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Fall Trayvon Martin: Richter hebt Kaution von Todesschütze Zimmerman auf
REUTERS/Seminole County Sheriff's OfficeDer Mörder des schwarzen Teenagers Trayvon Martin muss wieder ins Gefängnis. Ein Richter setzte am Freitag die Kaution von George Zimmerman aus. Er hatte falsche Angaben zu seinem Vermögen und seinem Reisepass gemacht.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...836564,00.html
- #20 02.06.2012 09:51 von
- #21 02.06.2012 09:51 von
Meines Wissens
wurde Zimmerman noch nicht verurteilt, wieso also die Bezeichnung Mörder? Tut mir echt leit eure "political correctness party" zu stören. Bin auch nicht davon begeistert was er gemacht hat, aber als Journalist sollte man solche Regeln bei der Bericherstattung schon beachten. (Was bei Artikeln vom Spiegel nicht automatisch ist). Und an alle in der Diskussion, die schon von Mord reden - die USA sind nunmal anders. Ja, da ist es normal Waffen zu führen und diese auch unter strikt zu prüfenden Voraussetzungen zu nutzen. Ihr Deutschen solltet euch mal von den Amis einiges abgucken. In Deutschland dürfen nur Prominente und Reiche einen Waffenschein haben und das ist eine Frechheit. Die USA sind das letzte freie Land der westlichen Zivilisation
- #22 02.06.2012 10:17 von
- #23 02.06.2012 10:23 von
- #24 02.06.2012 10:31 von
Waffenführen in den USA hat eine lange Tradition, es gibt in den USA 52 Mio Waffenbesitzer. 48 der 50 Staaten haben ein Concealed carry Gesetz, die Mehrheit davon eine shall issue policy. Da wo ich war, wurde es als normal angesehen. Muss aber zugeben, dass ich nicht in Californien und New York war, sondern in freien Staaten die sich der liberalen Obama-Welle a'la Europa nicht beugen wollen. Für manche sind das Redneck states, für mich Oasen der Freiheit. Werde niemals NY, CA oder Illinois besuchen.
- #25 02.06.2012 10:40 von
- #26 02.06.2012 10:46 von
- #27 02.06.2012 11:40 von
- #28 02.06.2012 11:49 von
1. Was das Schimpfwort angeht: da sind die Analysten lediglich zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen. Und überhaupt war es für die Anklage zu keinem Zeitpunkt von Belang.
2. Zimmermann ist ein ziemlicher Wichtigtuer, der sich mehrfach über die Polizei in seiner Stadt beschwert hat. Eine dieser Beschwerden bezog sich auf das Verhalten eines Polizisten, der einen Obdachlosen misshandelt haben soll, und dieser Obdachlose war zufälligerweise ein Schwarzer. Das bedeutet nicht, dass die Hautfarbe des Mannes für Zimmermann eine Rolle gespielt hat - es kann auch sehr gut sein, dass er einfach nur seinem Frust über die Polizei freien Lauf gelassen hat. Menschen mit anderer Hautfarbe als Werkzeug für die Durchsetzung eigener Interessen zu missbrauchen ist nicht gerade untypisches Verhalten für Rassisten.
3. Zimmermann gehört zu einer Gruppe von Menschen in den USA, die sich wahlweise mit der weißen Bevölkerung oder den Hispanics identifizieren können. Sein Vater ist US Amerikaner deutscher Abstammung (was dachten sie denn, woher der Name "Zimmermann" kommt?) und Baptist, seine Katholische Mutter ist aus Mexiko eingewandert. Zimmermann selbst ist nicht weniger weiß als die meisten seiner Mitbürger, somit ist die Meinung deutscher Neo-Nazis bezüglich Zimmermann komplett irrelevant - tatsächlich gehören rechtsradikale US Milizen mit Nazi-Hintergrund zu Zimmermanns eifrigsten Verteidigern.
Und selbst wenn man ihn als Hispanic ansieht: wo steht geschrieben, dass diese keine Vorurteile gegenüber Schwarzen haben können? Ist die Idee, dass nur Weiße Rassisten sein können, nicht selbst rassistisch?
Das einzige, was Sie dargelegt haben, ist dass Rassisten ziemliche Dumpfbacken sind, die einem reichlich konfusen Weltbild anhängen. Also selbst wenn Sie nachweisen könnten, dass Zimmermann in der Vergangenheit nicht rassistisch agiert hat, wäre dies vollkommen irrelevant weil niemand erwartet, dass Rassismus ein konsistentes Verhaltensmuster ist: Wenn ich heute auf der Straße von der Polizei wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten werde, kann ich mich nicht rausreden, indem ich darauf hinweise, dass ich mich gestern oder vorgestern an das Tempolimit gehalten habe. Das gleiche gilt für Zimmermanns Rassismus im Fall Trayvon Martin.
Denn was bleibt ist die Tatsache, dass Zimmermann zuvor mehrfach das "verdächtige Verhalten schwarzer Jugendlicher" bei der Polizei gemeldet hat. Im Februar ist er dann Trayvon Martin ohne ersichtlichen Grund gefolgt und hat diese Äußerung gemacht: "These assholes, they always get away". Mit "diese Arschlöcher" meinte er "schwarze Jugendliche", das ist 'racial profiling' = Rassismus. - #29 02.06.2012 12:07 von
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