Es steht Aussage gegen Aussage: Sie beschuldigt ihn der sexuellen Gewalt, er streitet alles ab. In Fällen wie Strauss-Kahn oder Kachelmann setzen die Anwälte alles daran, die Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers zu zerstören - der Wahrheitsfindung dient das nicht immer.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...771984,00.html
Eine Falschbeschuldigung kann das Leben eines Mannes ebenso gründlich vernichten wie eine Vergewaltigung das Leben einer Frau.
Trotzdem werden Falschbeschuldigerinnen meist nicht oder nur lächerlich geringfügig bestraft.
Sie sind ja doch immer auch Opfer, weil sie Frauen sind.
Männer dagegen sind Täter und werden es daher schon irgendwie verdient haben, wenn frau sie beschuldigt.
Die Aufgabe, Männer vor Falschbeschuldigungen zu schützen tritt völlig zurück hinter dem Auftrag, Frauen vor Vergewaltigungen zu schützen.
Wenn von Falschbeschuldigungen die Rede ist, wird immer wieder das Märchen von "Nur 3 Prozent der Anzeigen seien falsch" propagiert.
3 Prozent, das ist richtig, ist die Zahl der ERWIESENEN Falschbeschuldigungen, deren Erweisbarkeit meist das Geständnis der Täterin voraussetzt.
Die Zahl der wahrscheinlichen Falschbeschuldigungen ist viel höher, liegt bei 40-50 % der Anzeigen.
Aber bereits eine Anzeige genügt, um das Leben eines Mannes zu vernichten, vor jedem Schuldspruch.
Denn die "Believe-the-victim"-Propaganda der letzten Jahrzehnte - bei der immer schon klar war, wer das Opfer zu sein hat, nie der möglicherweise falsch beschuldigte Mann! - in deren Tradition auch der Dickmannartikel steht, hat genügt, um ein Anzeige=Schuldspruch-Denken zu
verankern.
So ist Falschbeschuldigung heute zu einer Waffe geworden, mit der eine Frau fast strflos das Leben, die Familie, die sozialen Bezüge, die Karriere eines Mannes vernichten kann.
Und diese Waffe wird genützt, nicht nur in unzähligen Scheidungsverfahren.
Die Männer, die Opfer einer Falscbeschuldigung wurden, erfahren kaum Mitleid und auch nicht viel Beachtung geschweige denn Hilfe in einer femizentrischen Gesellschaft, die das Wohlergehen von Mädchen/Frauen immer stärker gegenüber dem von Jungen/Männern priorisiert.
Man will diese Männer nicht sehen und nicht hören, denn sie gefährden das Grunddogma feministischer Ideologie: MANN = Täter, FRAU = Opfer.
Also kommen Kommentare wie der von Frau Dickmann zustande, die implizit Männer dazu auffordern, es zu tragen wie ein Mann, damit Frauen geschützt werden können.
Sie wissen ja offensichtlich, dass die Männer schuldig sind und nur danke der unfähigen Staatsanwälte wurde diese Schuld nicht bewiesen sondern die Frauen als Lügnerinnen entlarvt. Weil Sie wissen, dass die Männer schuldig sind, sind Beweise für gelogene Anschuldigungen natürlich "nichts". Ob Sie das auch so sehen würden, wenn Sie mal zu Unrecht angeklaft werden - oder vertrauen Sie darauf, dass die Staatsanwaltschaft nur Männer anklagt?
Hallo Frau Dickmann, seit langem finde ich beim SPIEGEL endlich mal einen Artikel zu dem Thema, der sachlich ist und die Opfer in den Vordergrund stellt. In vielen Beiträgen wird eben dies vergessen: Es gibt ein enormes Dunkelfeld, enorme Beweisschwierigkeiten und juristische Hürden und sehr wenig gerichtlich nachgewiesene willentliche Falschbeschuldigungen. Frau Dickmann, gehen Sie doch bitte mal mit der Kollegin Gisela Friedrichsen einen Kaffee trinken und klären sie über die Realitäten im Land auf, danke!
Der typische Kommentar einer Frau und inhaltlich FALSCH.
Seit wann sind die Wohnung der Dominanzbereich der Männer.
Es ist richtiger, dass Männer auch oft zu Unrecht bezichtigt werden, Sie werden gesellschaftlich vorverurteilt, man schenkt der Frau als armes Opfer sofort Glauben. Zu einseitig werden Ermittlungen geführt. Im Regelfall muss der Mann eher seine Unschuld beweisen.
Prominente habenh es da einfacher, weil Justizfehler schneller öffentlich werden. Daher wird jeder Richter bemüht sein, wirklich dem Grundsatz im Zweifel Zugunsten des Angeklagten zu entscheiden. Doch bei dem Normalbürger sieht es anders aus, er ist von vornherein schuldig. Frauen haben es leicht, Sie können den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs als Rachemittel benutzen und die Männer sind wehrlos.
Die Fälle Kachelmann und DSK zeigen, dass es nicht so einfach ist. Bei Kachelmann handelt es sich zweifelsohne um den Racheakt einer betrogenen Frau und bei DSK jemand der Kohle wollte. Prominente sind Opfer, dass sah man bei Boris Becker schon.
Frauen die wirklich vergewaltigt worden sind, müssen zum Anzeige erstatten, aber Frauen die zu Unrecht jemand beschuldigen gehören auch ins Gefängnis.