Wenn es um den Umweltschutz geht, macht den Deutschen niemand etwas vor. Kein anderes Volk trennt so hingebungsvoll seinen Müll und spart so fleißig am Wasser. Leider nützt nicht alles der Umwelt, was wir zu ihrer Rettung unternehmen - und manches schadet ihr sogar.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...820751,00.html
Seit ich vor ca 10 Jahren in der Kölner Innenstadt beobachten durfte, wie der Inhalt der nach Farbe getrennten Glascontainer und das Altpapier auf ein und derselben LKW-Ladefläche landeten, nehme ich dieses Ökogeschwurbel nicht mehr ernst. Es landen gern auch mal die eine oder andere Einwegflasche im Restmüll oder der Gartenmüll verschwindet unbesehen in der Papiertonne ...
E-Mobil als Pufferspeicher. :-) Kicher. Eine Batterie verträgt ca. 1000 Ladezyklen, bis sie hin ist. Jedes mal Laden / Entladen ist also 1 promille Wertverlust des Batteriepreises. Bei optimistischen Annahmen wie 5000 € Batteriepreis 10 kWh nutzbarer Speicherkapazität also immerhin nur für die "Zwischenlagerung" von Strom 50 Cent pro kWh. Mathe ist halt ein Arschloch ;-)
Wenn Sie sich da mal nicht in die Hände der Öko-Inquisition begeben..
Seit Jahrzehnten sparen wir unser Gewissen rein und zahlen es am Ende doch drauf, siehe auch z.B. Abwasserkanäle und deren Reinigung, weil einfach nicht genug Fließwasser vorhanden ist.
Aber was tut man nicht alles, um nicht als Ketzer gebrandmarkt zu werden.
Danke für diesen Artikel!
Dann kaufen Sie doch mal eine Wasch- oder Spülmaschine. Das ist fester Bestandteil des Kaufarguments überall in der Industrie.
Seit Anbegin dieses Wasser-Spar-Fimmels argumentiere ich, das etwas, was sich in einem ewigen unausweichlichen Kreislauf befindet nicht 'verbraucht' werden kann.
Im Gegenteil: jeder Tropfen, der diesem Kreislauf entnommen wird (sorry: 'gespart' wird) wird von den Komunen auf Grund der ensprechend gesenkten Verdünnung manuell durch die Rohre gejagt mit dem Resultat, das kein einziger Tropfen 'gespart' wird sondern die Gebühren steigen.
Und dass das immer noch nicht reicht zeigt die kürzliche Meldung, dass unser Leitungswasser nun immer belasteter und somit untrinkbarer wird - bedauerlich.
Ich kaufe jetzt wieder 'Trink'-Wasser aus der Einwegflasche - na denn prost!
er schreibt nicht, dass Umweltschutz sinnlos ist. Nur, dass manche Massnahmen kontraproduktiv sind. Hier bedarf es mehr Aufklärung! Ob das mit der Herstellung des Elektroautos und der mehr benötigten Herstellungsenergie von äquivalent 10.000 l Benzin stimmt, kann ich nicht beurteilen. Das hat sicher auch etwas mit Marktreife zu tun...
auch teilweise nur mit der rosa Brille angeschaut. Natürlich haben die aktuellen Elektroautos eine schlechtere Ökobilanz als eine Diesel-Smart. Nur erstens hatten die Verbrenner hundert Jahre Zeit für die technische Entwicklung und zweitens möchte ich mal wissen, wie hoch der Prozentsatz an Diesel-Smarts ist und wie es denn mit dem tatsächlichen, durchschnittlcihen CO2-Austoß der aktuell zugelassenen Fahrzeuge aussieht? Wenn ich mir da so die Blechlawine morgens anschaue, bezweifele ich, ob wir da mit 110 gCO2 auskommen. Und erst mit der Elktromobilität anzufangen, wenn der gesamte Strom Umweltfreundlich gewonnen wird, ist doch etwas kurzsichtig. Bei der Elktromobilität stehen wir immer noch am Anfang, also schön die Füße still halten und erst einmal abwarten, was nach der Pionierarbeit, die momentan in den ersten, rein elektrischen Serienfahrzeugen mündet, kommt. Denn ohne Anwendung einer Technologie auch kein Fortschritt.
Die (Un)Weisheit vom Wasser sparen ist allerdings traurig aber wahr, aber es wird wohl keiner anfangen, mehr Wasser zu verbrauchen, wenn alle anderen nicht mitziehen.