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Fall Trayvon Martin: Todesschütze taucht ab

AFPDer Fall des getöteten US-Teenagers Trayvon Martin spitzt sich zu: Todesschütze George Zimmerman ist untergetaucht, seine Anwälte weigern sich, ihn weiter zu vertreten. Die Justiz will sich bis Freitag zu einer möglichen Anklage äußern - die Behörden fürchten eine gewaltsame Eskalation.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...826723,00.html
  1. #10

    Ach kommt schon

    Hier wird ja grad so getan als wuerde von diesem Fall das Wohl und Wehe der Welt abhaengen. Jeden Tag werden "Weissbrote" von Afroamerikanischen Menschen nur deshalb ausgeraubt, bedroht, geschlagen und teilweise umgebracht, weil sie "Weissbrote" sind. Ueber den Rassismus gegen Weisse spricht niemand.
    Hier soll nur Wahlkampf gemacht werden. Obama ist schon lange nicht mehr der Praesident aller Amerikaner.
  2. #11

    Zitat von johnnychicago Beitrag anzeigen
    Da sieht man mal wieder das (Un)Rechtssystem der USA.
    Die Anwälte können ihn also ethisch nicht mehr vertreten. SoSo...
    Sie müssen wohl eine Klage gegen McDonalds vorbereiten weil sich einer am Kaffee verbrannt hat....
    natürlich kann eine Anwalt oder eine Kanzlei ein Mandat niederlegen.
    Das passiert sogar in Deutschland.
    Und wenn sich ein Fall nicht mehr mit der Firmenphilosophie der Kanzlei verträgt ist das halt so.
    Dann übernimmt entweder ein anderer Anwalt oder dem mutmasslichen Täter wird ein Pflichtverteidiger gestellt.
    Dazu muss es aber auch einen mutmasslichen Täter geben.
    Und... der ist jetzt abgehauen. Tolle Sache von ihm.
    Macht Blödsinn gegen den Kurs der Anwälte. Also selbst schuld.

    Aber wieder irgendwas von Unrechtsstaat schwafeln.
  3. #12

    Unsinnige Querverbindung

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Auge um Auge ..... und das in einem derart christlich geprägtem Land. Die Heuchelei trieft in Amerika aus allen Ecken.
    Was ist denn das für eine Argumentation?
    Sie haben doch überhaupt keine Ahnung, ob es sich bei den Todesschützen um Christen, Juden, Islamisten oder Atheisten handelt. Deren Religionszugehörigkeit spielt hier doch auch überhaupt keine Rolle und schon gar nicht die, anderer Amerikaner. Es handelt sich schlicht um Kriminelle. Die gibt es wohl in jedem Land und jeder Konfession. Also immer schön vorsichtig mit dem beliebten Christen-Bashing...
  4. #13

    11 % ?

    Laut Bericht glauben nur 11% der "weissen Amerikaner", dass der selbsternannte Bürgerwehrler Zimmerman schuldig ist. Und die restlichen 89% ? Wenn dies wirklich so sein sollte, dann kann man sich für die grosse Mehrheit schlicht und einfach nur schämen. Ein schwerstbewaffneter, bulliger Latino/Weisser erschiesst einen mit Skittles und Arizona Icetea "bewaffneten" schwarzen Studenten ohne jeglichen Grund aber die Fox News geschädigten Amerikaner stehen ihm ein Recht auf Notwehr zu ? Wäre es andersrum gelaufen, dann dürfte sich der schwarze Student auf lebenslang oder die Todeszelle einrichten, so lässt man jedoch diesen unterbelichteten Heimatschutzfreak laufen und erlaubt ihm unterzutauchen . Armes Amerika !!
  5. #14

    -

    Zitat von johnnychicago Beitrag anzeigen
    Da sieht man mal wieder das (Un)Rechtssystem der USA.
    Die Anwälte können ihn also ethisch nicht mehr vertreten. SoSo...
    Sie müssen wohl eine Klage gegen McDonalds vorbereiten weil sich einer am Kaffee verbrannt hat.
    Selbst der schlimmste Massenmörder muss in einem Rechtsstaat auf den Beistand eines Verteidigers setzen können. Gerade das macht den Rechtsstaat aus!
    Die haben wohl "Anrufe" von der friedlichen afro-amerikanischen Bevölkerungsgruppe erhalten.
    Nun ja, wenn man das seltsame Verhalten des mutmaßlichen Täters betrachtet... als Anwalt würde ich bei so viel Dilettantismus meines Mandanten auch zusehen, dass ich Land gewinne und in Zukunft nicht mehr mit diesem Fall in Verbindung gebracht werde. Als potentieller rassistisch getriebener Mörder auch noch rassistische Schmierereien gutheißen... wo soll da noch eine Verteidigung aufbauen?
  6. #15

