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Falsche Verpackungen: 1,2 Milliarden Tonnen Lebensmittel verderben pro Jahr

Fast ein Kilo Nahrung wirft jeder Bürger eines Industrielandes*täglich weg. Und in*der Dritten Welt*werden*laut*"Handelsblatt" bis zu 40 Prozent der Lebensmittel bereits auf dem Transportweg schlecht. Eine Lösung wären bessere Verpackungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...758450,00.html
  1. #1

    wegwerfen von Nahrungsmitteln

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast ein Kilo Nahrung wirft jeder Bürger eines Industrielandes*täglich weg. Und in*der Dritten Welt*werden*laut*"Handelsblatt" bis zu 40 Prozent der Lebensmittel bereits auf dem Transportweg schlecht. Eine Lösung wären bessere Verpackungen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...758450,00.html
    was nützt eine bessere Verpackung, wenn schlecht haltbare Lebensmittel darin aufbewahrt werden.

    Wurstwaren wurden zum Beispiel früher geräuchert und waren dadurch wochenlang ohne verpackung haltbar.
    Es liegt vielleicht auch daran, dass die kurze Haltbarkeit Absicht ist um den Verbrauch zu erhöhen.
    Sehr viele Menschen hätten die Möglichkeit auf dem Markt, beim Hoflladen oder aber selbst Obst und Gemüse anzupflanzen. Jetzt bitte keine diskussion über Preise oder können sich viele nicht leisten, man leistet sich auch Zigaretten, teure Handy - Verträge, Sky - Abos etc., dies bleibt jedem selbt überlassen.
    eine andere Möglichkeit wäre noch, dass die manche nicht mehr in der Lage sind richtig einzukaufen.
  2. #2

    "Verpackungsingenieure"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast ein Kilo Nahrung wirft jeder Bürger eines Industrielandes*täglich weg. Und in*der Dritten Welt*werden*laut*"Handelsblatt" bis zu 40 Prozent der Lebensmittel bereits auf dem Transportweg schlecht. Eine Lösung wären bessere Verpackungen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...758450,00.html
    Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie die Verpackungsingenieure auf so eine Meldnung reagieren. Es ist ja nicht nur, daß diese oft katastrophalen Kreationen dieser "Experten" für Lebensmittel herhalten müssen. Insgesamt muß man sich fast täglich damit herumschlagen.

    Duschgelflaschen, die aus den Händen rutschen und umkippen (insbesondere Nivea); Blister-Packungen, die die Finger zerschneiden; Fischdosen, deren Öffnungslaschen für Zwergenhände geschaffen wurden und auch noch regelmäßig abbrechen; Pillendosen für Rheuma und Gicht, für deren Öffnen man eine Rohrzange braucht; Tüten mit Abreißstreifen, die nie richtig abreißen; die berühmte Ketchup-Flasche aus Glas mit der kleinen Öffnung; Gläser für Salat-Dressings, in die kein Eßlöffel paßt, die aber für Teelöffel viel zu tief sind; und, und, und...

    Verpackungsingenieure, so scheint es mir, benutzen nie ihre eigenen Machwerke.
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast ein Kilo Nahrung wirft jeder Bürger eines Industrielandes*täglich weg. Und in*der Dritten Welt*werden*laut*"Handelsblatt" bis zu 40 Prozent der Lebensmittel bereits auf dem Transportweg schlecht. Eine Lösung wären bessere Verpackungen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...758450,00.html
    der Konsumtrottel der ersten Welt hält es ja auch für "schlechten Service", wenn er nicht 5 Minuten vor Geschäftsschluss noch das komplette Brotsortiment frisch gebacken vorfindet.
  4. #4

    quatsch mit soße

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast ein Kilo Nahrung wirft jeder Bürger eines Industrielandes*täglich weg. Und in*der Dritten Welt*werden*laut*"Handelsblatt" bis zu 40 Prozent der Lebensmittel bereits auf dem Transportweg schlecht. Eine Lösung wären bessere Verpackungen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...758450,00.html
    1 kilo? soviel esse ich nicht am tag!
    woher kommen denn solche zahlen?
  5. #5

    Keine Rendite auf Kosten der Ärmsten

    Jeder kann auf Geldanlagen verzichten, die Mensch und Umwelt schaden! Keiner braucht Finanzprodukte, die auf Kosten der Ärmsten mit Nahrungsmitteln spekulieren! Dafür setzt sich die Initiative www.handle-fair.de ein.
  6. #6

    ...

