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Fall Dominique Strauss-Kahn: Schlussakt in zwölf Minuten
Das US-Kriminalverfahren gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn ist offiziell eingestellt. Das Schlusskapitel verlief ähnlich bizarr wie der Anfang. Zurück bleiben ein entthronter Ex-Banker, eine erniedrigte Klägerin - und ein blamiertes Justizsystem.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...782023,00.html
- #1 24.08.2011 08:58 von Michael Giertz
Blamiertes Justizsystem
Kann man auch auf die Mannheimer Staatsanwaltschaft anwenden.
So viel fehlgeleitete Selbstherrlichkeit wie in diesen beiden "Verfahren" habe ich selten gesehen. Normalerweise müssten Kachelmann und Strauss-Kahn mit hohen Geldsummen entschädigt werden; nicht von den Klägerinnen, sondern von den Justizbeamten ... - #2 24.08.2011 09:08 von chocochip
Mission accomplished
Mission accomplished, Strauß-Kahn entmachtet...
Um Nichts Anderes ging es der US-Regierung, die diese Schmierenkomödie in Auftrag gegeben hat.
Und die Medien haben eifrigst mitgespielt.
Unser westliches Rechtssystem ist eine Farce ohne Ende, von Rechtsstaat kann keine Rede mehr sein, die Strafe hat Strauß-Kahn schon lange ereilt. - #3 24.08.2011 09:08 von
Rechthaber
Wenigstens haben die Amis noch vor der förmlichen Anklageerhebung gemerkt, dass sie damit nicht durchkommen. Die Mannheimer Staatsanwalt mit ihrer Juristen-typischen Halsstarrigkeit hat den Fall ja bis zum bitteren Ende durchgezogen. Wie bei Harry Wörz. Lieber einen Menschen ruinieren und sich am Ende eine Klatsche von Deutschlands höchsten Richtern holen, als mal zugeben, dass man sich vielleicht tatsächlich geirrt haben könnte (allein dieser Konjunktiv ist den Mannheimer Staatsanwälten schon zu viel).
Wieder einmal zeigen uns die Amis, dass sie mit ihrer Flexibilität und Einsichtsfähigkeit den deutschen Rechthabern überlegen sind. - #4 24.08.2011 09:11 von
Erinnerung
Die Anwaltsserie "Boston legal" hatte ja ähnliche bizarre Fälle gezeigt. Das Leben schreibt immer noch die besten Drehbücher. Auf solche Stories wie die Fälle Strauss Kahn oder Kachelmann muss erst mal jemand kommen, meine Fantasie reicht dazu nicht aus.
- #5 24.08.2011 09:14 von
- #6 24.08.2011 09:19 von jocurt
- #7 24.08.2011 09:20 von
Schuldig, bis Unschuld nachgewiesen
Das Erpressungspotential für Frauen ist einfach unerträglich. Wenn man nicht enthaltsam leben will, kann einem derartiges angetan werden, ohne das man sich je rehabilitieren könnte. Aus meiner Sicht gehört alles sofort eingestellt, wenn nur Aussage gegen Aussage steht und keine objektiven (physischen) Beweise für (grobe) Gewaltanwendung vorhanden sind. Es heißt "im Zweifel für den Angeklagten" und das muß auch tatsächlich so funktionieren, nicht nur nominell. Aber der Feminismus treibt halt seine zerstörerischen Blüten. Logisch, was die Konsequenz ist - neue Gewalt.
- #8 24.08.2011 09:21 von
Schadensersatz?
Das frage ich mich ohnehin, denn eigentlich - da das Verfahren ja noch vor Eröffnung eingestellt wurde - ist DSK rechtlich unschuldig. Also gibt es auch rückwirkend keinen Grund für die hohen Summen, die er a) hinterlegen und b) für seinen Hausarrest ausgeben musste.
Mich würde interessieren, ob es hier eine Möglichkeit gibt, eine Zivilklage gegen die Staatsanwaltschaft einzureichen. Sie hätte schliesslich die Möglichkeit gehabt, diese Kosten zu vermeiden. Zumindest einen Teil der Kosten, da die Zweifel an der Glaubwürdigkeit ja schon relativ früh kamen, und spätestens seit diesem Zeitpunkt kein Grund mehr für einen Hausarrest gegeben war. - #9 24.08.2011 09:35 von
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