Fall Armstrong: Usada-Chef wirft UCI "Versagen" vor

APAlle Titel futsch, lebenslange Sperre: Eigentlich schien der Fall Lance Armstrong erledigt. Doch nun zanken sich die US-Anti-Doping-Agentur und der Radsport-Weltverband. Dieser wird im Doping-Bericht der Usada kritisiert - ein möglicher Grund für die plötzlichen Vorwürfe.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/fa...-a-863064.html
  1. #1

    Und,wen interessiert das noch?

    Das ist doch alles Schnee von gestern.Der Drops ist gelutscht.Die einzig interessante Frage ist jetzt ob Ulrich und Klöden zu Toursiegern erklärt werden?Das wird dann auch lustig.
  2. #2

    "walking dead"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alle Titel futsch, lebenslange Sperre: Eigentlich schien der Fall Lance Armstrong erledigt. Doch nun zanken sich die US-Anti-Doping-Agentur und der Radsport-Weltverband. Dieser wird im Doping-Bericht der Usada kritisiert - ein möglicher Grund für die plötzlichen Vorwürfe.

    Fall Armstrong: Usada-Chef wirft UCI "Versagen" vor - SPIEGEL ONLINE
    Die UCI wieder vom Kopf auf die Füße stellen. McQuaid raus, sowie die Verantwortlichen für die Dopingpolitik.

    Seltsam, dass McQuaid gegen die USADA agitiert. Helfen wird es ihm nicht. Er ist schon "walking dead".
  3. #3

    Transparenz in das innenseitige Treiben des Filzvereins UCI,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alle Titel futsch, lebenslange Sperre: Eigentlich schien der Fall Lance Armstrong erledigt. Doch nun zanken sich die US-Anti-Doping-Agentur und der Radsport-Weltverband. Dieser wird im Doping-Bericht der Usada kritisiert - ein möglicher Grund für die plötzlichen Vorwürfe.

    Fall Armstrong: Usada-Chef wirft UCI "Versagen" vor - SPIEGEL ONLINE
    da dürfte man den Ursachen für die gegenwärtige Situation im internationalen Radrennsport wesentlich näherkommen.
    Sich auf dem Rücken der Bauernopfer gedopter Rennradfahrer quasi zu exculpieren, ist nichts weiter als Kosmetik.
    Jeder ABC-Schütze weiß doch, daß man ohne Doping gar nicht weit nach vorne fahren kann.

    Rennradfahrer schinden sich wie kaum in einer anderen Sportart, werden behandelt wie das notwendige Übel zur Erhaltung des Zwecks, haben nur eine kurze biologische Möglichkeit, ihre Topstellung zu halten, aber sie sind der Ursprung dafür, daß sich ganze Industriezweige an ihnen gesundstoßen, die "natürlich" von den chemischen Hilfsmitteln nichts wissen, ist ja klar.

    Wenn sich zum Beispiel die Spitzenfahrer jedes Jahr nach bereits immensen Anstrengen der vorangegangen Wochen den Tourmalin hochquälen, wissen sie nicht, ob sie noch das Enbde des Tages erleben, weil die Gefahr groß ist, von verkleideten Irren vom Rad gerissen zu werden.
    Kommen sie dennoch nicht vorne an, werden sie alsbald mit spitzen Fingern nach hinten verbannt oder ganz entfernt.

    Diese an sich sehr schöne Sportart ist mit Billigung der UCI in einen Zustand befördert worden, daß der eigentliche Akteur, jener, ohne denen das alles nicht ginge, zum Schwerstarbeiter ohne großen Schutz und ohne zeitlich angepasste Rechte degradiert bleibt.

    Ich gehe davon aus, daß dieses Zusammenhänge im Ganzen zu sehen sind und eine entsprechende Dopingbereitschaft des Radrennfahrers fördert.

    Nebenbei: Sieht man sich Tygart´s irren Blick an, kann man auch nicht sicher sein, naja, Sie wissen schon....
  4. #4

    UCI, Usada oder Lance Armstrong sind Waisenknaben...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alle Titel futsch, lebenslange Sperre: Eigentlich schien der Fall Lance Armstrong erledigt. Doch nun zanken sich die US-Anti-Doping-Agentur und der Radsport-Weltverband. Dieser wird im Doping-Bericht der Usada kritisiert - ein möglicher Grund für die plötzlichen Vorwürfe.

    Fall Armstrong: Usada-Chef wirft UCI "Versagen" vor - SPIEGEL ONLINE
    Eins möchte ich mal los werden...
    UCI, Usada oder Lance Armstrong, sind alles Waisenknaben gegenüber unseren demokratisch oder undemokratisch gewählten Politikern :-)
  5. #5

    Wen interessiert Leistungssport noch

    Egal wie, Leistungsport wird sich mehr und mehr in eine reine Monstrositätenschau verändern indem sich zur Frau mit Bart, dem eingeölten Muskelmann und der zweiköpfigen Katze noch andere Enstellte aus dem Radsport und anderen Sportarten gesellen werden.

