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Familiendrama "Was bleibt": Schlaf der Selbstgerechten

23/5 FilmproduktionMama ist manisch depressiv, die Söhne leiden. Doch ist die Frau wirklich am verpfuschten Leben ihrer Lieben schuld? "Was bleibt" ist ein kluges Drama über die Familie im ewigen Ausnahmezustand. Das einzige Manko: Corinna Harfouch spielt zu gut.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,853815,00.html
  1. #1

    Aufhänger

    Abgesehen davon, dass ich Frau Harfouch ganz großartig finde, bleibt bei mir die Frage offen, wo der Film nun stattfindet. Lief der nun im TV, kommt er demnächst oder sogar auf Leinwand? Und falls ein Kinorelease gemeint ist, noch eine Frage: welche Dt. Produktion war die letzte, die einen echten Kinostoff mit entsprechender visueller Umsetzung in die Kinos gebracht hat? Gerade gestern kam auf InfoRadio ein Zitat eines bekannten HHer Musikers, der sinngemäß sagte:"Grossmutters Krebsgeschwür und das Drama dazu brauche ich nicht auf Leinwand, das gucke ich mir - wenn überhaupt - nach download auf der Glotze an. "
    Na Cloud Atlas jedenfalls wird so ein Leinwand-Film definitiv werden. Aber was gab's vergleichbares davor?
  2. #2

    Kinder von manisch depressiven Eltern

    Dieses Thema beschäftigt die Kinder von manisch depressiven Eltern ihr Leben lang. Vielleicht kann dieser Film ihnen zeigen, dass es ein Thema ist, mit dem sie nicht alleine sind.
    Leider wird es wohl wieder so sein, dass ein solcher Film nur in die Großstädte kommt.
    Der Kinofilmstart ist am 06.09.2012.
    Mehr Infos habe ich hier gefunden:

    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kino-kino/was-bleibt-filmkritik-100.html
    oder auf der ard-Seite:

    http://www.ard.de/kultur/film-kino/wasbleibt/-/id=8328/nid=8328/did=2611162/l94cfs/

    Schöne Grüße aus der Region Koblenz
  3. #3

    offene Frage?!

    Zitat von claptomane Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon, dass ich Frau Harfouch ganz großartig finde, bleibt bei mir die Frage offen, wo der Film nun stattfindet. Lief der nun im TV, kommt er demnächst oder sogar auf Leinwand? Und falls ein Kinorelease gemeint ist, noch eine Frage: welche Dt. Produktion war die letzte, die einen echten Kinostoff mit entsprechender .....
    Ihre Frage bleibt nicht offen - die Antwort finden Sie wie immer links vom Beitrag. Also: Kinofilm der am 06.10.2012 anläuft.
  4. #4

    Zitat von claptomane Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon, dass ich Frau Harfouch ganz großartig finde, bleibt bei mir die Frage offen, wo der Film nun stattfindet. Lief der nun im TV, kommt er demnächst oder sogar auf Leinwand? Und falls ein Kinorelease gemeint ist, noch eine Frage: welche Dt. Produktion war die letzte, die einen echten Kinostoff mit entsprechender visueller Umsetzung in die Kinos gebracht hat? Gerade gestern kam auf InfoRadio ein Zitat eines bekannten HHer Musikers, der sinngemäß sagte:"Grossmutters Krebsgeschwür und das Drama dazu brauche ich nicht auf Leinwand, das gucke ich mir - wenn überhaupt - nach download auf der Glotze an. "
    Na Cloud Atlas jedenfalls wird so ein Leinwand-Film definitiv werden. Aber was gab's vergleichbares davor?
    sorry verschrieben meinte 06.09.2012
  5. #5

    schauspiel gegen verständnis

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    [...]Das einzige Manko: Corinna Harfouch spielt zu gut.
    Persönlich finde ich Harfouchs Spiel nahe am Unerträglichen - so sehr geht ihre Darstellungskunst unter die Haut. Es schmerzt fast, ihr zuzusehen, sie ist mit Sicherheit eine ganz ganz Große ihrer Zunft.
    Die Rolle einer Depressionspatientin ist ihr auf den Leib geschrieben - dagegen kann kein anderer Schauspieler anspielen.

    Ob der film zu einem besseren und breiteren Verständnis von Depression beitragen wird - ich vermute mal: eher nicht. Der Satz (sinngemäß) "sie ist seit Jahren (medikamentös) eingestellt" zeugt zumindest davon, dass der Drehbuchschreiber/Regisseur sich wenig mit der Materie auseinandergesetzt hat: Die Medikamentierung ist bei Depressionspatienten ein ständiger Kampf, ein fortgesetztes Ausprobieren und Rumexperimentieren mit der Dosis, und zu allem Überfluss verlieren die Medikamente nach 2 bis 5 Jahren in der Regel ihre Wirkung und es muss ein neues gefunden werden.
    Da lässt sich nichts "einstellen", geschweige denn "seit Jahren".

    Sicher, das mag eine Petitesse sein, Thema des Films ist ja nun auch das Familiendrama und es ist schließlich auch nicht ein Dokumentarfilm. Aber, gerade weil er so hochkarätig besetzt ist, wird dieser Film auch prägend sein, das gesellschaftliche Bild von der Krankheit mitbestimmen.

    Man wird sich den Film auch unter diesem Aspekt ansehen müssen, und Filmkritiken, wenn sie gut sein wollen, werden diesen Aspekt mit beinhalten müssen.








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