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Falsches Parteibuch: Regierung will obersten Regulierer austauschen
Eigentlich sind alle mit Matthias Kurth zufrieden - und trotzdem muss er seinen Posten als Chef der Bundesnetzagentur wohl bald räumen. Kurths Problem: Er hat das falsche Parteibuch. Nach SPIEGEL-Informationen will die Union lieber einen eigenen Kandidaten mit dem wichtigen Job versorgen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...792102,00.html
- #10 16.10.2011 18:26 von
- #11 16.10.2011 18:43 von
- #12 16.10.2011 19:13 von
Würde mich mal interessieren...
...welcher Großkopferte der CDU versorgt werden soll.
Allerdings, eines ist doch klar: Die SPD würde es nicht anders machen. Ein Parteibuch ist stes wichtiger als die Qualifikation. Da sind sich die beiden großen Parteien einig! - #13 16.10.2011 19:44 von
Sachwalter
Was soll der Quatsch. Der Mann ist alt und kann ausgetauscht werden. Bei uns werden Leiter von Müllabfuhr, Schule, Krankenhaus, Stadtwerke und natürlich Polizei und Justiz allesamt nach Parteibuch bestallt, ganz zu schweigen von den Fernsehsendern, oder den vielen Aufsichtsräten, deren Arbeitnehmervertreter fast allesamt der SPD angehören. Das ist Verfassungswirklichkeit und legitim. Ob ein alter Mann noch politische Überzeugungen hat darf man allerdings bezweifeln. Er gehört zu dem Netzwerk der Partei, hat Parteiinteressen zu berücksichtigen, und dabei geht es um weitergehenden Einfluß, aber das dürfe im Tagesgeschäft eine mindere Rolle spielen. Er darf sich an die Vorgaben der Gesetze und seiner Oberen in der Exekutive halten. Inwiefern er überhaupt Einfluß hat sei dahingestellt, er ist lediglich Aushängeschild einer großen Behörde. Natürlich könnte man sich die Frage auch bei vielen Unternehmen und anderen Einrichtungen der Exekutive stellen. Was müssen sie tun, und wo können sie überhaupt frei entscheiden, etwas bewirken ? Oft genug kommen sie Einem vor wie reine Reparaturbetriebe, die lediglich das Übel abzuwenden versuchen, und zwar im Rahmen äußerst begrenzter Möglichkeiten und Vollmachten. In reibungslos funktionierenden Einheiten ist es keineswegs ausschlaggebend, wer an ihrer Spitze steht. Die Geheimniskrämer Rau und Kohl wurden gewählt, weil alles funktionierte, nicht wegen ihrer Sprüche.
Glaubt wirklich jemand, Mehdorn oder Grube hätten etwas gemacht, was ihnen nicht vorgeschrieben worden war ? Sie waren und sind nichts anderes als Gutsverwalter, und die gibt es seit einigen hundert Jahren. Sie sollen ihre Laden problemfrei am Laufen halten. Selbst das läßt sich delegieren. Ich kenne nicht nur eine Firma, bei der dieser Mann nicht der Chef ist. - #14 16.10.2011 19:59 von
Die Reise
Die Leute werden bald in kritischen Zahlen verstanden haben - wer sie warum in die vollüberwachte elektronische Sklaverei der Konzerne verpfändet! Und dann ist Schluss mit ParteienDiktatur!
Deren Zeit läuft ab!
http://www.youtube.com/watch?v=FmaTNf4YhEs
hier 120 Sekunden reinsehen
http://www.youtube.com/watch?v=DOo3F5DGblA#t=33m46s
und dann das Ende
http://www.youtube.com/watch?v=DOo3F5DGblA#t=46m38s
Hier geht die Reise hin Bargeldlose Totalüberwachungs-Gesellschaft!
Bargeldlos
http://alles-schallundrauch.blogspot...d-in-eine.html
Totalüberwachung EU
http://www.zeit.de/digital/datenschu...t-ueberwachung
was dann morgen in Griechenland gilt - gilt übermorgen bei uns! - #15 16.10.2011 20:05 von
Interessant
Schon interessant zu lesen wie die Forenteilnehmer die Politik (groß oder klein) und die Besetzung der Ämter einschätzt.