    Denn Radsport und viele andere von Doping stark beinflussbare Sportarten werden nie frei davon sein. Es hat keine Zweck, lasst die Anhänger eines Sports die sich das antun wollen, frei entscheiden. Der Radsport wird sich jetzt schon nicht mehr davon erholen. Selbst im Amateurbereich ist jedes Strassenrennen nur noch eine Leistungsschau der Pharma und Geräteindustrie. Wer interessiert sich schon für so was. Vielleicht ein Landwirt der das schon von Landwirtschaftsveranstaltungen kennt und Anregungen sucht.
  6. #6

    Moral

    Amstrong ist ein echter Zeitgeist für eine bedauerliche Vielzahl unsozialisierter Kinder und Jugendlicher; Schummeln was das Zeug hält. Wenn interessiert jetzt noch das Gezerre um die richtige Prüfung der Vorgänge? Das ist genauso peinlich wie die ungerührte Haltung Amstrongs zu den Vorwürfen....
  7. #7

    Die Anti-Anti-Doping Politik des UCI

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Die UCI wieder vom Kopf auf die Füße stellen. McQuaid raus, sowie die Verantwortlichen für die Dopingpolitik.

    Seltsam, dass McQuaid gegen die USADA agitiert. Helfen wird es ihm nicht. Er ist schon "walking dead".
    Dazu paßt auch der Bericht über die Straßen-WM in Valkenbourg, wo u. a. berichtet wird, daß vor dem Start der Profis der Herr McQuaid ausgiebig und gelasen mit Alberto Contador geplaudert hat.

    So muß man sich die Anti-Doping Haltung des UCI seit ca. 20 Jahren vorstellen, es gab und gibt nämlich gar keine.
  8. #8

    Doping?

    Lestungsdruck ohne Ende, riesige Konkurrenz, die nicht kontrolliert wird, aber kein wirklicher Beweis. Was keiner weiss: was hat man den "Kollegen" angeboten, wenn sie gegen Armstrong aussagen? Hat man denn bei den ganzen Tests keinen gefunden, der hätte veröffentlicht werden können? Also alles Hörensagen. Wo ist der physische Beweis? Hat man mal bei Fußballern Tests angesetzt? Auch da werden Höchstleistungen gebracht, die für mich ans Wunderbare grenzen.
  9. #9

    Ja ...

    Zitat von Nabob Beitrag anzeigen
    da dürfte man den Ursachen für die gegenwärtige Situation im internationalen Radrennsport wesentlich näherkommen.
    Sich auf dem Rücken der Bauernopfer gedopter Rennradfahrer quasi zu exculpieren, ist nichts weiter als Kosmetik.
    Jeder ABC-Schütze weiß doch, daß man ohne Doping gar nicht weit nach vorne fahren kann.

    Rennradfahrer schinden sich wie kaum in einer anderen Sportart, werden behandelt wie das notwendige Übel zur Erhaltung des Zwecks, haben nur eine kurze biologische Möglichkeit, ihre Topstellung zu halten, aber sie sind der Ursprung dafür, daß sich ganze Industriezweige an ihnen gesundstoßen, die "natürlich" von den chemischen Hilfsmitteln nichts wissen, ist ja klar.

    Wenn sich zum Beispiel die Spitzenfahrer jedes Jahr nach bereits immensen Anstrengen der vorangegangen Wochen den Tourmalin hochquälen, wissen sie nicht, ob sie noch das Enbde des Tages erleben, weil die Gefahr groß ist, von verkleideten Irren vom Rad gerissen zu werden.
    Kommen sie dennoch nicht vorne an, werden sie alsbald mit spitzen Fingern nach hinten verbannt oder ganz entfernt.

    Diese an sich sehr schöne Sportart ist mit Billigung der UCI in einen Zustand befördert worden, daß der eigentliche Akteur, jener, ohne denen das alles nicht ginge, zum Schwerstarbeiter ohne großen Schutz und ohne zeitlich angepasste Rechte degradiert bleibt.

    Ich gehe davon aus, daß dieses Zusammenhänge im Ganzen zu sehen sind und eine entsprechende Dopingbereitschaft des Radrennfahrers fördert.

    Nebenbei: Sieht man sich Tygart´s irren Blick an, kann man auch nicht sicher sein, naja, Sie wissen schon....
    ... ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu. Hier wird sich nur auf den Radsport konzentriert, glaubt aber jemand ernsthaft, dass ein Tennisspieler fünf Stunden ohne nennenswerte Pause mit zwei Flaschen Wasser und einer halben Banane so ein Match gewinnen kann?
    Im Sport werden Regeln aufgestellt, das ist richtig. Wenn man aber nicht in der Lage ist, die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren, sind sie unsinnig. Armstrong halte ich für einen überheblichen Amerikaner, aber niemand hat ihn des Dopings mit den international gültigen Methoden überführen können.
    Nun kommt ein anderer Amerikaner, Tygart heißt der wohl, selbsternannter Experte für irgendwas und versucht, sich an diesem Feuer die Finger zu wärmen. Ich könnte ihm ja raten, selbst an Radrennen teilzunehmen, weiß allerdings nicht, ob er denn mit einem Rad fahren kann.