Familienministerin Schröder: Die Feindin aller Frauen

Alle wettern gegen Kristina Schröder - dabei muss man der Familienministerin dankbar sein: Sie gibt der CDU das konservative Profil, das viele Anhänger der Partei so lange vermisst haben. Und der Rest der Republik freut sich darüber, endlich wieder ein Feindbild zu haben.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...828803,00.html
  1. #10

    Bin ich hier irgendwie auf emma.de gelandet?

    Diese Frage hat sich unweigerlich beim Lesen dieser Kolumne gestellt. Zwar teile ich die Einschätzung der Autorin, dass die CDU eine Ansammlung nicht wählbarer Unsympaten ist, allerdings stehen die anderen Partein der CDU in dieser Hinsicht nur wenig nach.

    Was mich allerdings verwundert ist wie aggressiv hier gegen eine "Familien-" nicht Frauenministerin geschossen wird, nur weil sie mit ihren Ansichten nicht auf der selben Wellenlänge liegt wie Frau Burmester.

    Das leidige Thema Quote... ich kann es nicht mehr hören. Die Quote ist ein bescheuertes Staatsinstrument, dass den Nachweis schuldig geblieben ist, dass es zu irgendetwas taugt bis auf die systematische Einführung von Ungerechtigkeit. Menschen wegen ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihrer Hautfarbe einzustellen ist in meinen Augen genauso eine Diskriminierung (lat. discriminare - unterscheiden, trennen) wie ihnen wegen o.g. Gründe eine Einstellung zu verweigern. Die Quote ist mit meinem leicht liberal angehauchten Weltbild nicht zu vereinen. Wenn man als Arbeitgeber jemanden einstellen möchte, dann versucht man doch den besten Bewerber zu bekommen und nicht willkürlich festgelegte Quoten zu erfüllen.

    Wann hat man eigentlich genug Quoten? Als Student habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Abiturienten an deutschen Unis MASSIV überrepräsentiert sind, das schreit geradezu nach einer Hochschulquote für Schulabbrecher.

    Aber nicht nur da sehe ich Diskriminerungen: Menschen ohne Führerschein werden bezüglich ihrer Mobilität via PKW extremst benachteiligt. Deshalb fordere ich: Jedes vierte Auto auf deutschen Straßen sollte von einem Blinden ohne bestandener Faherlaubnisprüfung geführt werden! Es wäre ja unfair Menschen aufgrund ihrer "Führerscheinlosigkeit" und ihrer mangelhaften Sehkraft den Genuss des Autofahrens zu verweigern.

    Soweit ich es überblicke gibt es unter den Spiegelkolumnisten auch noch keine schwarze, jüdische, schwangere, behinderte Analphabetin mit erfolgreicher Geschlechtsumwandlung... da könnten Sie, Frau Burmester, doch mit gutem Beispiel vorangehen und kündigen um Platz zu schaffen, damit auch diese Quote erfüllt werden kann. Oder hört's dann plötzlich auf?
  2. #11

    Frau Burmester. Sie sprechen ganz sicher nicht für ALLE Frauen. Für mich und meine Freundinnen jedenfalls nicht. Wir SIND einfach emanzipiert. Wir müssen nicht ständig darüber sprechen, dass wir Frauen sind. Wir fühlen uns nicht benachteiligt. Und wir mögen Männer. Und deshalb nervt uns dieses ganze Debatte, dieses ganze Ungerechtigkeits-Geschreie ganz gewaltig.
    Ich halte nichts von Frau Schröder, ich halte nichts von der Quote, ich halte nichts vom Betreuungsgeld. Und ich möchte nicht, dass Frauen wie sie für mich sprechen!!!
  3. #12

    finde Frau Schröder toll !!

    Ich finde, Frau Schröder leistet sehr gute Arbeit. Sie versucht, die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht durch Benachteiligung von Männern zu bewirken, sondern tatsächliche GleichBERECHTIGUNG herzustellen.

    Sie ist dabei authentisch und standhaft, auch wenn sie aufgrund ihrer Überzeugungen aus der Feministen-Ecke heraus zum Teil auf übelste Weise angefeindet wird.

    Sie könnte sich das Leben natürlich auch leicht machen. Stattdessen zeigt sie aber Mut und Rückgrat und ist somit KEINE Quotenfrau, da sie den Überemanzen nicht nach dem Maul redet.

    Weiter so, Frau Schröder.
  4. #13

    Frau Schröder hat recht.

    Zitat von sprechweise Beitrag anzeigen
    "Alle"?

