Kein Recht auf sterben muss bedeuten ein Recht auf einen Gehirnstoffwechsel zu haben der zu einem zufriedenen und glücklichen Bewusstsein befähigt. Sind dazu harte Drogen nötig müssen diese verschrieben werden können.
Getty ImagesBlinzeln ist die einzige Verbindung, die Tony Nicklinson zur Außenwelt hat. Der Brite lebt seit sieben Jahren mit dem Locked-In-Syndrom: Sein Körper ist gelähmt, sein Geist aber topfit. Vor dem Obersten Gerichtshof in London hat er für sein Recht auf den Tod gestritten - und verloren.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...850560,00.html
Kein Recht auf sterben muss bedeuten ein Recht auf einen Gehirnstoffwechsel zu haben der zu einem zufriedenen und glücklichen Bewusstsein befähigt. Sind dazu harte Drogen nötig müssen diese verschrieben werden können.
Zu Tode hungern ist auch keine Alternative, da müsste ja jemand seine Aufsichtspflicht verletzen.
Ein legaler Weg wäre wenn Herr Nicklinson die lebenserhaltenden Maßnahmen wie Nahrung und Trinken verweigert? Gegen seinen Willen wird man ihn sicher auch in UK nicht zwangsernähren dürfen. Allerdings bezweifle ich dass Verdursten für einen geistig fitten Menschen so angenehm ist...
Die Politik mischt sich jederzeit gerne in jeden Bereich unseres täglichen Lebens ein. Aber eben nur des Lebens. Wenn man in Würde sterben will, muss man sich offensichtlich selber darum kümmern, solange man noch kann.
Dies Probleme die sich mit dem aufkommen der modernen Medizin erheblich verschärft haben, müssen endlich geregelt werden. Oder möchte jemand ernsthaft jahrelang, ohne die Möglichkeit seine Angelegenheiten selbst zu regeln, sein Dasein fristen ?
Wenn man einmal darüber reflektiert was möglicherweise die größte Grausamkeit sein kann, die man einem Menschen antun kann, dann fällt mir gerade eine derartige Situation ein: einen Menschen aller Bewegungsfähigkeit und nahezu all seiner Sinne berauben und ihn trotzdem zum Weiterleben zu zwingen. Tony das Recht auf den in dieser Situation verständlicherweise erwünschten Tod zu verweigern ist barbarischer als fast alles andere wegen dem sich üblicherweise in lautem Wehklagen empört wird. Ich bin entsetzt über ein derart unmenschliches Urteil.
...da sollten die Briten mal was lernen. Allerdings haben die wenigsten Deutschen sowas, sollten alle mal drüber nachdenken ! Dieser Mensch jedenfalls tut mir sehr leid. Ich habe eine Patientenverfügung und Mittel und Wege festgelegt, die mir so etwas ersparen.