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Familienministerin Schröder: Die unbefreite Frau

dapdKristina Schröder steht für den neuen Konservatismus in der CDU. Ihr Frauenbild wirkt nur scheinbar modern. Denn in Wahrheit ist die Familienministerin Symbol für den Weg der Merkel-Partei zu einer amerikanischen Ideologie: Wer scheitert, hat selbst Schuld.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827804,00.html
  1. #110

    Zitat von Wheredoyouwanttogotoday? Beitrag anzeigen
    Die Quote brauchen wir für Frauen, die weder abhängiges Ehemäuschen noch unterhaltsabhängige Mutti sein wollen, aber immer mit diesen Vorurteilen kämpfen müssen, dass sie jederzeit dazu mutieren könnten und deshalb für einen entsprechenden Posten ungeeignet sind, TROTZ gleicher Qualifikation wie die auch bereit stehenden Männer.
    Da haben Sie was falsch verstanden! Vor der Antwort mal googlen?
    "Momshells" (Mom + Bombshell) sind die Frauen, die keinen Unterhalt und keine Quote brauchen! Die müssen auch mit keinen Vorurteilen kämpfen.
    "Mousewife" hat nichts mit "Ehemäuschen" zu tun. Das bezieht sich eher auf die "graue Existenz hinter der Computermaus".
    Um bei den Roth-Lyrics zu bleiben: meinen Sie dass ein "Tattoo" (= künstlich Arrangiertes) zu einer "Momshell" führt?
    Frau Schröder geht mit gutem Beispiel voran!
  2. #111

    Wessen Freiheit?

    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    Ich finde es höchst befremdlich, wenn immer mehr staatliche Regulierung und Bevormundung gewünscht werden, was die Freiheit beschränkt...
    siehe Post-Nr. 10027937 (derzeit #60)
    Familienministerin Schröder: Die unbefreite Frau

    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich hat dies auch nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun, sondern vielmehr mit Gleichmacherei, bei der die Natur der Menschen (und es gibt nunmal leider Unterschiede zwischen den Menschen) völlig ignoriert wird.
    Gleichmacherei ist doch das Grundprinzip der neoliberalen Tellerwäscher-Millionär-Legende! "Weil XY es geschafft hat, kann es jeder schaffen, weil alle Menschen gleich veranlagt sind." Das ist doch der Grund"gedanke" des Neoliberalismus.

    Die politische Linke dagegen versucht, gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die jedem Menschen ein menschenwürdiges Überleben ermöglichen, der sein Leben gemäß seinen eigenen Neigungen und Fähigkeiten gestaltet. Wo ist da die Gleichmacherei?
  3. #112

    Vorsätzliches Missverständnis?

    Zitat von nagevog Beitrag anzeigen
    ..und die schwachen sind, ihrer Meinung nach, die Frauen?
    Es ging mir, wie Sie sicher bemerkt haben wenn Sie meinen Beitrag ganz gelesen haben, um die grundsätzliche Perversion des Freiheitsbegriffs durch den Neoliberalismus.
  4. #113

    Die Logik schon mal umgedreht?

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    (...)
    Diese Politikerinnen verkörpern wie ihre männlichen Kollegen den Egoismus und die Selbstsucht, die für die heutigen neoliberalen Mainstream-Politiker charakteristisch sind. Aber klar doch denken diese Leute wie die US-Republikaner: "Wer scheitert, ist selber schuld und hat es nicht anders verdient". (...)
    Der Satz über die eigene Verantwortung im Falle des Scheitern ist, neben vielem anderen Quatsch, der Gipfel des Blödsinns in der Augstein-Kolumne. Und dennoch wird er hier dutzendfach nachgeplappert.

    Wenden wir das Argument mal um. Die Linken und ihre Adepten glauben also: Wenn jemand scheitert, waren die Umstände, die Gesellschaft, die FDP oder die Wirtschaftsordnung schuld daran? Ist natürlich ein fabelhafter Ansatz, um die Armada der linken Bevormundungsindustrie aufmarschieren zu lassen.

    Unbeantwortet bleibt nur die Frage: wer trägt die Verantwortung für das publizistische Scheitern Augsteins?
  5. #114

    Antworten

    Zitat von Kalleblom Beitrag anzeigen
    ....nur fühlen sich so viele Menschen dazu berufen, dauernd und alles zu kritisieren, ohne mal Ansätze von Verbesserungsvorschlägen zu machen.
    Ich zeige Ihnen gerne mal meinen letzten Steuerbescheid, und selbst wenn dieser wesentlich bescheidener ausfiele, bin ich als Bürger dieses Staates sehr wohl berufen, diesen auch zu kritisieren. Und ein konkreter Verbesserungsvorschlag lautet, Frau Schröder wegen Unfähigkeit zu entlassen.

    Zitat von Kalleblom Beitrag anzeigen
    Langsam ist es unerträglich, dauernd das geheule von der linken Ecke zu vernehmen, dass doch Deutschland so bitter bös und ungerecht geworden ist.
    Wie kommen Sie dazu mich in die linke Ecke zu stellen und meine Einlassungen als "Geheule" zu diffamieren?
    Zitat von Kalleblom Beitrag anzeigen
    Was haben Sie gegen Charity-Veranstaltungen?
    Gar nichts, wenn sie weder als Ablasshandel noch als Selbstinszenierung vonstatten gehen.
    Zitat von Kalleblom Beitrag anzeigen
    Und warum gehen Sie nicht selber in die Politik?
    Woher wissen Sie eigentlich, was ich tue und was nicht?
  6. #115

    Hmm!