    Wahrnehmungsstörung
    Liebe Frau Burmester.
    Wenn sie mit "Alle" Feministinnen und Kampfemanzen ala Schwarzer, Roth und Künast meinen, haben sie recht.
    Schauen sie sich mal in den Foren anderer Medien die übergrosse Zustimmung zu Frau Schröder in der Bevölkerung an.
    Auch ich bin der Meinung Frau Schröder hat recht.
    Die Ministerin ist mutig und sie ist mir mit ihrer positiven Ausstrahlung (auch optisch) allemal lieber als die drei oben erwähnten eher sauertöpfischen Damen.
    Wie bei Sarrazin, Günter Grass und Stutgart 21 Kämpfen die politisch korrekten Medien
  5. #14

    was für ein uninteressantes Gelabere!
  6. #15

    Zitat von nernst Beitrag anzeigen
    Diese Frage hat sich unweigerlich beim Lesen dieser Kolumne gestellt. Zwar teile ich die Einschätzung der Autorin, dass die CDU eine Ansammlung nicht wählbarer Unsympaten ist, allerdings stehen die anderen Partein der CDU in dieser Hinsicht nur wenig nach.

    Was mich allerdings verwundert ist wie aggressiv hier gegen eine "Familien-" nicht Frauenministerin geschossen wird, nur weil sie mit ihren Ansichten nicht auf der selben Wellenlänge liegt wie Frau Burmester.

    Das leidige Thema Quote... ich kann es nicht mehr hören. Die Quote ist ein bescheuertes Staatsinstrument, dass den Nachweis schuldig geblieben ist, dass es zu irgendetwas taugt bis auf die systematische Einführung von Ungerechtigkeit. Menschen wegen ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihrer Hautfarbe einzustellen ist in meinen Augen genauso eine Diskriminierung (lat. discriminare - unterscheiden, trennen) wie ihnen wegen o.g. Gründe eine Einstellung zu verweigern. Die Quote ist mit meinem leicht liberal angehauchten Weltbild nicht zu vereinen. Wenn man als Arbeitgeber jemanden einstellen möchte, dann versucht man doch den besten Bewerber zu bekommen und nicht willkürlich festgelegte Quoten zu erfüllen.

    Wann hat man eigentlich genug Quoten? Als Student habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Abiturienten an deutschen Unis MASSIV überrepräsentiert sind, das schreit geradezu nach einer Hochschulquote für Schulabbrecher.

    Aber nicht nur da sehe ich Diskriminerungen: Menschen ohne Führerschein werden bezüglich ihrer Mobilität via PKW extremst benachteiligt. Deshalb fordere ich: Jedes vierte Auto auf deutschen Straßen sollte von einem Blinden ohne bestandener Faherlaubnisprüfung geführt werden! Es wäre ja unfair Menschen aufgrund ihrer "Führerscheinlosigkeit" und ihrer mangelhaften Sehkraft den Genuss des Autofahrens zu verweigern.

    Soweit ich es überblicke gibt es unter den Spiegelkolumnisten auch noch keine schwarze, jüdische, schwangere, behinderte Analphabetin mit erfolgreicher Geschlechtsumwandlung... da könnten Sie, Frau Burmester, doch mit gutem Beispiel vorangehen und kündigen um Platz zu schaffen, damit auch diese Quote erfüllt werden kann. Oder hört's dann plötzlich auf?
    Wie man unter Quote lebt bzw. wohin Quote führt, konnte man in der DDR sehen. Die Quote für Arbeiter- und Bauernkinder war der Keil, der durch die gesamte Gesellschaft getrieben wurde und alle, die dieser Quote nicht gerecht wurden, an den Rand der Gesellschaft dürckte, manche sogar über diesen hinaus. Quote ist Marxismus, ist das brachiale Instrument, ideologische Vorgaben ohne Rücksicht auf Verluste, d.h. auch menschliche Schicksale, durchzusetzen. In der DDR war der Maßstab, nach dem die Quote vermessen wurde, die sogenannte Klassenzugehörigkeit. Heute liegen der Quote biologische Merkmale zugrunde. Woran muss ich da bloß denken?
  7. #16

    Feministinnen führen Öffentlichkeit in die Irre!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    die Ungerechtigkeit, für die gleiche Arbeit durchschnittlich 23 Prozent weniger Geld zu bekommen als Männer.

    Frau Burmester vergleicht Äpfel und Birnen, wenn sie behauptet, Frauen würden für die gleiche Arbeit 23% weniger als Männer verdienen.

    Zum einen kommt dieser Unterschied auch dadurch zustande, dass teilzeitarbeitende Frauen mit vollzeitarbeitenden Männern verglichen werden. Das ist natürlich Unsinn.

