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Fall Drygalla: Friedrich rückt von Demokratiebekenntnis für Sportler ab

DPA"Es soll keine Gesinnungsschnüffelei geben": Innenminister Friedrich hat Pläne für ein mögliches Demokratiebekenntnis von Sportlern verworfen. Mit dem Fall Drygalla habe das aber nichts zu tun, heißt es.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...849008,00.html
  1. #1

    Schon merkwürdig,

    wenn Danny le Rouge die einzige moralische Instanz mit Kompass ist. Trotzdem Bravo. Volle Zustimmung in diesem "Fall". Apropos: es ist natürlich eine Geschmacklosigkeit vom SPIEGEL sondergleichen von einem "Fall Drygulla" zu sprechen, es gibt keinen Fall, denn es gibt kein Verbrechen und kein Vergehen, sondern nur eine beneidenswert große Liebe und eine tapfere kleine Frau...
  2. #2

    Was wäre wenn ...

    Was wäre, wenn Frau Drygalle eine (Gold-) Medaille geholt hätte. Müsste Sie dann auch Spießruten laufen?!
    Es sieht so aus, als wenn man davon wusste, aber "schaun wir mal, ob sie eine Medaille holt. Wenn ja, OK. Wenn nein, machen wir sie fertig."
    Art 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der
    Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat
    und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt
    werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
  3. #3

    Wie wärs mit einem Treuebekenntnis zu Deutschland?

    Und zwar für alle Politiker! Die verscherbeln unser aller Geld und versenken es in Fässer ohne Boden. Also bitte, die Eidesformel lautet doch: "...und Schaden von Deutschland abzuwenden". Warum handelt niemand nach dieser Maxime und stimmt z.B. dem ESM nicht zu?
  4. #4

    Amateurjuristen am Werk! Klasse!

    Zitat von der.belgarath Beitrag anzeigen
    Die Forderung nach einem klaren Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung könnte ohne weiteres zum Boumerang für den DOSB werden - im Falle grüner, sozialdemokratisch und linker Sportler, die sich teilweise sehr engagiert dafür einsetzen, allem, was sie für rechtsextrem halten, die Grundrechte mal eben abzuerkennen.

    Wer zum Beispiel an einer Sitzblockade gegen Rechtsextreme teilnimmt, oder diese begrüßt, der übt schon Selbstjustiz aus und verstösst gegen das Grundgesetz, welches die Aberkennung der Grundrechte von Verfassungsfeinden ausschließlich dem Bundesverfassungsgericht, nicht aber "fortschrittlichen Schützern der Demokratie" wie Pastören, Journalisten, Kommunal- und Bundespolitikern einräumt.

    Kurz: Wer andere zum Beispiel an der Wahrnehmung ihres Grundrechts auf Versammlungsfreiheit hindert, bricht nicht nur das Gesetz, sondern stellt die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage!

    Gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht!
    Die Sitzblockade ist die im Grundgesetz verankerte Ausübung des passiven Demonstrationsrechts. Demonstrieren darf man bei uns gegen alles, auch gegen Demonstrationen. Also nix mit Selbstjustiz, was für ein Blödsinn!

    Im Fall Drygalla sollten sich doch alle, welche sich ob ihres Amtes berufen fühlen zu diskutieren, zu erwägen und zu prüfen doch mal an die eigene Nase fassen. Hätten sie nur annähernd soviel Mark im Kreuz wie diese beachtenswerte junge Sportlerin würden sie sich eine Kugel in den Kopf jagen ob ihrer Dreistigkeit einen bis dato unschuldigen Menschen öffentlich derart durch den Kakau zu ziehen. Denn ihre Leistungen in ihrem Metier reichen scheinbar noch nicht einmal für Platz 80 geschweige denn für Platz 8, den diese junge Dame durch eigene Leistung erreicht hat, auch ohne Referenten und Pressesprecher.

    Und wie Herr Cohn-Bendit schon angedeutet hat, sollten sich die Herren doch bitte mit der Aufarbeitung fremder Befindlichkeiten zurück halten, so lange sie mit der eigenen Aufarbeitung noch nicht einmal angefangen haben. Da gäbe es wahrlich einiges zu tun.

    Zum Schluss noch ein Wort zu Mr. Friedrich. Dass dieser werte Herr gerne eigene Süppchen im Hinterzimmer kocht ist ja nun bekannt, zuletzt durch die Bundespolizeispitze. Er ist der bloßen Erwähnung, wie übrigens der überwiegende Rest des Kabinetts ebenfalls, kaum noch wert. Politik von Heute ist doch nur noch micro und soft, bekanntlich sehr erfolgreich aber nicht wirklich zukunftsorientiert und im besten Interesse des Nutzer (Bürger).
  5. #5

    re

    Das Demokratiebekenntnis ist auch Käse. Die Leute, die es betrifft, werden eh lügen.
    Ansonsten war die Verfahrensweise im Fall Drygalla bisher richtig. Meines Erachtens sollte die Bundeswehr genau prüfen, ob man jemanden aufnimmt, der im sich im Dunstkreis von Extremisten bewegt.
  6. #6

    Politisch....

    Zitat von marks & spencer Beitrag anzeigen
    Das Demokratiebekenntnis ist auch Käse. Die Leute, die es betrifft, werden eh lügen.
    Ansonsten war die Verfahrensweise im Fall Drygalla bisher richtig. Meines Erachtens sollte die Bundeswehr genau prüfen, ob man jemanden aufnimmt, der im sich im Dunstkreis von Extremisten bewegt.
    betrachtet ist ihre Aussage ein echtes Highlight. Eine nahezu grandios geniale Formulierung. "Dunstkreis", unspezifischer Täterkreis, beliebig auslegbar und daher bestens geeignet jeden zu verunglimpfen der sich gerade dazu eignet, sei es um von echten Problemen abzulenken, dem Volk mal wieder Happi Happi vorzuwerfen oder um jemanden der einem nicht passt fertig zu machen.

    In Zeiten der Inquisition hätten sie mit derart markigen Sprüchen Bischof werden können.
  7. #7

    Herr Friedrich

    als Innenminister....eine schräge Wahl...Von ihm ist nichts gutes zu erwarten.Eine Art Talleyrand.
  8. #8

    Was sollen diese dämlichen Kommentare?

    Wer jahrelang mit einem Nazi liiert ist, dem kann dieses braune Gedankengut nicht soooo unangenehm sein,oder?
    Und solche Leute gehören weder in die Polizei noch in die Bundeswehr und sollten schon gar nicht mit Steuergeldern gesponsert werden oder gar Deutschland bei Olympia vertreten.
  9. #9

    Statt Peter & Paul nun

    " In Zeiten der Inquisition hätten sie mit derart markigen Sprüchen Bischof werden können. "

    Starke Schlussfolgerung ! Euere Scheinheiligkeit, der EKD-Präses, ist ja auch (auf Kirchensteuerkosten ?) nach London gereist und hat vor der dt.Olympia-Delegation ähnlich dumme Sprüche zu der jungen Ruderin abgelassen. Oder Petra Pau, die "superlinke" Vizepräsidentin des Bundestages, die vorschnell (ver)urteilt ,ohne -wie üblich- von Sachkenntnis beglückt zu sein. Bin ja kein Freundnder Grünen, aber D.C.-B. hebt sich da realitätsnah und vernünftig von diesem Stuss ab!


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