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Fall Trayvon Martin: Die Anklage lautet auf Mord
REUTERSSeit mehr als sechs Wochen wühlt der Fall des erschossenen Teenagers Trayvon Martin Amerika auf - jetzt die spektakuläre Wende: Der vermeintliche Notwehr-Schütze George Zimmerman wurde verhaftet und wird wegen Mordes angeklagt. Der Skandal spaltet das Land weiter.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...827026,00.html
- #1 12.04.2012 08:14 von
Mord und Second degree murder
Mord nach dem deutschen StGB ist keineswegs vergleichbar mit second degree murder nach dem Recht der US-Bundesstaaten. Second degree murder ist - die Kriterien wechseln nach Bundesstaat - allenfalls vergleichbar mit Totschlag (bedingter Vorsatz) bzw. fahrlässiger Tötung. Generell ist "murder" trotz der etymologischen Verwandtschaft nicht mit Mord gleichzustellen, wenngleich das in der Presse gern geschieht.
- #2 12.04.2012 08:17 von
das wird ein interessanter Fall
man darf gespannt sein ob es so einfach war wie es scheint
- #3 12.04.2012 08:49 von
Schlamperei
Wäre es nicht geschickter, Trayvons Mutter zu schreiben?"Wir wollten doch nur eine Festnahme, und wir haben sie bekommen", sagt Martins Mutter Sybrina Fulton
[...]um Zimmermanns Verhaftung zu fordern[...]Ja wie heißt denn der gute Mann nun?Da kehrt der geflüchtete Zimmerman [...] - #4 12.04.2012 08:56 von
?
Ist es so? Meines Wissens ist "second degree murder" eine Abstufung die unser Recht schlicht nicht kennt. Totschlag nach deutschem Recht ist "manslaughter" nach amerikanischem und die fahrlässige Tötung ist "criminally negligent homicide". Von daher scheint mir die Aussage Zimmermann werde des Mordes angeklagt vollkommen korrekt zu sein.
- #5 12.04.2012 08:56 von
Vielleicht ist G.Zimmermann schuld, ich weiß es nicht, aber dafür ist das Gericht da um es herauszufinden.
Aber wie es aussieht, er ist eigentlich schon verurteilt und darf auf gar keinem Fall unter lebengslänglich bekommen, geschweige freigesprochen zu werden und die US-Justiz gibt hier dem Druck der Strasse nach. Anders kann ich das nicht beurteilen. Und er muss veurteilt werden, weil es sonst Aufstand gibt und dann schiessen die selbsternannten "New Black Panthers" rum. Ist ja toll, die Gangsta-Gangs die sich hier als Kämpfer gegen Rassismus präsentieren...
Wer spaltet hier die Nation? Tut mir leid, aber für mich spalten hier eher die Nation, diejenigen Schwarzen, die daraus unbedingt eine Staatsaffäre gemacht haben, selbst wenn es ein Justizferhler gewesen wäre, die aber so tun, als wären die USA heute, wie die USA in den 30-er Jahren, und die so tun als wäre ein Latino, ein "Weißer", und angeblich von der "weißen" Polizei geschützt.
Dass das Ganze unter den Weissen, und auch unter den Latinos, und den anderen Ethnien Widerstand auslöst, weil sich eine ethnische Gruppe jedes Mal, das exklusive Recht nimmt, immer und in jedem Fall, nur in der Rolle des Opfers sein zu müssen und nie und nimmer in der Rolle des Täters sein zu dürfen, ist es logische Konsequenz. - #6 12.04.2012 09:10 von
- #7 12.04.2012 09:18 von
- #8 12.04.2012 09:18 von
Mensch ist Mensch
Es ist schon auffällig, dass in gewissen Bundesstaaten 80% aller Gefängnisinsassen Schwarze sind.
Und im Nachbarstaat liegt die Quote dann wesentlich niedriger.
Glauben sie wirklich, dass die (ich sag's mal überspitzt) Schwarzen soooo viel krimineller sind, als alle anderen ethnischen Gruppen?
Nein, auch wenn wir weit weg sind, sollten die 'ehemaligen Südstaatler' nicht ungehindert ihren Ideologien nachjagen dürfen.
Wo kämen wir denn da hin? Mensch ist Mensch! - #9 12.04.2012 09:36 von
Nach dem Medienzirkus um diesen Fall ist es wohl mit der Gerechtigkeit vorbei.
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