Pieätstloses Titelgeschacher für verantwortungslose Beamte.
Der Mann gehört unehrenhaft entlassen und alle Bezüge gestrichen.
Beamte müssen endlich Haftung für Ihre Schlecht- bzw. Nichtleistung übernehmen und dafür zur Verantwortung gezogen werden.
2006 wurde die Leiche des zweijährigen Kevin im Kühlschrank seines drogensüchtigen Ziehvaters gefunden. Über den Skandal stürzte damals auch der Leiter des Bremer Jugendamtes. Jetzt soll der Mann einen Ehrentitel bekommen: Die Hochschule Bremen will ihn zum Honorarprofessor machen.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...805893,00.html
Pieätstloses Titelgeschacher für verantwortungslose Beamte.
Der Mann gehört unehrenhaft entlassen und alle Bezüge gestrichen.
Beamte müssen endlich Haftung für Ihre Schlecht- bzw. Nichtleistung übernehmen und dafür zur Verantwortung gezogen werden.
Das ist doch typisch für unser liebes Griechenland von der Weser.
Als Beobachter fragt man sich ja, wie die Leute dort das seit Jahrzehnten aushalten, aber offenbar wollen sie es so.
Mir kommt es in letzter Zeit so vor, dass selbst in Berlin die Welt deutlich mehr in Ordnung ist - in Berlin! ;-)
'...mit einem Ehrentitel zu würdigen. '
Eine Honorarprofessur ist kein Ehrentitel.
Der Mann hat einen Fehler gemacht ! Keine Frage !
Er hat eine Situation falsch eingeschätzt und falsch gehandelt.
Aber ! Wer von uns kann den bitteschön sagen, er hat in seinem Leben immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat und unfehlbar ist ?
Was soll diese Aufregung nun nach all den Jahren ?
Soll er sich für den Rest seines Lebens in einen Keller verziehen und still vor sich hin trauern ?
Menschen machen Fehler (auch wenn hier der Fehler schlimme Auswirkungen hatte), genauso müssen Mitmenschen in der Lage sein, Fehler eines anderen zu verzeihen und der Person wieder einen Chance zu geben !
Ich wünsche dem Herrn viel Glück für seine neue Stelle, und dass er den Wirbel um seine Person gut verkraftet hat.
Sie haben vergessen, dass der Keller Gitter haben und die Nahrung Wasser und Brot sein sollte. Begünstigung von Straftaten ist strafbar - gerade im Amt. Wie dieser Mann davonkommen und der Justiz durch die Lappen schlüpfen konnte ist eh ein Rätsel. Eines das sich wahrscheinlich mit dem gleichen Sumpf aus Begünstigungs- und Korruptionswirtschaft erklären lässt, der ihn jetzt zum Honorarprofessor machen will.
Der einzige Mensch der hier, wie von Ihnen gefordert "verzeihen" könnte ist tot. Wer tötet oder Tötungsdelikte begünstigt, wird wohl damit leben müssen, dass ihm im Diesseits nicht mehr verziehen werden wird.
der Staat im Staate sorgt für die Seinen - Menschen zählen hier nicht - Hauptsache man gehorcht!
Oder würde ein Mensch so etwas tun?
Wie war die große Ausrede im 3. Reich? Wir hatten unsere Befehle!Er rechtfertigte sich damit, er habe "politische Vorgaben" umsetzen müssen.
Heute heißt es Vorgaben, Anweisungen, usw.
Doch wie verträgt sich das mit dem Bundesarbeitsgericht Erfurt?
BUNDESARBEITSGERICHT Urteil vom 12.5.2011, 2 AZR 479/09
………27 aa) Beamte unterliegen einer gesteigerten politischen Treuepflicht. Diese fordert ihre Bereitschaft, sich mit der Idee des Staates, dh. seiner freiheitlichen, demokratischen, rechts- und sozialstaatlichen Ordnung, zu identifizieren und dafür aktiv einzutreten.
Dieser Fall spiegelt ein ganz grundsätzliches Problem an den Hochschulen wider: Hochschullehrer werden offenkundig weniger nach ihrer Eignung zur Lehre eingestellt - ganz zu schweigen von der Vermittlung von Wissen, das sich in der Praxis nützlich machen kann - als vielmehr nach der Frage wer wen wie gut kennt, oder irgendwie untergebracht werden muss.
Dass hier jemand in der Lehre arbeiten soll, der ganz offensichtlich selbst in der Praxis versagt hat, ist eher die Regel als die Ausnahme.
Meine eigene Hochschulausbildung vor Dekaden war bereits von unambitionierten Dilettanten geprägt. Heute doziere ich selbst nebenberuflich und mache dieselbe Erfahrung aus anderer Perspektive: Die hauptamtlichen Professoren sind zu beschäftigt mit der Erforschung persönlicher Vorteile, als dass sie sich auch noch mit ihrem Fachgebiet beschäftigen könnten, oder damit, wie man gute, interessante, praxisorientierte Lehre auf die Beine stellt.