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Falsche Bilanzen bei Olympus: Allein unter Schweigern
Die Weltmarke Olympus steht vor dem Aus: Die Firma*hat womöglich*Verluste von mehr als einer Milliarde Euro*vertuscht. Die Affäre führt tief in die Abgründe des japanischen Wirtschaftssystems, aufgedeckt*hat sie ein Ausländer -*Ex-Konzernchef Michael Woodford.*Das bekam ihm nicht gut.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...796618,00.html
- #1 10.11.2011 14:48 von
- #2 10.11.2011 15:13 von
- #3 10.11.2011 15:27 von
- #4 10.11.2011 15:42 von
Die Bauern spielen Opfer
Und das "immer wieder" bezieht sich ausschliesslich auf die zwei, die jetzt Bauernopfer spielen muessen, und den Kikukawa? Und der jetzige CEO Takayama will in seiner bisherigen Taetigkeit als "Senior Managing Executive Officer" nichts davon gemerkt haben, oder hat er vielleicht doch nur, wie die meisten anderen auch, der von Kikukawa postulierten Firmenethik folgend einfach weggeschaut.Später hat sich Woodford nach eigenen Angaben bemüht, Informationen zu den Bilanzproblemen zu bekommen. Doch er sei immer wieder auf Widerstände gestoßen. - #5 10.11.2011 15:51 von fmhinz
Angelsachse
.. ist halt kein Drückeberger und Weichling. Sind zwar unangenehm und stur, aber führen von vorn und mit offendem Visier, halt so wie auch mal waren......
Respekt! - #6 10.11.2011 15:53 von
besser nicht!
1.ein Leben würde warscheinlich nicht ausreichen um alles aufzudecken.
2. wollen wir das tatsächlich alles wissen?
Zu Olympus: die Verluste sind auf Finanzgeschäfte zurückzuführen.......irgendwie lustig, oder?!
besorgte Bekannte riefen ihn an..... ist das eine Vorstufe von
Insider Geschäften, oder Vollendete? - #7 10.11.2011 16:11 von
"Indexen"?
Ist die Mehrzahl von Index nicht Indizes?
- #8 10.11.2011 16:52 von
Cooler Artikel...
... insbesondere die letzte, den Artikel beschliessende Frage: "Ob wirklich je einer von seiner Komplizenschaft erfahren hätte, wenn er einfach nur den Mund gehalten hätte?"
Ich schätze schon. Die Aktien waren im freien Fall, die Aktionäre hätten Aufklärung über die teuren Firmen/Beraterverträge verlangt. Wahrscheinlich war es nur eine Flucht nach vorn, weil Schweigen und Verstecken nicht mehr möglich war.
Aber zehn Jahre lang scheint es möglich gewesen zu sein, Komplize zu sein und unentdeckt zu bleiben.
Die Frage lautet, ins Allgemeine erweitert: "Ist es irgend möglich, diese Sorte von Tricksereien und Betrug seitens grosser Unternehmen zu verhindern? Gibt es ein Instrument, das mindestens prinzipiell dazu geeignet wäre?"
Und die Antwort lautet: "Nein. Es ist nicht verhinderbar. Und es gibt auch kein Instrument, das machtvoll genug wäre, die Unternehmen zu kontrollieren." Die Aktionäre nicht, die Presse nicht, der Staat nicht. Und der "Souverän", das Volk, höchstens, wenn es wüsste, was es will. - #9 10.11.2011 17:07 von
So ?
Geändert von ( um Uhr)
Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
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