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Familienministerin Schröder: Frau Dr. Gebärfreude

Eine Frau, die nicht Mutter sein will? Undenkbar. Zumindest in der Welt unserer Familien- und Frauenministerin Kristina Schröder, die sich schlicht nicht vorstellen kann, dass andere Menschen andere Lebensentwürfe haben als sie selbst. Das macht sie leider ungeeignet für ihren Job.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...834815,00.html
  1. #100

    Kinder in dieser Zeit ?

    Zu dieser Zeit Kinder zu bekommen finde ich Wahnsinn.
    Die Kinder müssen das ausbaden , was die Politiker zur Zeit verbocken. Sie kommen zur Welt und haben als erstes den Buckel voll Schulden , ohne das sie irgend etwas getan haben . Sie werden von den unfähigen Politikern in Sippenhaft genommen und wissen davon noch garnichts.
    Ich frage mich nur ob die jungen Leute sich das noch lenge bieten lassen , oder ob sie eines Tages die Nase so voll haben , das sie mit Gewalt die Verursacher beseitigen wollen. Es wäre kein Wunder , wenn sich da wieder einige zusammenschliessen und es erneut zu Gewaltakten kommt.
    Forderungen der Bürger zu Volksabstimmungen werden abgelehnt , durch Mainstream werden Protestveranstaltungen verunglimpft oder gleich verschwiegen,
  2. #101

    Haben wir bereits

    Zitat von gnaeuspompeius Beitrag anzeigen
    ...
    Wer sich aber bewußt und gewollt gegen Kinder entscheidet sollte fairer und konsequenter Weise auch die Kosten seines Lebensentwurfs vollständig tragen. Nur die Rosinen rauspicken (Rente/Pflege & die Früchte der Staatsverschuldung auf Kosten der nächsten Generationen) um sich dann konsequenzlos davonzustehlen... das kann nicht sein.
    ...
    Dass Kinderlose keine Kinderfreibeträge geltend machen können, Steuern zahlen, aus denen Kindergeld, Ausbildung und sonstige Infrastruktur für Familien mit Kindern finanziert wird, scheint Ihnen entgangen zu sein. Dass sie entsprechend höhere KV Beiträge zahlen, von denen die mitversicherten Kinder profitieren, wohl auch.
    Und dass die Beiträge zur RV und PV im Umlageverfahren verwaltet werden ist politisch gewollt. Kann man verwaltungstechnisch ändern. Auch hier zahlen die Kinderlosen mehr ein, da ihr Einkommen nicht durch Freibeträge gemindert wird. Seien sie also froh, dass es genügend Kinderlose gibt, die die IPhones und X-Boxen der armen Kinder mitfinanzieren.
    Möglicherweise sind die Familien die Rosinenpicker, die trotz Kinder auf NICHTS verzichten wollen und am liebsten noch die Weltreise mit Familie von der Allgemeinheit finanzieren lassen wollen. Früher hieß es "Urlaub? Kann ich mir mit Kindern nicht leisten." Sollen die Fruchtbaren eben konsequent sein und Prioritäten setzen.
    Außerdem müssen Sie mal erläutern, wie die über 20% arbeitslosen Jugendlichen in der EU die 'Rosinen' der Kinderlosen beischaffen.
  3. #102

    Zitat von Horstino Beitrag anzeigen
    Wegen mir muss niemand Kinder kriegen.
    Aber diejenigen, die sich dafür entscheiden bzw. keine bekommen können haben müssen mit dem Geld, dass nicht für Kinder drauf geht, für ihr Alter gefälligst selbst Vorsorge treffen.
    Aber leider ist die Hedonistenlobby noch zu stark und verhindert eine angemessene Lastenverteilung.
    während die Eltern zusammen beim Kinde sind arbeiten für Kinderlose die dann eben auch später mehr Rente haben, ohne diese Leute die keinerlei Fehlzeiten haben wären die Renten noch geringer.
  4. #103

