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Falklandkonflikt: Kalter Krieg um Öl und Ehre
REUTERSIm eisigen Südatlantik tobt eine wilde Propagandaschlacht. Argentinien will die verschlafenen Falklandinseln zurück. Doch Großbritannien verteidigt seinen Außenposten eisern. Der Grund: Im Meeresboden vor den Eilanden soll ein Öl-Schatz ruhen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...822741,00.html
- #1 22.03.2012 14:30 von
- #2 22.03.2012 14:34 von
was heißt hier "zurück"
Was heißt hier: ZURÜCK haben wollen und weiter hinten im Artikel RÜCKeroberung.
Diese Formulierungen suggerieren einen legitimen Anspruch Argentiniens auf die Falklandinseln, den es in Wahrheit gar nicht gibt. Einzig die geographische Nähe zu diesen Inseln "legitimiert" den Anspruch der chauvinistischen Argentinier. Wenns danach ginge, sollten wir Deutschen mal Ansprüche auf Bornholm anmelden, denn die Distanz zu Rügen ist geringer als die zum Rest Dänemarks (ich weiss, dass Schweden noch näher liegt. Schweden könnte seine Ansprüche auf Bornholm - anders als Deutschland - aber sogar historisch begründen, deshalb würde der Vergleich hinken).
Also: die Argentinier müssen endlich mal lernen, das Völkerrecht zu akzeptieren. Wir sollten ihnen nicht noch journalistisch eine Bühne für ihre aberwitzigen Territorialansprüche bieten. - #3 22.03.2012 14:39 von
Auch wenn sich Deutsche und speziell deutsche Journalisten das zweifellos nicht vorstellen können:
Der Grund für die "eiserne Haltung" Großbritanniens ist in aller erster Linie, daß die Falkland-Inseln zu Großbritannien gehören und die Bewohner der Falkland-Inseln zu praktisch 100 Prozent kein Teil Argentiniens werden wollen.
Im übrigen ist es vollkommen absurd, wenn Argentinien Großbritannien "Kolonialismus" vorwirft - Argentinien ist das Ergebnis des spanischen Kolonialismus und der Vertreibung der indianischen Ureinwohner durch die Einwanderer.
Wenn man also sagen will, daß die Briten nichts auf den Falklandinseln verloren hätten, dann haben die Argentinier in Argentinien schon lange nichts verloren...
Die Falklandinseln waren übrigens schon britisch, als es Argentinien noch gar nicht gab...
1765 waren die Inseln zum ersten Mal britisch. Argentinien gibt's erst seit 1816. Seit 1833 sind die Inseln fest in britischer Hand.
Von Argentinien sind die Falklandinseln übrigens etwa genauso weit entfernt wie Flensburg von Paris oder Palma de Mallorca vom Colosseum in Rom...
Bezeichnend übrigens, daß in Argentinien niemand eine Volksabstimmung der Menschen auf den Falklandinseln verlangt, damit die entscheiden, zu wem sie gehören möchten.
Man weiß dort nämlich ganz genau, wie die Abstimmung ausgehen würde... - #4 22.03.2012 14:48 von
- #5 22.03.2012 14:49 von
Abstimmung
Wieso laesst man nicht einfach die Bevoelkerung abstimmen?
o Teil Argentiniens sein
o Beibehaltung des bisherigen Status
o Voellige Unabhaenigkeit
Alles andere ist doch ein Witz. - #6 22.03.2012 14:52 von
Nur zur Info
Die Briten haben 1765 Anspruch auf die Inseln erhoben, den Spanien einige Jahre später anerkannt hat. Während des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs haben die Engländer ihren Stützpunkt aufgegeben, aber nicht ihre Anspruch.
Erst 1820 hat ein amerikanischer Kaperfahrer in argentinischen Diensten die Inseln beansprucht, aber keinen Stützpunkt eingerichtet. - #7 22.03.2012 15:03 von
Weit weg Beschuetzer sind allemal besser
Falkland gehoert dorthin politisch wohin die Falklaender ihre Inseln haben wollen.
Natuerlich ist es fuer die Kommune sinnlos, gegen eine fremdstaatliche Invasion aufzuruesten.
Da England schoen weit weg liegt und die ein Faible auch ohne Oel fuer die Eilande haben, sind die Tommys fuer Falklaender allemal akzeptabler als die nebenan liegenden und unzuverlaessigen Argentinier. - #8 22.03.2012 15:03 von
- #9 22.03.2012 15:04 von
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