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Fall Assange: Südamerikanische Staaten unterstützen Ecuador
DPADas südamerikanische Staatenbündnis Unasur stellt sich im Streit mit Großbritannien um Julian Assange auf die Seite Ecuadors. Allerdings halten nicht alle Nachbarländer die Entscheidung, dem Wikileaks-Gründer diplomatisches Asyl zu gewähren, für richtig.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...850902,00.html
- #1 20.08.2012 09:20 von
- #2 20.08.2012 09:20 von
- #3 20.08.2012 09:21 von
Mehr Demokratie wagen
Die richtige Antwort wäre der Friedensnobelpreis für Assange aus der Hand des schwedischen Königs. Dann bekäme den endlich wieder einmal jemand, der ihn sich redlich verdient hat.
Außerdem wäre es ziemlich unschicklich, einen Nobelpreisträger an die Amis auszuliefern oder dort gar vor Gericht zu stellen. Aber das würde im Falle des Falles sein Nobelpreis-Bruder sowieso zu verhindern wissen.
Andererseits, wenn's der den mit Assad verwechselt... Wäre echt Pech, aber solche kollateralen Opfer muß uns die Freiheit wert sein. - #4 20.08.2012 10:19 von
Habe diese Frage mal meinen Eltern gestellt:
Warum veröffentlicht WikiLeaks hauptsächlich Infos über die US-Regierung und deren CIA? Weswegen kaum Infos über Russland und über alle Länder dieser Welt?
Meine Eltern haben darauf geantwortet:
„Ein guter Grund sei, dass der Westen militärisch, auch länger schon, den größten Einfluss hat auf der Erde. Allerdings nicht immer seriös (momentan oft nicht), außerhalb, handelt.
Wikileaks würde von niemandem mehr Unterstützung erhalten, wenn es sich mit allen Ländern, u.a. Russland verkracht. Russland kann noch viel gegen den Konflikt, gegen die Welt, mitbewirken.
Allerdings, wenn Russland später viel Mist auf der Erde baut, würde wikileaks hiervon deutlich mehr herausfinden und veröffentlichen, denke bzw. hoffe ich.
Natürlich würden die USA weniger auf Assange gehen, wenn wikileaks über Russland viel aufdeckt. (Momentan muss wikileaks sich verstärkt um den Westen kümmern).
Dann würden die wikileaks-Infos noch mehr als plausibel gesehn werden.“ - #5 20.08.2012 10:22 von
Kein Asyl dem Infoterrorist
Ich freue mich, dass einige Länder Assanges Asyl kritisieren (welche?).
Der unter dem Deckmäntelchen des Journalismus agierende Assage veröffentlicht(e) unreflektiert geheime Dokumente.
Dabei hat jeder Staat das Recht, Dinge im Geheimen vorzubereiten oder durchzuführen.
Ich gehe sogar soweit zu behaupten, das die öffentlich diskutierte Politik nur die kleine Spitze des Eisbergs ist. 30 oder mehr Jahre später kann dann ein wenig mehr nachgelesen werden.
Hatte Baader, Meinhof und Co noch versucht, durch Bombenterror gewaltsam Veränderungen herbeizuführen, so versuchen Informationsterroristen wie Assange etc. mit den Informationen aus dreistem Datenklau Aufmerksamkeit zu erregen.
Terroristen sind immer eitel, so auch Assange. Dieser ist sogar noch feige. Er sollte sich mal mehr mit Mandela und anderen beschäftigen!
Ich hoffe, dass sein Asyl irgendwann ausläuft und er sich vor einem zuständigem Gericht verantworten muss.
Allen Nachmachern sei es ins Stammbuch geschrieben: Das Imperium schlägt immer (meist) siegreich zurück, ansonsten frisst die Revolution ihre Kinder.
Nachsatz für den Zensor (kann entfernt werden): Wenn Ihnen meine Beiträge (manchmal auch ironisch/sarkastisch) nicht passen, lassen sie es mich wissen, das Verfassen von Beiträgen kostet Zeit und Mühe und ich schreibe ungern für die Tonne! - #6 20.08.2012 10:54 von
Assange und Mannings
Was haben die beiden eigentlich verbrochen, dass die USA auch Assange haben haben wollen? Das die Schweden die Sexualvorwürfe aufklären wollen und sollen, ist richtig - sie könnten aber garantieren, dass dieser nicht in die USA ausgeliefert wird, Die USA sind über beide Personen verärgert, weil er die US-Dipolomatie entlarvt und lächlich gemacht hat. Zudem haben haben sie der Welt gezeigt, wie Hubschrauberpiloten der Armee aus Mordlust mehrere Menschen einfach getötet haben. Anstatt bei sich aufzuräumen und auch die Armee neu zu justieren, sollen Menschen verurteilt werden, die der Welt die Augen über das verlauste System Amerikas aufgeklärt haben. Es müssten noch viel mehr dieser Systemsauereien US-Amerikas auf den Tisch der Wahrheit und die UNO müsste sich auch damit befassen dürfen, damit die Politik Amerikas wieder glaubwürdig wird. Also Gerechtigkeit für Assange und Mannings ...
