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Familienministerin Schröder: Die Feindin aller Frauen

Alle wettern gegen Kristina Schröder - dabei muss man der Familienministerin dankbar sein: Sie gibt der CDU das konservative Profil, das viele Anhänger der Partei so lange vermisst haben. Und der Rest der Republik freut sich darüber, endlich wieder ein Feindbild zu haben.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...828803,00.html
  1. #170

    Zitat von MutzurLücke Beitrag anzeigen
    Als Mann emanzipiert zu sein, gilt - gerade unter Feministinnen - eigentlich nicht als Zauberei. Es sei denn, Sie verstehen als "emanzipiert" ausschließlich Verfechter ganz bestimmter, von der Frauenbewegung als hinreichender Ausdruck erfolgter Frauenemanzipation "abgesegneter" Lebensentwürfe. Das wäre bedauerlich und diktatorisch.
    Glauben Sie möglicherweise noch an die altfeministische.....
    zu 1) Nein, sehe ich nicht so. Mir geht es darum, dass jeder Entscheidungen trifft, die er auch verteidigen kann. Etwas zu tun, weil irgendjemand sagt, es soll so sein hat mit Feminismus nichts zu tun. Das wäre ja das Gegenteil.

    zu 2) Das ist naiv, da Frau neben Gehaltsausfall auch Rentenausfall sichert. Da darf dann wieder der Rest der Bevölkerung zahlen durch Sozialhilfe. Auch das wäre mir egal, wenn es sich beide leisten können und den Rest nicht durch solche Luxusaktionen belasten.

    zu 3) Ich will nicht, dass Frau Schröder Radikalfemistin wird. Ich will, dass sie Politik macht, die wir brauchen, nach der verlangt wird. Stattdessen sagt sie: Ist Privatsache. Wenn es denn so wäre, warum kann es dann kaum einer privat stemmen? Zudem wehrt sie sich gegen einen Feminismus, den heutzutage kaum eine Frau vertritt.

    Ich will, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind. Dazu brauchen wir Familienpolitik! Sowohl für Männer als auch für Frauen. Frau Schröder macht beides nicht. Sie redet sich raus
  2. #171

    ..

    Zitat von Peletua Beitrag anzeigen
    Ein herrlicher Kommentar, absolut treffend. Jetzt ist nur noch das Mysterium zu enthüllen, wie es einer Frau einfallen kann, überhaupt erst in die CDU einzutreten.
    Das liegt womöglich daran, dass es trotz anderslautender Vorurteile Frauen gibt, deren Horizont die ewige Suche nach ihrem "ich" (mit Hilfe diverser Horoskope) und "Geld beim shoppen" verprassen übersteigt, Frauen also, die Ziele im Leben haben und etwas erreichen wollen- und dabei keine Lust haben, sich auf die Unterstützung irgendeines älteren, spendablen Herrn zu verlassen.
  3. #172

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stattdessen sehen die Frauen eine Frauenministerin, die vor allem eines nicht ist: für Frauen. Im Gegenteil. Sie sehen eine Frauenministerin, die alles dafür tut, frauenspezifische Themen wegzudrücken, als fühle sie sich in der Pflicht, den Weg freizukehren
    Es gibt keine Frauenministerin, das Ministerium hat zum Glück eine andere Bezeichnung und einen anderen Fokus.
  4. #173

    Bravo, endlich mal eine Minsterin, die sich traut, gegen den gesamten linken Mainstream anzutreten. Am meisten Spaß macht mir die keifenden Kommentare der versammelten Feministen zu lesen. Durchhalten Frau Schröder.
  5. #174

    Das ist aber jetzt nicht wahr,

    [QUOTE=luny;10064108
    Gut's Nächtle
    Antje[/QUOTE]

    dass sich hinter der , von keinerlei Wissen beleckten luny, die pragmatische und geradedenkende Antje aus dem schwaebischen versteckt.

    Au a guates Naechtle ( hier ist es 7 Uhr abends)
    a schwaebischer Volksschueler, der die 50er, 50er und 70er mit erlebt hat und nicht unter Gedaechtnisschwund leidet.
  6. #175

    Zitat von derdriu Beitrag anzeigen
    zu 1) Nein, sehe ich nicht so. Mir geht es darum, dass jeder Entscheidungen trifft, die er auch verteidigen kann. Etwas zu tun, weil irgendjemand sagt, es soll so sein hat mit Feminismus nichts zu tun. Das wäre ja das Gegenteil.
    Denn is ja jut. Aber was meinen Sie dann, wenn Sie Ihren Vater als "emanzipierter" als Frau Schröder bezeichnen?

    Das ist naiv, da Frau neben Gehaltsausfall auch Rentenausfall sichert. Da darf dann wieder der Rest der Bevölkerung zahlen durch Sozialhilfe. Auch das wäre mir egal, wenn es sich beide leisten können und den Rest nicht durch solche Luxusaktionen belasten.
    Und Naivität gehört gesellschaftlich abgelehnt/sanktioniert? Seit wann das denn? Es gibt so viele Entscheidungen, die ein Mensch treffen kann und die ihm nachher, wenn's dumm läuft, das Los des Sozialhilfeempfängers eintragen können, von der Gründung eines Unternehmens mit optimistischem Geschäftsmodell bis zum lässigen Weglassen von Pille oder Kondom. Da ist es Selbstentfaltung und kein Mensch meckert. Aber bei der viel stärker in die Persönlichkeit eingreifenden Entscheidung, welche Prioritäten man in Sachen Liebe und Familie setzt, gibt's nach Ihrer Lesart genau eine richtige Meinung und sonst gar nichts. Wieso denn das?