    Zitat von gnaeuspompeius Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Keiner soll gezwungen werden Kinder zu bekommen der dies nicht möchte. Alleine schon zum Wohle der Kinder. Wer sich aber bewußt und gewollt gegen Kinder entscheidet sollte fairer und konsequenter Weise auch die Kosten seines Lebensentwurfs vollständig tragen. Nur die Rosinen rauspicken (Rente/Pflege & die Früchte der Staatsverschuldung auf Kosten der nächsten Generationen) um sich dann konsequenzlos davonzustehlen... das kann nicht sein. Wir brauchen endlich ein modernes und gerechtes Steuer- und Sozialsystem, welches solche Lebensentwürfe berücksichtigt.

    Vermutlich gäbe es dann auch wesentlich weniger aufgeregte Antworten auf einen Artikel wie diesen hier. Mehr als Schulterzucken und ein freundliches "Wen interessierts?" würde Frau Sybille nicht ernten und sie könnte sich anderen Bereichen zuwenden.
    das selbe könnte doch für Eltern gelten warum sollten sie Rentenpunkte fürs zu Hause beim Kinde herum sitzen bekommen? Warum die Kinderfreibeträge? Okay dafür müssten wir die Verfassung ändern. Warum soll ich ihnen und ihren Kindern ihr Leben mit meinen Steuern finanzieren? Die Spielplätze ihrer Kinder, die Schule etc.? Erst durch die höheren Steuern für Kinderlose ist es möglich, dass der Staat Eltern mit dem Gieskannenprinzip unterstützen kann.
  5. #104

    Wird längst berücksichtigt!

    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Auch interessant wäre die Reaktion, wenn man die Kindererziehung angemessen in den Rentenpunkten und Steuersystemen berücksichtigen würde.
    Oder wovon wird z. B. Kindergeld bezahlt?
    Oder wieso gibt es (sogar ganz ohne Kinde) steuerliches Ehegattensplitting?

    Die ledigen Kinderlosen sind, so sie denn Geld verdienen, das sie versteuern können, jene, die am meisten zur Kasse gebeten werden. (Auch) Zugunsten von Kindergeld und Steuervorteilen von Ehepaaren (die deswegen keine Kinder haben müssen).
    Wenn die Meschheit sich weiter wie die sprichwörtlichen Karnickel (ein Schelm, wer Ihren Forennamen in diesem Zusammenhang amüsant findet) vermehrt, sterben eben noch mehr Leute an Hunger, gibt es noch mehr Krieg, Vertreibung und Elend, finden noch heftigere Verteilungskämpfe um noch schneller zur Neige gehende Resourcen statt, und ob eine solche Welt so erlebenswert ist, wage ich zu bezweifeln. Kinder würde ich jedenfalls nicht in ein derartiges Haifischbecken schubsen.
    Die Aufgabe lautet eher: Wie fährt die Menschheit die Weltbevölkerung sozial verträglich und human auf einen Bruchteil des
    heutigen Standes (vllt. auf ein Zehntel, also 700 Mio.) zurück.
    Ansonsten bliebe nur die Option, den Mars möglichst schnell zu besud..äh, besiedeln.
  6. #105

    ein Plädoyer für Kinder

    Viele tun so, als ob der Kinderwunsch davon abhängig sei, wie die eigene Kindheit oder arme Kinder in der Nachbarschaft erlebt wurden. Das mag bei einigen ein Motiv sein, ich halte es aber eher für die Ausnahme. Menschen können nicht hellsehen und so sind Erwartungen als Extrapolation gegenwärtiger Zustände immer spekulativ. Insofern, dass Eltern selbstverantwortlich und flexibel reagieren müssen, ist unsere demographische Entwicklung allerdings zu begrüssen.

    Wir haben eine in der Menschheitsgeschichte noch nie erlebte Freizügigkeit. Wenn jemand also Kinder haben will, ihm aber die Zustände in diesem Land unerträglich erscheinen, kann dahin auswandern, wo weniger Kinderlose Politik machen.