    Zitat von Zappapa Beitrag anzeigen
    Eine Bitte an alle: Denken Sie noch mal grundsätzlich drüber nach. Das Problem ist biologisch. Die Frauen kriegen die Kinder. Frauen können heute in vielen Berufen das gleiche leisten wie Männer, und viele wollen das auch. Aber irgendwann taucht die Kinderfrage auf. Nicht jede Frau schafft es in eine Position, in der sie souverän und stressfrei damit umgehen kann. Viele verschieben das Kinderkriegen immer weiter nach hinten, aber die biologische Uhr tickt. Oder sie geben ihren Beruf auf. Für Männer ist das alles kein Problem. Diese Ungerechtigkeit haben weder Männer noch Frauen verschuldet, aber sie ist nun mal da, und man kann die Frauen damit nicht alleine lassen! Eine Aussage wie "Danke, emanzipiert sind wir selber!" empfinde ich als Schlag ins Gesicht aller Frauen, die nicht so privilegiert sind wie Frau Schröder.
    Das Problem ist biologisch, es haben weder Männer noch Frauen zu verantworten, aber trotzdem muss diese Ungerechtigkeit aus der Welt.

    Man kann das Denken der Entscheider in Unternehmen nicht mit Gesetzen regeln! Das führt nur zu weiteren Ungerechtigkeiten. Denn warum sollte ein Unternehmen gezwungen werden eine 28 jährige Frau einem 28 jährigem Mann bei gleicher evtl. sogar etwas schlechterer Qualifikation zu bevorzugen und dann das Risiko einzugehen, dass die frau schwanger wird, vom Staat in dieser Zeit per Elterngeld weiter finanziert (was an sich nicht schlecht ist) und dann aber diese Position frei gehalten werden muss, falls die Frau berechtigterweise wieder in ihrem Job zurück möchte.

    Am ehesten machen gesetzliche Regelungen im Bereich der Kinderbetreuung Sinn und zwar flächendeckend und hoch qualifiziert, damit die Kinderfrage nicht von der Betreuungs-infrastruktur abhängt. Dann hat Frau Schröder nämlich recht und die Aussage "Danke, emanzipiert sind wir selber!" vollen Bestand! Keine Frau möchte in eine "Chefetage" durch eine Quotenregelung, weil immer das Etikett der gesetzlichen Regelung an ihr haftet und eben nicht das der Qualifikation. Die Frauen die das trotzdem fordern, haben in Chefetagen nichts zu suchen, denn diese wären ohne Quote da nicht hingekommen.
  7. #116

    Zitat von wkdw Beitrag anzeigen
    Mann mit Arbeit bezahlt Heimchen am Herd mit Kind für Wohlfühlambiente und Sex? Verwechseln Sie da die Ehefrau nicht mit einer Dame aus dem horizontalen Gewerbe?

    Übrigens: Wenn Sie so naiv waren und selbst keine Erziehungszeiten für Ihr Kind übernommen haben, dann zahlen Sie jetzt dafür.
    Ich kann Ihnen inhaltlich nicht so ganz folgen, da ich keine Prostituierte kenne, die für mich kochen würde. Ich würde mir auch keine kaufen, die wie ein Heimchen am Herd aussieht ...
    vielmehr wollte ich mit diesem Beitrag auf die gegenseitigen Abhängigkeiten der Geschlechter hinweisen!
    Ich zahle übrigens wirklich gerne! Geht's der Mutter gut, geht es den Kindern gut ... die alten Rollenbilder haben auch ihre Vorteile für alle Beteiligten. Das wird zu leicht vergessen.
  8. #117

    Tut mir leid!

    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    Bei mir war es wohl eher so, dass ich nicht wegen, sondern trotz sozialem Netzwerk erfolgreich bin. Da ich (was in Deutschland ein massiver Makel ist) in der Schule Klassenbester war, wurde ich von etlichen Mitschülern als "Streber" angefeindet. Da ich heute .....
    Hmm, ich war zweimal Stufenbester und hatte das beste Abi-Zeugnis meiner Klasse, war aber sozial wohl gelitten, habe nach mehr als drei Jahrzehnten noch freundschaftliche Kontakte zu meinen Klassenkameraden. Da haben Sie richtig Pech gehabt oder lag das womöglich in Ihrer eigenen Verantwortung?
  9. #118

    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    ... - ich habe diese Neidrepublik Deutschland übrigens vor zwei Jahren verlassen, und bin froh, dort nicht mehr zu leben.
    Tun Sie mir bitte einen Gefallen? Bleiben Sie bitte auch dauerhaft weg, ja? Das heißt, bitte nicht wiederkommen, wenn dann mal ein funktionierendes Gesundheitswesen oder auch bezahlbare medizinische Betreuung im Alter gebraucht wird. Die Neidhammel haben nämlich keine Lust, dann für Sie die dummen Zahlschäfchen zu spielen.
    Danke!
  10. #119

    Zitat von eslebederschwachsinn Beitrag anzeigen
    Hmm, ich war zweimal Stufenbester und hatte das beste Abi-Zeugnis meiner Klasse, war aber sozial wohl gelitten, habe nach mehr als drei Jahrzehnten noch freundschaftliche Kontakte zu meinen Klassenkameraden. Da haben Sie richtig Pech gehabt oder lag das womöglich in Ihrer eigenen Verantwortung?
    Seit ca. 10 Jahren weiss ich (im Rahmen der Ursachenforschung der schlechten Deutschen Pisa-Ergebnisse), dass das Anfeinden von Mitschülern mit guten Zensuren in Deutschland im weltweiten Vergleich extrem weit verbreitet ist. Dieses Erlebnis ist daher durchaus als Deutschland-typisch zu bezeichnen.








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