Es war ja schon recht merkwuerdig, dass der Schuetze nicht verhaftet wurde. Noch merkwuerdiger war, dass der Polizeichef die vom Schuetzen vorgebrachte Selbstverteidigungsthese verteidigte.
Aus diesem Grund wurde beim Taeter (im Gegensatz zum Opfer) keine Blutprobe vorgenommen.
Zimmerman fuehlte sich wohl als Ueberpolizist, weshalb er auch meinte, die gleichen Rechte wie die Polizei zu haben.
Es ist irrelevant, ob Martin im ein paar auf den Kopf gehauen hat. Zimmerman hate sein Fahrzeig verlassen, den Jugendlichen 'zur Rede gestellt', die Konfrontation verursacht. Martin hatte jedes Recht, sich zu verteidigen.
Fuer jeden intelligenten Menschen war vorauszusehen, dass dieses Gesetz, auf das sich Zimmerman geruft, irgendwann einmal zu einer solchen Situation fuehren wuerde.
Dieses Gesetz war nicht nur ueberfluessig, denn sich selbst verteidigen durfte man schon immer. Das wussten die Initianten auch. Es ging ihnen aber darum , das "Recht auf Selbstverteidigung" weiter auszudehnen,damit die Waffentraeger (mit Bewilligung)mehr Handlungsraum erhielten.

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