    Naiv ist im Übrigen eigentlich, in dieser Frage wirklich eine bestimmte Meinung durchsetzen zu wollen.

    Ich will nicht, dass Frau Schröder Radikalfemistin wird. Ich will, dass sie Politik macht, die wir brauchen, nach der verlangt wird.
    Von wem? Von mir nicht. Von meiner besseren Hälfte auch nicht. Und so ganz allein stehen wir nicht da.

    Stattdessen sagt sie: Ist Privatsache. Wenn es denn so wäre, warum kann es dann kaum einer privat stemmen?
    Weil wir in einer Gesellschaftsordnung leben, die uns zunehmend zu unselbständigen Jammerlappen erzieht - und zwar nicht erst auf dem Niveau der Sozialhilfe sondern schon weit vorher.

    Zudem wehrt sie sich gegen einen Feminismus, den heutzutage kaum eine Frau vertritt.
    DAS halte ich für einen Irrtum. Ich lese eigentlich kaum eine Brandschrift gegen Schröder, die nicht irgendwo, bei aller stets betonten Distanz zu den radikalen Altfeministinnen, ihr letztlich doch genau vorwirft, deren Forderungen und Opfermentalität zu Unrecht zu ignorieren - Beispiel Frauenquote. Der "moderne" Feminismus, wie ich ihn kenne, unterscheidet sich vom alten fast(!) nur in Äußerlichkeiten und dem weniger prominenten Männerhass. Am weiblichen Selbstverständnis hat sich da - anders als bei Frau Schröder - bemitleidenswert wenig geändert.

    Ich will, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind.
    Woraus ich entnehmen darf, dass Sie nichts von Frauenquoten halten? Gratuliere!

    Dazu brauchen wir Familienpolitik! Sowohl für Männer als auch für Frauen. Frau Schröder macht beides nicht. Sie redet sich raus.
    Da mögen Sie in Teilen sogar Recht haben. Aber das passt nicht so richtig zu Ihrem vorherigen Vorwurf, Schröder wolle zurück zu den klassischen Rollenbildern. Das Betreuungsgeld ist weder ihre Idee noch ihre Agenda. Es passt ihren Kritikern nur prima in den Kram, ihr das auch noch unter zu schieben. Wenn mich nicht alles täuscht hat sie es sogar aktuell abgelehnt, ihr Ministerium für einen entsprechneden Gesetzentwurf einspannen zu lassen.
  7. #176

    Zitat von luny Beitrag anzeigen
    Sie selbst ist davon nicht betroffen. Als Quotenfrau ergatterte sie ein Ministerium, ...
    Das ist jetzt mindestens das dritte Mal in Folge, dass Sie Frau Schröder als Qutoenfrau (=inkompetent) abqualifizieren.

    Darf ich daher annehmen, dass Sie eindeutig GEGEN eine Quotenregelung sind?
  8. #177

    Zitat von derdriu Beitrag anzeigen
    Eine Herdprämie ist sicher nicht sinnvoll und nur zur Beruhigung der konservativen Gemüter. Wenn die Familien ihre Kinder nicht in die Kita bringen wollen, welche Nachteile haben sie? Was muss denn da ausgeglichen werden? Ich krieg auch kein Geld, weil ich nicht in die Oper oder ins Schwimmbad gehe, obwohl beides staatlich subventioniert wird.
    Kann man drüber streiten wie sinnvoll sie ist - da gebe ich Ihnen Recht. Aber Sie können grundsätzlich in das Schwimmbad gehen oder in die Oper, Kita-Plätze sind nicht ausreichend verfügbar. Für diese Übergangszeit soll diese "Ungerechtigkeit" ausgeglichen werden. Das ist der entscheidende Unterschied.
  9. #178

    Nur wer beinhart für Frauen-Quoten streitet, ist wirklich für die Gleichberechtigung. Wer hat die höchste? 30%? Schnickschnack. Alles unter 50% ist nicht mutig genug.

    Bei den Grünen sind zwar nur 37% der Mitglieder Frauen, aber die müssen mindestens 50% der Posten haben. Gerne aber auch 100%, wenn die Mitglieder das so wollen. Und natürlich müssen Frauen immer den ersten Listenplatz haben. Und ein Extra-Vetorecht. Männer zu benachteiligen ist aber kein Problem. Kein Veto, keine Mindestquote, Pech gehabt. Alles nachzulesen im "Frauenstatut" der Grünen: http://www.gruene-partei.de/cms/files/dokbin/43/43470.satzungfrauenstatut.pdf

    Kein Wunder, dass der Protest gegen Frau Schröder vor allem von den Grünen als Erstunterzeichnern losgetreten wurde.
  10. #179

    ....

    Zitat von favela lynch Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich ist die Interpretation von Bildzeichen und ihre ikonographische Zuordnung eine intellektuelle Leistung.
    Glaskugeln sind was feines, gelle? Da passt fast alles zu fast allem, wie es einer gerade im Moment passt. Noch überzeugender wären Sie da allerdings, wenn Frau Schröder mit Palmenzweigen durch die Gegend laufen würde.

    Zitat von favela lynch Beitrag anzeigen
    Und weiter ist genau diese reibende Einordnung...
    "Reibende Einordnung" mag ich. Das klingt so schön erotisch.

    Zitat von favela lynch Beitrag anzeigen
    Zudem wollen Sie mir erlauben, meine Attraktivität nicht durch entsprechende Unangemessenheit zu gefährden.
    Keine Angst. Da können Sie gerne geholfen werden:
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