    In Kindern lebt man weiter. Man hat sie nicht, um fremdbestimmte Zwecke zu erfüllen.
  7. #106

    Zitat von johanna-schäfer Beitrag anzeigen
    Die Gehässigkeit aller Seiten erstaunt mich schon etwas ... und weil hier schon so viele traurige Schicksale ausgebreitet wurden oder auf der Gegenseite gefordert wird, Kinderlose von Rentenzahlungen auszuschließen, hier noch ein weiteres trauriges Schicksal:

    Als Johanna jung war (jung genug, um eigene Kinder zu bekommen, heißt das), wollte sie keiner haben - wer will schon eine Behinderte, Johanna durfte man sich jede Gemeinheit anhören ("was willst du hier in der Disco beim Tanzen, du kannst ja nicht einmal richtig laufen") und Johanna hat schnell gelernt zu unterscheiden zwischen der grausamen Realität und den Sonntagsreden unserer geliebten Politikerkaste.

    Jetzt, wo manches sich ausgewachsen hat oder dank besserer Behandlungsmethoden nicht mehr offensichtlich ist, wo Johanna einen gut bezahlten und soweit man das heute sagen kann, sicheren Job hat, hat sich das geändert.

    Das kann man als schön oder späte Genugtuung empfinden.

    Nur ist Johanna jetzt nicht willig, denen, die sie einst verschmähten, bei der Aufzucht der Kinder aus erster Ehe behilflich zu sein, das eigene Gehalt mit der Erstgattin zu teilen oder für die Interessen von Kindern auszugeben, nicht letztendlich nicht die von Johanna sind, und um daran nocht etwas zu ändern, ist es für Johanna zu spät ...
    Da Sie mit dem unterstrichenen Teil meinen Beitrag kommentierten, möchte ich Ihnen als Vater eines schwerbehinderten Kindes versichern, dass ich die Doppelzüngigkeit politischer Versprechung und realem Handeln in vieler Hinsicht am eigenen Leibe erfahren durfte.

    Die Integration, selbst die Akzeptanz von Behinderung ist in der Realität und der Bevölkerung jenseits der Sonntagsreden gleich Null.
    Ausser den Selbsthilfegruppen haben wir da wenig hilfreiches erlebt.

    Aber lassen Sie sich nicht ihren inneren Positivismus nehmen. Egal wie Andere schauen oder reden.
  8. #107

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Ich habe als Kinderloser meine monatelangen Weltreisen und durchzechten Naechte allerdings auch genossen.
    Familie ist nicht alles.
    Ja, wir auch. Wir hatten die Kinder mit.
    Gezecht haben aber nur wir.
  9. #108

    Zitat von boeseHelene Beitrag anzeigen
    das selbe könnte doch für Eltern gelten warum sollten sie Rentenpunkte fürs zu Hause beim Kinde herum sitzen bekommen? Warum die Kinderfreibeträge? Okay dafür müssten wir die Verfassung ändern. Warum soll ich ihnen und ihren Kindern ihr Leben mit meinen Steuern finanzieren? Die Spielplätze ihrer Kinder, die Schule etc.? Erst durch die höheren Steuern für Kinderlose ist es möglich, dass der Staat Eltern mit dem Gieskannenprinzip unterstützen kann.
    Das ist wohl völlig falsch.

    Denken Sie Ihr Prinzip einfach mal ins Extreme zu Ende.

    Niemand bekommt mehr Kinder und alle Sparen Geld.

    Was passiert nun wenn alle in Rente gehen?

    Richtig - Niemand arbeitet mehr.
    Es gibt keine Produkte mehr.

    Wovon wollen Sie leben?
    Sie müssen wieder selbst aufs Feld und die Kartoffeln anbauen.
  10. #109

    optional

    Wunderbar! Ganz wunderbar! Beim Lesen gekichert, gefreut und dann nochmal gekichert (beim Lesen der Kommentare). Dank für diese schöne Kolumne!


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