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Fall Drygalla: Olympia-Funktionäre wehren sich gegen Vorwürfe aus der Politik

Getty ImagesDie Affäre um die deutsche Olympia-Ruderin Nadja Drygalla sorgt weiter für Aufregung: Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Bach, ist "erbost über Äußerungen aus der Politik". Der Sportausschuss des Bundestags will sich mit dem Fall beschäftigen.

Ruderin Drygalla: Bach erbost über Politiker - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    heuchelei

    die npd mag einen ankotzen, aber sie ist nicht verboten. daher kann es nicht sein, dass andere menschen von der gesellschaft ausgeschlossen werden, weil sie solche menschen kennen oder gar mögen. nicht deren ansicht, aber den menschen vielleicht. so schwer es auch zu verstehen ist.
    aber wir leben in einem rechtsstaat und der hat alle bürger zu schützen, die sich an die gesetze halten.
    die npd kann die politik nicht verbieten, also gibt sie eben den menschen im umfeld arbeitsverbot! was für eine sauerei!!! das ist ein fall von selektierung! solche methoden hatte es in der ddr und im dritten reich gegeben. und darüber wollten wir doch stehen und vorbild sein! oder?!
  2. #2

    Was zum Geier ist eigentlich hier das Problem?
    Wieso muss ich mir diesen Mist jetzt jeden Tag bei der Olympia Berichterstattung anschauen? Wieso kommt hier jeden Tag ein neuer Bericht dazu?
    -die ist bisher nie mit irgendwelchem rechtem Müll aufgefallen
    -die ist nach ihrem Wettkampf heimgefahren
    -ENDE

    was gibts da jetzt jeden Tag noch drüber zu berichten und sinnlos aufzubauschen?????
  3. #3

    Rechtsstaat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Affäre um die deutsche Olympia-Ruderin Nadja Drygalla sorgt weiter für Aufregung: Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Bach, ist "erbost über Äußerungen aus der Politik". Der Sportausschuss des Bundestags will sich mit dem Fall beschäftigen.

    Ruderin Drygalla: Bach erbost über Politiker - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe weiss Gott nichts für Rechtsextremismus übrig. Mit welcher Berechtigung allerdings einer Sportlerin der Start bei Olympia verwehrt wird, weil ihr Freund für eine unappetitliche, aber zugelassene Partei für den Landtag kandidiert hat, ist mir schleierhaft.

    Es wird in Deutschland immer so gern von Meinungsfreiheit und Rechtsstaat gefaselt. Wenn es so etwas gibt, muss erlaubt sein, was nicht verboten ist. Wer etwas Erlaubtes getan hat, darf nicht benachteiligt werden.

    Eine Landtagskandidatur für eine zugelassene politische Partei ist ein demokratisches Grundrecht, ob diese Partei den Regierungsparteien passt, oder nicht. Man müsste sie eben verbieten lassen, was man aber nicht konnte, weil sie massgeblich vom Verfassungsschutz organisiert war.

    Offenbar sieht man das mit den demokratischen Grundrechten anders und sagt: Wer unsere Werte nicht teilt oder wessen Lebenspartner unsere Werte nicht teilt, der darf unser Land bei Olympia nicht vertreten. Das kann man ja auch so sehen. Man sollte sich in dem Fall nur jeglichen Urteils über die DDR enthalten, die solche Fälle in genau dieser Art entschieden hat.
  4. #4

    McCarthy läßt grüssen!

    Da muß ja wohl eine Gesinnungsprüfung her,- und selbstredend Berufsverbot für Verdächtige.
  5. #5

    Sommertheater

    1. Im Sommerloch kommen die unbekanntesten MdB aus ihren Löchern, man hat ja sonst nichts zu sagen.
    2. Wenn sich der Sportausschuss damit beschäftigt, verläuft es sowieso im Sande. Dieser Club kann nicht mal sich selbst finden, geschweige denn, irgendwelche Zusammenhänge in der Sportpolitik.
  6. #6

    Unglaublich...

    wie hier eine Sportlerin in Sippenhaft genommen wird.

    Bei Nazis und Kommunisten war so etwas üblich, aber das dies auch heute noch geschieht ist einfach nur erbärmlich. Alle die für diesen Umgang mit Nadja Drygalla verantwortlich sind sollten wohl eher ganz schnell die Heimreise antreten.
  7. #7

    Schade Nadja, alles vorbei...

    Warum soll ihrer Karriere als Ruderin beendet sein? Sie kann weiter Rudern, nur nicht für Deutschland!!! Man muss kein Wissenschaftler sein um zu erkennen, dass es bei dem Fall Drygalla um mehr als nur einen Nazi-Freund geht, alleine schon, dass sie gezwungen war den ihren Dienst bei der Polizei zu beenden spricht für sich. So harmlos kann es also nicht gewesen sein. Gibt es denn in Deutschland keine Rudermeisterschaften von Rechtsradikalen, bei denen sie mitmachen kann? Da werden sich im Osten bestimmt einige Kandidaten finden....
  8. #8

    Sportfachleute der Fraktionen

    ....man oh man, wovon "die" alles Ahnung haben!? (Besonders die "Linken")
  9. #9

    Zitat von winterfichte Beitrag anzeigen
    ... und im dritten reich gegeben.
    Im dritten Reich wäre sicher kein Rassist / Nationalsozialist von so einem Ereignis ausgeschlossen gewesen. ;)
    Umso wichtiger heutzutage also, dass solche Rassisten UND ihre Unterstützer nicht unsere Demokratie bei solch einem Ereignis repräsentieren. ;)








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