    Zitat von postmaterialist2011 Beitrag anzeigen
    Laut Bericht glauben nur 11% der "weissen Amerikaner", dass der selbsternannte Bürgerwehrler Zimmerman schuldig ist. Und die restlichen 89% ? Wenn dies wirklich so sein sollte, dann kann man sich für die grosse Mehrheit schlicht und einfach nur schämen. Ein schwerstbewaffneter, bulliger Latino/Weisser erschiesst einen mit Skittles und Arizona Icetea "bewaffneten" schwarzen Studenten ohne jeglichen Grund aber die Fox News geschädigten Amerikaner stehen ihm ein Recht auf Notwehr zu ?
    Soweit ich weiss behauptet Zimmerman, Martin hätte ihn körperlich angegriffen und der Schuss hätte sich bei einem Handgemenge gelöst. Man mag das für eine Schutzbehauptung halten, aber unmöglich ist es nicht, und ein Gerichtsurteil muss sich auf Fakten stützen statt auf Vermutungen. Ich denke nicht, dass 89% der Weissen Zimmermann für zweifelsfrei unschuldig halten - sie versteifen sich nur auf das Prinzip "Unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist"

    Zitat von postmaterialist2011 Beitrag anzeigen
    so lässt man jedoch diesen unterbelichteten Heimatschutzfreak laufen und erlaubt ihm unterzutauchen . Armes Amerika !!
    Man kann das auch so interpretieren dass die Polizei die sehr schwierige Aufgbe hat, aufgrund von spärliche Indizien und Zeugenaussagen eine Anklage aufzubauen und es vermeiden wollte, Zimmermann nach einer vorschnellen Verhaftung wieder laufen lassen zu müssen (die Bedingungen für U-Haft sind in den USA nämlich sehr streng).
  7. #16

    Perception

    Zitat von Hubatz Beitrag anzeigen
    Ich lese immer nur schwarz, weiß, schwarz, weiß. Goerge Zimmerman ist aber kein weißer. Also was soll diese Berichterstattung? Rassismus gibt es auch zwischen schwarzen und Latinos.Komisch.

    Gut erkannt, aber die Latinos sind auch eine heterogene Bevoelkerungsgruppe. Mestizen sowie Nachfahren von "Spanish" sind halt unterschiedlich. Zudem bezeichnen sich viele Latinos gerade in Florida mit seiner kubanischen Bevoelkerung als Weiss. Ausser das seine Vorfahren den Namen eines Sklavenhalters angenommen haben, sowie es mit der uberweigenden Mehrheit der schwarzen Bevolekerung in den Amerikas stattgefunden hat, muss er weisse Vorfahren haben.

    Ich halte Latein Amerika und damit auch viele Latinos in den USA, fuer die rassistischte Region der christlich/westlichen Welt, so habe ich es empfunden wenn "weisse" Latinos zu mir ueber Mexikaner (damit waren Mestizen und Indios gemeint), und Schwarze sprachen.
  8. #17

    Muss ja einen Grund haben

    Zitat von ground_zero Beitrag anzeigen
    Es ist kein weißer Rassismus, wenn überdurchschnittlich viele farbige Jugendliche vor Gericht stehen und im Gefängnis sitzen, sondern ein Ausdruck deren überdurchschnittlich kriminellen Verhaltens im Vergleich zu anderen Bevölkerungsschichten. Diesen Fakt anzuerkennen fällt vielen Leuten schwer,
    Kurze Frage, wo sind da die Migranten aus Muslimischen Gebieten in den USA? Welche Religion haben diese Personen die "überdurchschnittlich kriminellen Verhaltens im Vergleich zu anderen Bevölkerungsschichten" ausweissen, wollen wir derren Religion und kulturellen Hintergrund dafuer verantwortlich machen?
  9. #18

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    ungläubig staunend steht man vor dem, was sich in den usa abspielt. in jedem rechtsstaat der welt wäre der fall unterscuht und anklage wegen mordes erhoben worden. aber hier läßt man den täter erst in ruhe und dann auch noch fliehen. das ist beschämend.
    Naja, sehen Sie es doch mal so: In diesem unseren Rechtsstaat veranstaltet man erst einen Gerichtszirkus, bis einer laufen gelassen wird, der einen anderen aus purer Mordlust vor ein Auto jagte, weil "das Opfer diagonal zum Verkehr gelaufen ist". Da ist die amerikanische Variante doch kostengünstiger.
  10. #19

    Trauma

    "Es kann sein, dass er keine vollständige Kontrolle mehr hat", sagte Uhrig über Zimmerman, dem er ein posttraumatisches Trauma zuschrieb.

    Posttraumatisches Trauma? was soll´n das sein?
    So was wie pränatale Pränataldiagnostik?


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