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Familienbande: Mein Vater, der Boss

Marie-Charlotte MaasErst wechseln sie die Windeln, dann setzen sie das Taschengeld fest - und werden am Ende zum Geschäftspartner: Kann es gutgehen, im Job mit den eigenen Eltern zusammenzuarbeiten? Drei Eltern-Kind-Paare erzählen, wie sie sich zusammenrauften. Und warum es zunächst krachte.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...829320,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst wechseln sie die Windeln, dann setzen sie das Taschengeld fest - und werden am Ende zum Geschäftspartner: Kann es gutgehen, im Job mit den eigenen Eltern zusammenzuarbeiten? Drei Eltern-Kind-Paare erzählen, wie sie sich zusammenrauften. Und warum es zunächst krachte.

    Familienbande: Mein Vater, der Boss - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe umgekehrt die Sprechstundenhilfen geduzt. Das würde ich heute nicht mehr machen.
    Ach diese schöne verkappte "deutschheit", die tatsächlich denkt siezen würde irgendeine Form der Professionalität ausstrahlen. Ich vertraue meinen Arzt, der mich duzt und nen Pulli trägt mehr wie jeden anderen.
    So eine Hochnäßigkeit, dass man nun zu gut ist um sich mit dem Personal auf einer persönlichen Ebene zu unterhalten ist irgendwie albern.
  2. #2

    noch idiotischer wirds

    Zitat von kurap1ka Beitrag anzeigen
    Ach diese schöne verkappte "deutschheit", die tatsächlich denkt siezen würde irgendeine Form der Professionalität ausstrahlen. Ich vertraue meinen Arzt, der mich duzt und nen Pulli trägt mehr wie jeden anderen.
    So eine Hochnäßigkeit, dass man nun zu gut ist um sich mit dem Personal auf einer persönlichen Ebene zu unterhalten ist irgendwie albern.
    wenn man jahrelang den Juniorchef duzt und dieser irgendwann aufs Sie umsteigen möchte. Auch dann noch, wenn er selbst damit größte Probleme hat und bei jeder 2.Ansprache wieder ins Du verfällt.
  3. #3

    .

    Zitat von kurap1ka Beitrag anzeigen
    Ach diese schöne verkappte "deutschheit", die tatsächlich denkt siezen würde irgendeine Form der Professionalität ausstrahlen. Ich vertraue meinen Arzt, der mich duzt und nen Pulli trägt mehr wie jeden anderen.
    So eine Hochnäßigkeit, dass man nun zu gut ist um sich mit dem Personal auf einer persönlichen Ebene zu unterhalten ist irgendwie albern.
    Der Arzt steht ja auch nicht in einem Arbeitsverhältnis mit Ihnen. Das ist ja was ganz anderes.
    Ausserdem kommt es immer darauf an in welcher Branche zusammen arbeitet.
  4. #4

    Zitat von kurap1ka Beitrag anzeigen
    Ach diese schöne verkappte "deutschheit", die tatsächlich denkt siezen würde irgendeine Form der Professionalität ausstrahlen. Ich vertraue meinen Arzt, der mich duzt und nen Pulli trägt mehr wie jeden anderen.
    So eine Hochnäßigkeit, dass man nun zu gut ist um sich mit dem Personal auf einer persönlichen Ebene zu unterhalten ist irgendwie albern.
    Die schlimmste Anrede ist m.E. das siezen beim Vornamen oder das duzen beim Nachnamen.
    Also:
    "Nicole, können Sie mal bitte."
    oder
    "Schmidt, komm mal her."
  5. #5

    Das hat nichts mit Hochnäsigkeit zu tun....

    Zitat von kurap1ka Beitrag anzeigen
    Ach diese schöne verkappte "deutschheit", die tatsächlich denkt siezen würde irgendeine Form der Professionalität ausstrahlen. Ich vertraue meinen Arzt, der mich duzt und nen Pulli trägt mehr wie jeden anderen.
    So eine Hochnäßigkeit, dass man nun zu gut ist um sich mit dem Personal auf einer persönlichen Ebene zu unterhalten ist irgendwie albern.
    Ich bin selbst Junior-Chefin (wobei es diesen Posten ja grundsätzlich nicht gibt - also nennen wir es doch einfach Nachfolgerin ;) ) - in einem Familienbetrieb und ich habe es bis vor 12 Monaten mit dem Siezen und Duzen der Angestellten (!) nicht so genau genommn. Gerade bei unserem Azubi und bei Praktikanten war ich ganz schnell dabei, dass die mich duzen durften "Ich bin ja nicht meine Mutter und so kann man uns besser auseinanderhalten".
    Nach dem letzten Ausbildungsfiasko ist damit Schluss - ich habe gelernt und das hat um Gottes Willen nichts mit Hochnäsigkeit zu tun:

    Wenn man als Chef oder zukünftiger Chef einen Angestellten siezt, baut das eine gewisse Distanz auf. Zuviel Freundschaftlichkeit zwischen Chef und Angestellten kann dazu führen, dass man als Chef nicht mehr so durchgreifen kann, wie man es bei mehr Distanz tun würde - alleine eine Abmahnung ist bei einem "Freund" wirklich schwierig. Andersherum nehmen sich Angestellte, die den Chef duzen, mehr raus, als wenn weiterhin gesiezt wird. Das kann vielleicht nicht pauschalisiert werden, ist aber meine persönliche Erfahrung und deshalb wird in Zukunft Freundschaft und Job ganz strikt getrennt!
  6. #6

    Zitat von silvine Beitrag anzeigen
    Ich bin selbst Junior-Chefin (wobei es diesen Posten ja grundsätzlich nicht gibt - also nennen wir es doch einfach Nachfolgerin ;) ) - in einem Familienbetrieb und ich habe es bis vor 12 Monaten mit dem Siezen und Duzen der Angestellten (!) nicht so genau genommn. Gerade bei unserem Azubi und bei Praktikanten war ich ganz schnell dabei, dass die mich duzen durften "Ich bin ja nicht meine Mutter und so kann man uns besser auseinanderhalten".
    Nach dem letzten Ausbildungsfiasko ist damit Schluss - ich habe gelernt und das hat um Gottes Willen nichts mit Hochnäsigkeit zu tun:

    Wenn man als Chef oder zukünftiger Chef einen Angestellten siezt, baut das eine gewisse Distanz auf. Zuviel Freundschaftlichkeit zwischen Chef und Angestellten kann dazu führen, dass man als Chef nicht mehr so durchgreifen kann, wie man es bei mehr Distanz tun würde - alleine eine Abmahnung ist bei einem "Freund" wirklich schwierig. Andersherum nehmen sich Angestellte, die den Chef duzen, mehr raus, als wenn weiterhin gesiezt wird. Das kann vielleicht nicht pauschalisiert werden, ist aber meine persönliche Erfahrung und deshalb wird in Zukunft Freundschaft und Job ganz strikt getrennt!
    Ja pauschalisieren kann man das sicher nicht. In meinem Unternehmen arbeiten alleine in Deutschland ca. 2000 Mitarbeiter und da es ein US Konzern ist gilt "Du" über alle Hierachiebenen hinweg und man kann auch duzend Leute feuern oder ihnen sagen, dass die Leistung nicht stimmt. Ich sage nicht, dass das Verhältnis etwas mit Freundschaft zu tun hat, aber es macht auch den Chef erreichbarer für Feedback, wenn man Ihn duzen kann und nicht jemanden vor sich hat, der sooo wichtig ist, dass er gesondert angesprochen werden muss.

    Anyways der Kommentar oben war auch eher auf den Wechsel bezogen und die Formulierung, als wäre damit ein bestimmter Status erreicht worden und da ist meine Meinung einfach, dass Leute die wirklich wichtig sind so etwas gar nicht nötig haben. Wenn man die richtige "Arbeitsausstrahlung" hat kann man sich im Umgang offen zeigen und so für ein besseres Betriebsklima sorgen.

    @silvine: Glauben sie, dass sie jetzt genauso viel von ihren Mitarbeitern erfahren / erzählt bekommen, wie zu der Zeit in der sie geduzt wurden?
  7. #7

    Ich finde, das diese Möglichkeit zusammen zu arbeiten nicht schlecht ist. Das wichtigste, was ich meine, erfüllt werden sein ist richtig die Pflichte zu verteillen und bestimmte Regel in der Arbeit zu verfolgen. Auf solche Weise kann man vielle Misverständnisse vermeiden.








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