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Familienministerin Schröder: Die unbefreite Frau

dapdKristina Schröder steht für den neuen Konservatismus in der CDU. Ihr Frauenbild wirkt nur scheinbar modern. Denn in Wahrheit ist die Familienministerin Symbol für den Weg der Merkel-Partei zu einer amerikanischen Ideologie: Wer scheitert, hat selbst Schuld.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827804,00.html
  1. #30

    Nein, schuld sind immer die anderen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kristina Schröder steht für den neuen Konservatismus in der CDU. Ihr Frauenbild wirkt nur scheinbar modern. Denn in Wahrheit ist die Familienministerin Symbol für den Weg der Merkel-Partei zu einer amerikanischen Ideologie: Wer scheitert, hat selbst Schuld.

    Familienministerin Schröder: Die unbefreite Frau - SPIEGEL ONLINE
    Wie kann man nur so vermessen sein, den Menschen im Grundsatz die Verantwortung für ihr Leben zuzuweisen. Der einzelne ist doch dazu viel zu dumm, oder in der Gutmenschensprache: unverschuldet unmündig.
    Schuld sind immer die anderen, zumindest die Gesellschaft, Risiko braucht niemand mehr zu tragen und kümmern muß man sich auch um nichts. Das macht der Staat für uns. Das kann der auch viel besser.
    Schöne neue Welt!
  2. #31

    Neue Begriffe braucht das Land

    Zitat von hardliner1 Beitrag anzeigen
    100 Prozent Zustimmung. Merkel und von der Leyen haben einen nicht zu übersehenden Linksdrall.
    Meine Güte, wenn diese beiden Damen links sein sollen, dann muss für Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine und mich ein neuer Begriff gefunden werden. Linksradikal reicht bei diesen Koordinaten nicht mehr. Ich erwarte Vorschläge.
  3. #32

    nana, für eine "ganze Generation" spricht Frau Schröder mit Sicherheit nicht.
    Nicht nur in der CDU wird Frau S. bestimmt wie eine Attaktion bestaunt. So jung, schon Ministerin. Leider keine Persönlichkeit oder Kompetenz. Die CDU Minister sind ja an sich ganz passabel - bis auf diese Frau.
    Wie sie der Bundsekanzlerin so eine Statistin unterjubeln konnten...
    Aber gut, Frau Merkel hat auch den Wulff nominiert.
    Hier sieht man wieder sehr schön: Wo "Elite" drauf steht, ist nicht unbedingt Elite drin.
  4. #33

    Das ist nur die Gehässigkeit eines Menschen, der im Unterbewußten erkannt hat, dass seine geringe Bedeutung auch noch eine Leistung seines toten Vaters ist.

    Es ist das was die Linken seit Jahrzehnten verloren haben, den Stolz selbst Leistung zu erbringen.
  5. #34

    Post vom Blümchensexpraktikanten

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Es sind nicht nur die Emanzen, sondern auch Männer wie Sie, Herr Augstein, die Frau Schröder nicht braucht!
    Sind Sie tatsächlich der Meinung, dass Sie mit ihrem Statement etwas gewinnbringendes, nachdenkliches oder oder somst etwas sinnvolles zur Diskussion beigetragen haben?
    Ich bin der Meinung, so lange es Menschen mit derart altem Gedankengut - das mache ich mal an ihrer Wortwahl "Emanze" fest - gibt, brauchen wir noch viel mehr Augsteins und noch viel, viel mehr emanzipierte Frauen.
    Und Frauen wie Frau Schröder richten nach meinem Dafürhalten in der Gesellschaft mehr Schaden an, als das tausend besoffene Punks je könnten.
    So, und jetzt können Sie mit einem weiteren Vorurteil kontern und schreiben, ich sei ein Weichei, Frauenversteher, Sitzpinler und Blümchensexpraktikant.
  6. #35