    Zitat von graf.koks Beitrag anzeigen
    Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie die Verpackungsingenieure auf so eine Meldnung reagieren. Es ist ja nicht nur, daß diese oft katastrophalen Kreationen dieser "Experten" für Lebensmittel herhalten müssen. Insgesamt muß man sich fast täglich damit herumschlagen.

    Duschgelflaschen, die aus den Händen rutschen und umkippen (insbesondere Nivea); Blister-Packungen, die die Finger zerschneiden; Fischdosen, deren Öffnungslaschen für Zwergenhände geschaffen wurden und auch noch regelmäßig abbrechen; Pillendosen für Rheuma und Gicht, für deren Öffnen man eine Rohrzange braucht; Tüten mit Abreißstreifen, die nie richtig abreißen; die berühmte Ketchup-Flasche aus Glas mit der kleinen Öffnung; Gläser für Salat-Dressings, in die kein Eßlöffel paßt, die aber für Teelöffel viel zu tief sind; und, und, und...

    Verpackungsingenieure, so scheint es mir, benutzen nie ihre eigenen Machwerke.
    Stimmt alles !
    Milch in Tetrapack, überhaupt Tetrapacks, - schon einmal Jemand ausgegossen OHNE das es spritzt, platscht ect. weil die Teile oben eckig sein sollen zum besseren Stapeln, aber keine S... sie benutzen kann ohne ringsherum alles einzusauen ? Was ist denen eigentlich wichtiger, - schönes Design und ausgezeichnete Stapel-/Transporteigenschaften ODER aber den Kunden als König zu behandeln, wenigstens nicht nur als blödes Zahlvieh ?
    Die Ecken oben wenigstens abrunden damit das Ausgießen nicht zur Sauerei wird, - kapiert das niemand oder soll man dafür noch ´ne Zeichnung machen ? Das hat binnen kürzester Zeit = knappe 2 Minuten sogar die 8-jährige Nachbarstochter richtig erkannt.

    Flaschen bringen mir nichts, da die Milch darin nach der erstmaligen Öffnung selbst im Kühlschrank binnen kurzer Zeit schlecht wird, zudem sind sie mir zu schwer und müssen zuhause in voller Größe gestapelt und wieder abgegeben werden.

    Überhaupt, - diese ganzen "tollen" Verpackungen kann man steinzeitmäßig überwiegend nur mit scharfer Küchenschere oder echten Werkzeugen öffnen. Davon besonders dann Kombizange und Schraubenzieher.

    Ansonsten, - bei uns verdirbt Nahrung - wenn überhaupt - nur aus einem Grund, - Mehrfachpackungen nicht wiederverschließbar bzw. nicht vollständig und s.o.
    Bewußt weggeworfen wird bei uns nicht, - gilt seit ewig in meiner Familie als Sünde.
  7. #7

    Verpackung schützt nicht nur

    Zitat von jaein Beitrag anzeigen
    1 kilo? soviel esse ich nicht am tag!
    woher kommen denn solche zahlen?
    Das sind ja auch Lebensmittel, die z.B. Ihr Bäcker wegswirft. Die er aber im Laden haben muß, damit Sie denken, Sie haben eine extrem reichhaltige Auswahl. Ist psychologisch bedingt und steigert extrem den Umsatz.
    Diese werden natürlich auch errechnet und so auf den einzelnen Bürger bezogen. So kommt man auf das Kilo.
    Allerdings wage ich auch zu bezweifeln, daß Sie unter 1 Kilo zu sich nehmen. Sie müssen ja z.B. das mitrechnen, was übrigbleibt, z.B. den Strunk bei Kohl, Salat etc.

    Außerdem mag ich noch allegemein darauf hinweisen, daß Verpackungen nicht nur Lebensmittel schützen. Sondern ebenfalls die Menge der weggeworfenen Lebensmittel steigern können: Kunde kauft Produkt x/y in großer Verpackung, da Preis/Leistungsverhältnis besser. Rest bleibt übrig, wird weggeschmissen. Preis/Leistungsverhältnis trotz Verderb besser.
  8. #8

    Alleine unsere Politikerbuffets ...

