und zu dem Gesagten von Dräuen ist schlichtweg nichts mehr zu sagen: weder schnappatmig, noch pampig, noch weise, noch cool, noch lässig, noch wie auch immer. Hochmut Aroganz Ignoranz Selbstherrlichkeit und Bitterkeit in eins. Na, hoffen wir mal dass sich die Kinder an solch "löblichen" Werten freuen können. Wenn se sich nicht jetzt schon in Grund und Boden schämen über solch anachronistische menschenverachtende Anwandlungen.
  9. #238

    Zitat von Fünfeinhalb Beitrag anzeigen
    Wenn es nur die unsichere Lage in Deutschland wäre - Die Situation weltweit finde ich um ein Vielfaches bedrohlicher!
    Ob Mutti Schröder da ein paar Kröten mehr oder weniger springen läßt wäre da noch mein geringstes Problem!
    Die Menschen haben im zerstörten Nachkriegsdeutschland Kinder bekommen und grossgezogen.
    Die momentane Welt ist ein Paradies dagegen.

    Wenn Sie sich von der Welt bedroht fühlen, dann sollten Sie weniger Medien konsumieren und mal spazierengehen.
  10. #239

    Sie ist die richtige...

    Frau Schröder macht es genau richtig, sie versucht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Meine Frau studiert und ich habe einen guten Job und wir haben uns ganz bewusst für ein Kind entschieden, auch wenn meine Frau dadurch vielleicht ein oder zwei Jahre länger studiert. Sicher gibt es auch den anderen Lebensentwurf und man kann sich als Frau auch prima damit abfinden, keine Kinder in die Welt zu setzen und statt dessen mehr Klamotten zu kaufen oder jedes Jahr zwei teure Reisen zu unternehmen. Klar haben wir da auch überlegt: Zwei Akademiker ohne Kinder, das würde ein reichliches Einkommen bedeuten und viele schöne Sachen, die wir uns leisten könnten... aber uns würde auch etwas fehlen: Das Lachen unserer Tochter, mit Ihr zu spielen und einfach nur Spaß zu haben... dafür verzichtet man echt gerne auf die eine oder andere Annehmlichkeit. Es tut mir leid für Frau Berg, dass Sie darüber so gefrustet ist, dass Sie es der Ministerin anhängt... und für meine Tochter tut es mir leid, dass Sie dann die Rente oder die Sozialleistungen der Frauen zahlen muss, die lieber im "Reichtum" gelebt haben, statt sich der verwantwortungsvollen Aufgabe der Kindererziehung gestellt haben. Denn das ist garantiert mehr Verantwortung als jeder "Karriere"- oder Vorstandsposten.


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