    Zum zweiten ist es Tatsache, dass Frauen sich überwiegend solche Berufe aussuchen, in denen im Durchschnitt erheblich weniger verdient wird als dies bei „Männerberufen“ der Fall ist. Ein großer Teil des Unterschieds von 23% resultiert also aus individuellen Entscheidungen von Frauen, nämlich ihre „falsche“ Berufswahl. Dafür kann man nicht Männern die Schuld zuschieben.

    Rechnet man die zuvor genannten Faktoren heraus und vergleicht nur gleiche Tätigkeiten (z. B.: Sachbearbeiter) innerhalb derselben Branche (z. B. Chemische Industrie), werden laut statistischen Bundesamt aus den 23% nur noch 8% (bereinigter Gender Gap). Frauen erhalten also für die gleiche Tätigkeit in derselben Firma möglicherweise 8% weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen - und zwar deshalb, weil sie Frauen sind (Diskriminierung wegen des Geschlechts).

    Selbst diese 8% können sich noch durch weitere Faktoren verringern. Studien belegen, dass Frauen bei Lohn- und Gehaltsverhandlungen oft erheblich weniger verlangen als ihre männlichen Mitbewerber. Wenn also ein Gehaltsunterschied dadurch zustande kommt, weil eine Frau weniger als ihre Mitbewerber verlangt, kann man das ebenfalls nicht den Männern negativ anlasten. Auch in diesem fall ist dann die Tatsache des geringeren Lohns in erster Linie eine Folge des eigenen individuellen Fehlverhaltens.

    Last but not least: Bei dem Zustandekommen des unbereinigten Gender Gap (23%) werden unbezahlte Überstunden nicht berücksichtigt. Würde man berücksichtigen, dass es vor allem Männer sind, die unbezahlte Überstunden leisten, würden sich die 8% ebenfalls noch einmal deutlich verringern.

    Fazit: es ist nicht belegt, dass Frauen beim Gehalt gegenüber ihren männlichen Kollegen diskriminiert werden. Die 23% dienen Feministinnen vor allem dazu, die Öffentlichkeit bewusst in die Irre zu führen. Bei den meisten Faktoren, die diese 23% verringern, handelt es sich um individuelle Entscheidungen der Frauen, für die man nicht die Männer verantwortlich machen kann.
  8. #17

    Schlimmer Titel

    Zugegebenermaßen kenne ich das Buch von Frau Schröder nicht - aber es müsste schon sehr verwegene Inhalte aufweisen, um die Autorin deswegen berechtigt als 'Feindin aller Frauen' zu titulieren. Da ging wohl die Freude endlich wieder ein Feindbild zu haben mit der Kolumnistin etwas durch..
  9. #18

    Welch einseitiger und engstirniger Kommentar einer ideologisch Gefangenen. Hat Schröder denn nicht recht?
    Was ich als Frau auch tue oder lasse, welches Lebensmodell ich auch wähle....immer gibt es dieselben Vorwürfe aus der Ecke der Kampfemanzen: Familie ohne Wert, Kinder: ein Karriere- und Berufshindernis, der Mann: ein Feind oder Trottel etc.
    Ich kann es nicht mehr hören, wie sich der Pressemainstream und meist kinderlose, in gebrochenen Beziehungen lebende PolitikerInnen und Meinungsmacher in mein Leben einmischen. Fr. Schröder hat doch einfach nur gesagt, was wir Frauen in nicht prekären Verhältnissen denken! Danke
  10. #19

    Meinungsgleichschaltung

    Zitat von sprechweise Beitrag anzeigen
    "Alle"?

    Wahrnehmungsstörung

    Der Spiegelt nähert sich halt langsam mehr und mehr BLÖD und Co. in seinen Kolumnen. Bei diesem Thema fällt ähnlich wie bei Grass auf - unabhängig ob man jetzt "dafür" oder "dagegen" war - wie Spiegel, die öffentlichen Rechtlichen und viele andere die Sau durchs Dorf treiben und meinen sie würden dabei die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung auch gleich noch vertreten.

    Die Berichterstattung wird immer unausgewogener, weg von sachlicher Tatsachenbeschreibung hin zu Meinungsmache ala BLÖD.

    Und ist der Buhmann oder die Buhfrau erstmal ausgemacht, muss es innerhalb von einer Woche natürlich auch gleich 20 Berichte von genauso vielen Kolumnisten dazu geben.

    Meinungsfreiheit? Gibts vielleicht offiziell aber in letzter Zeit wird jeder mit einer unangenehmen Meinung verbal gesteinigt. Unterhält man sich mit verschiedensten Leuten, sind die Meinungen oft geteilt - umso verwunderlicher wie einig sich die meisten Medien immer sind.

    Man könnte meinen, die Kolumnisten hatten alle den gleichen Professor oder treffen sich einmal die Woche, um ihre Meinungen gleich zu schalten.