    Zitat von jaein Beitrag anzeigen
    1 kilo? soviel esse ich nicht am tag!
    woher kommen denn solche zahlen?
    die täglich zigfach in Berlin und anderswo aufgebaut werden, sind meist drei- bis vierfach überladen.
    Hauptsache die Auswahl stimmt.
    Das kg kann ich mir locker vorstellen, es ist ähnlich wie mit der Vermögensverteilung, 1% der Leutchen ist verantwortlich für 90% vom Essensabfall.
    Im Übrigen, global betrachtet - wg. dem Hinweis auf Verpackung und Lieferweg - werden die Selbstversorger und Kleinbauern täglich weniger - sie werden verdrängt von der gigantischen neuen Agraindustrie (hier hat der Kapitalismus von Stalin gelernt, bzw. man hätte wirklich sehen können, was Monokulturen und industrielle Agraproduktion anrchten - Beispiel Aral-See - und natürlich Verstädterung, Slums, Verarmung der Landbevölkerung - somit Landflucht - der Kreis schließt sich.

    Ein betriebswirtschaftlich geschulter Eliteafrikaner denkt so: Wir produzieren, was wir möglichst gewinnbringend verkaufen können, haben dann cash und kaufen billiger Nahrungsmittel ein - ergo, hätten wir Nahrungsmittel für den Eigenbedarf angebaut, wäre nicht soviel Cash pro Hektar zu erlösen gewesen.

    Das wirklich nette dabei ist, die Gewinne fließen in die Taschen der Bonzen, die gar nichts tun- außer diesen Schwachsinn perfide zu organisieren - ein kleiner Rest des Geldes wird dann benutzt um die Bevölkerung vom sofortigen Hungertod zu verschonen.

    Da diese Restnahrungsmittel meist an den gobalen Agrarmärkten erworben werden - legen auch aftikanische Grundnahrungsmittel oft irrwitzige Wege zurück.

    Ich könnte ein Buch darüber schreiben, wen es interessiert - es sind schon viele geschrieben worden - übrigens - noch immer wird das meiste an Nahrung von Kleinbauern in mühevoller aber oft auch sinngebender und durchaus lebenswerter Arbeit produziert - manchmal müssen sie allerdings - wie bei uns im Mittelalter - mehr an die Grundbesitzer oder die Konzerne abgeben, als sie für sich selbst zum Leben bräuchten - dann sind sie einfach gleichzusetzen mit Sklaven - sozusagen das alte System der Bonzen die Menschen auszusaugen - aber oben ist der Systemwandel beschrieben.

    Die Sklaven von heute bekommen von Ihren Haltern nur noch die Müllhalden um dort Ihr Überleben irgendwie zu bewerkstelligen - die Halter, das sind die staatlichen Strukturen und die Konzerne.

    Ranknotiz, als ich noch in meinem Job war, hatte ich auch ein wenig Üergewicht, konnte praktisch täglich zweimal ein Buffet begrabschen und - zu meiner Schande - hab mich dabei richtig wohl gefühlt - wobei ich zumindest nicht den Teller vollstopfte und gierte, da ja immer viel zu viel da war.
    Doch es ging eben noch schlimmer, nicht wenige stopften sich die Teller voll, als gäbe es kein Morgen - dabei waren sie auch Dauergäste an x-fachen Bewirtungen.

    Ich weiss nicht ob das heute noch genauso läuft - von der Politik weiss ich es - da hat sich nichts geändert - es ist sogar eher mehr geworden.
  9. #9

    1Kilo pro Tag?

    Zitat von jaein Beitrag anzeigen
    1 kilo? soviel esse ich nicht am tag!
    woher kommen denn solche zahlen?
    Keine Ahnung. Wenn wir pro Jahr eine Tomate wegen Schimmelbefall wegwerfen haben wir wochenlang ein schlechtes Gewissen.
    Allerdings habe ich vor kurzem zwei noch originalverpackte Kaese mit Haltbarkeitsdatum Juli 2011 zum Haendler zurueckgebracht, weil sie schlecht geworden sind.

    Wir kaufen viel Fleisch, Kaese sowie Obst und Gemuese direkt bei den Hoflaeden bzw. Bauern. Nichts davon wird schlecht. Bei Produkten aus dem Supermarkt hingegen muss man praktisch taeglich kontrollieren, um zu sehen, was als naechstes verzehrt werden muss.


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