(Ich s würde nicht widersprechen wollen - #16 16.10.2011 20:06 von
Interessant
Schon interessant zu lesen wie die Forenteilnehmer die Politik (groß oder klein) und die Besetzung der Ämter einschätzt.
(Ich würde nicht widersprechen wollen) - #17 16.10.2011 20:15 von
Herr Kurth...
...hat die ehrenvolle Aufgabe dem Bürger Sand in die Augen zu streuen. Die Netzagentur vertritt durch aktives Nichthandeln die Interessen der Industrie.
Wer schonmal den Provider oder Stromanbieter gewechselt hat, der kann ein Lied davon singen.
Erste Pflicht der Netzagentur müsste ein Beschwerdemanagement sein, das die Bürger Interessen machtvoll durchsetzt. Das Gegenteil ist der Fall.
Also welcher Genosse da seine Apanagen für dieses Alibi Amt kassiert ist das einzige was wirklich sche... egal ist.
Der Titel dieses Beitrags ist mindestens frech, zufrieden sind eine Handvoll Profiteure, 80 Mio. Bürger sind es nicht. - #18 16.10.2011 20:17 von
Na sowas...
...und ich dachte wir leben in einer Demokratie :-))) Erinnert mich irgendwie an DDR Zeiten, aber nunja, mit dem Vorgehen damals hat ja die ehemalige FDJ Leiterin Angela reichlich Erfahrung. Warum die nicht in der heutigen Zeit einbringen :-)))) Gott ist das alles traurig...
- #19 16.10.2011 21:09 von
Als Einwand nicht schlecht
voroe
„Na sowas ... und ich dachte wir leben in einer Demokratie :-))) Erinnert mich irgendwie an DDR Zeiten, aber nunja, mit dem Vorgehen damals hat ja die ehemalige FDJ Leiterin Angela reichlich Erfahrung. Warum die nicht in der heutigen Zeit einbringen :-)))) Gott ist das alles traurig...“
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Als Einwand nicht schlecht. Demokratie ist ein sehr relatives Ding. Churchill sagte dazu: eine überaus unvollkommene Staatform, aber immerhin besser als alle anderen. Es werden Interessen gegeneinander ausgekämpft. Und zwar in 99% aller Fälle so, daß der wahlmündige Bürger nichts davon erfährt, Spiegel hin oder her. Dieser Bürger macht es sich einfach. Er wählt in der Gemeinde eine andere Partei als im Kreistag, im Land eine andere als im Bund. Sollen sich die Jungs kloppen, sagt er sich. Und er weiß auch, daß sein Einfluß verschwindend gering ist, selbst wenn er sich einer Partei engagieren würde. Demnach sind die Schwaben die klügsten Bundesbürger. Im Ländle sind mit Abstand die wenigsten Bürger in einer Partei organisiert.
Es dürfte sich um ein tiefes Mißtrauen gegenüber den „Überzeugungen“ handeln, die die Parteien zu verbreiten suchen. Der denkende Mensch nimmt davon also ähnlich viel Notiz wie von Werbung oder Kundbarmachungen der Kirchen, die einmal führend auf dem Gebiet der Überzeugungen waren.
Eine Merkwürdigkeit gibt es. Die Armen gehen im Unterschied zu den Besseren erst gar nicht mehr zur Wahl. Sie scheinen das System begriffen zu haben. Und sie gehören nicht zu den begünstigten Seilschaften des Betriebs Demokratie.
Ob die DDR undemokratischer war als die BRD ist ein aberhübsches Thema. Wird aber wohl nie erörtert werden. Politische Systeme ähneln sich frappierend. Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit wären ein Thema, aber selbst da kann man nicht unbedingt einen Unterschied zwischen Diktaturen und Demokratien erkennen. Es geht wohl um den Respekt, den man anderen entgegenbringt. Auch Rechtsstaatlichkeit ist ein relativer Begriff. Die muß man sch leisten können. Sie kostet Zeit und Geld.
Eigentlich ist es einfach: Unser wissender Lehrer brachte uns vor langer Zeit bei, daß der Unterschied zwischen einer linken und rechten Regierung bestenfalls zwei Prozent ausmacht. Die Funktionsstellen hat er ausgelassen. An der Stelle kann man nur die FDP empfehlen
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