- #7 20.08.2012 11:22 von
@McUtty
Das geht mir genauso wie Ihnen. Ich verstehe Sie diesbezüglich vollkommen. Obwohl einige Leute (anscheinend), und ich, (nur hier jetzt), nicht mit Ihrer Meinung zu Assange übereinstimmen.
Ich bekomme oft auch Kritik von den Leuten.
Ich schreibe stundenlang an meinen Beiträgen (4 Stunden im Schnitt), um Missverständnissen besser vorzubeugen. Bisher hat kein Einziger mal eine Art „Lob“ zu meinen Posts gebracht.
Ich meine z.B. : „Ich bin ähnlicher Auffassung.“
„Diese Aussage(n) von Ihnen gefallen mir ganz gut, weil…“
„Diese Aussage(n) von Ihnen gefallen mir gar nicht gut, weil…“
Das ist generell selten in den Foren hier. Jeder, (auch ich tue das), redet an den anderen vorbei. Obwohl einige Leute die selbe/ähnliche Ansicht haben.
Ich bin mir nicht sicher, ob Sie Ihren Post hier ironisch sarkastisch gemeint haben.
Ich nehme Ihnen das dann genauso wenig übel, falls Sie dieses Abschnitte ernst haben sollten/haben oder gegenteilig gemeint hätten. Wer eine Meinung schon hat, wird sie eher weniger ändern. Ich habe schon eine positive vorgefertigete Meinung gegenüber Assange.
Er erscheint als ein Wichtigtuer. Das gefällt mir gar nicht an Assange.
Das betrifft das Auftreten. Er will gerne anerkannt werden.
Auch, wenn er ein Wichtigtuer sei. Er ist gewissermaßen auch wichtig. Er muss selbstbewusst auftreten. Sonst denkt ja jeder, er sei unsicher und deswegen nicht zu verstehen.
Das ergibt sich automatisch, wie man an der Rede am Balkon (ecdrsch. Botschaft) vom 19.08.2012 sieht, wenn die ganze Welt ihn zu Wort kommen lässt - #8 20.08.2012 12:57 von
- #9 20.08.2012 13:01 von
Nicht eitel genug.
Es ist auffällig wie die Kritiker von Herrn Assange sich an dessen Eitelkeit stören. Die Argumente gegen ihn sind unterschiedlich (und oft von Unkenntnis der Situation gezeichnet) aber seine Eitelkeit wird zuverlässig erwähnt. Es sollte uns vollkommen egal sein aus welchen Motiven einer etwas tut, solange die Tat selbst gut ist.
Bleibt also allein die Frage ob WikiLeaks vielleicht schlecht ist. Denn nur darum geht es. Für mich ist diese Frage leicht zu beantworten.
Wenn von öffentlicher Seite von chirurgisch präzisen Bombardierungen gesprochen wird, von der Achse des Bösen, von der Notwendigkeit den Menschenrechten und der Demokratie zum Sieg zu verhelfen, dann ist es die Aufgabe eines Journalisten zu überprüfen, was an solchen vollmundigen und ebenso eitlen Ansagen dran ist.
Genau das hat WikiLeaks getan. Und es war richtig dabei die USA und deren Verbündeten auf die Finger zu sehen, und nicht etwa den Russen oder den Chinesen. Die Fehler der Letzteren sind allgemein bekannt und werden bereits öffentlich kritisiert. Zudem liegen sie nicht in unserem Machtbereich. Wir müssen vor der eigenen Tür fegen, und das ist der Westen. Deshalb bin ich froh wenn es mutige Menschen gibt, die beweisen, dass nicht jede "Verschwörungstheorie" tatsächlich nur theoretisch ist. In Russland und China landen solche Menschen im Gefängnis, oder im Grab. Im Westen landen sie auch im Gefängnis, und vielleicht im Grab... da ist eine Entwicklung in die falsche Richtung im Gange. Wir brauchen deutlich mehr Mut. Sich zu ereifern dieser Mut sei durch Eitelkeit motiviert ist bei der Dringlichkeit der Sache nur dumm.
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