    Als wenn es für Männer leichter wäre alleinerziehend. Selten so einen Stuss gelesen. Das hat doch mal null mit dem Geschlecht zu tun.
    Meine Mutter hat mich ohne Hilfe alleine großgezogen, als Kindergärtnerin wohlgemerkt und mir hat es an nichts gefehlt. War nicht immer leicht, aber so ist das im Leben. Sie hat auch nie gejammert, sondern selber dafür gesorgt das es uns gut geht.
    Es ist doch so, dass wenn irgend etwas für Frauen nicht so läuft wie gewünscht, dann ist die Männerwelt dran Schuld. Immer das gleiche Lied.
    Das ist so im Privaten und das ist so in der Geschäftswelt. ;)

    Davon abgesehen: Ein bisschen Eigenverantwortung täte vielen Menschen mal ganz gut. Wir sind auf jeden Fall Weltmeister im Jammern in Deutschland.

    Ich kenne einige Frauen die selbst sagen das Männer die besseren Chefs sind: Der Grund? Sie nehmen nicht alles so persönlich. Frauen sind nun mal in der Regel Emotionaler. Emotionen sind aber in der heutigen Wirtschaftswelt nicht angesagt, außer in der Werbung.
    Wenn ich schon lese man sollte als hübsche Frau keine Bilder mitschicken bei der Bewerbung....
    Mir geht der ganze Feminismus gehörig auf die Eier...ist auch nur eine billige Klientel Ideologie mittlerweile.
  7. #36

    Sehr gut!

    Eine sehr gute Analyse, Herr Augstein. Danke.

    Am Beispiel von Frau Schröder lässt sich die gesellschaftliche Wirkweise des Neoliberalismus nach Ayn Rand gut erkennen. Diese Ideologie dient als Rechtfertigung für Asoziale. Ihr Mangel an Humanität, der im Ausgang der Errungenschaften der '68er für einige Jahre (bis etwa zum Lambsdorff-Papier) nicht mehr öffentlich bekundet werden konnte, wird durch die Tarnkappe des Wahrnehmungsmanagements dieser schmutzigen und offen menschenfeindlichen Ideologie wieder gesellschaftsfähig gemacht.

    Oder etwas geraffter formuliert: A-löcher dürfen wieder A-löcher bleiben und dies auch mehr oder weniger offen bekunden - und müssen nicht mehr an ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung arbeiten.
  8. #37

    Zitat von cekay Beitrag anzeigen
    Augstein wirft jemanden Ideoligie vor? Warum? Weil es nicht vollumfänglich die seine ist?

    Die "Kälte" unserer Generation, mein lieber Augstein, ist die Tatsache, dass wir mit einem Schuldtsunami leben müssen, den ihr in 40 Jahren linker Gutmenschideotie ohne Rücksicht auf Verluste aufhäuften.
    Mit Abstand die meisten Schulden haben Kohl und Merkel aufgehäuft, ich wusste bisher gar nicht, dass beide linke Gutmenschen sind :-)
  9. #38

    Zitat von Mathesar Beitrag anzeigen
    ..leider Gottes funktioniert es ja bei manchem, den ständigen Linksdrall als rechtsdrall umzudeuten um noch weiter nach links zu steuern.
    Wer Merkel und VdL links verortet, muß schon verdammt weit rechts stehen.
    Die beiden Damen haben lediglich -im Gegensatz zu den Rechtsromantikern, die von ihren geliebten 50ern träumen- noch ein wenig Gespür für die politischen Realitäten in diesem Lande....
  10. #39

    Standing on the shoulders of giants

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kristina Schröder steht für den neuen Konservatismus in der CDU. Ihr Frauenbild wirkt nur scheinbar modern. Denn in Wahrheit ist die Familienministerin Symbol für den Weg der Merkel-Partei zu einer amerikanischen Ideologie: Wer scheitert, hat selbst Schuld.

    Familienministerin Schröder: Die unbefreite Frau - SPIEGEL ONLINE
    Frau Dr. Schröder hat ja gezeigt, dass Solidargemeinschaft bedeutet, dass man/frau in schwierigen Zeiten immer Helfer findet, die die kritischen Lücken einer Aufgabe mit Tatendrang füllen.

    Siehe auch: Umstrittene Doktorarbeit: Dr. Kristina Schröder und ihre Helfer | Politik*- Frankfurter Rundschau (fr-online)








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