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Fahrzeughersteller in der Kritik: Wie Autobauer den Klimaschutz auf Eis legen
Die deutschen Autobauer präsentieren sich gerne umweltfreundlich: Vor zwei Jahren gelobten sie die Einführung umweltfreundlicher Kältemittel. Geschehen ist seither nichts, die Pkw-Lobbyisten haben offenbar zu viel versprochen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...689039,00.html
- #1 17.04.2010 16:10 von
Schon merkwürdig, 50 Jahre klappte es ohne Klimaanlage. Heute jedoch ist sie unverzichtbar, will man nicht den Hitzetod sterben.
Wenn da mal nicht die Ärztelobby die Finger im Spiel hat: Jeder durch Klimaanlagen verhunzte Hals ist ein guter Hals. - #2 17.04.2010 16:20 von
- #3 17.04.2010 16:23 von
Fahrzeughersteller in der Kritik: Wie Autobauer den Klimaschutz auf Eis legen
Leidere ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Chemiekonzerne DuPont und Honeywell mit ihrer Lobby-Arbeit nachgeholfen haben, um zunächst einen Keil zwischen CO 2 und synthetische Kältemittel zu treiben. Es ist nämlich schon seit einigen Jahren bekannt, dass HFO-1234yf hochentzündlich ist. Vorsichtshalber hatte man diese Erkenntnis vertuscht, bis Labors den Beweis angetreten haben. Leider ist die Gefahr groß, dass man dass umweltschädliche Kältemittel im Ausland produziert, riesengroß. Und heuchlerisch wie man nun mal ist, wäscht man seine Hände in Unschuld tut ganz erstaunt und gewidert, wenn dieser Trick ruchbar wird!
- #4 17.04.2010 16:30 von
- #5 17.04.2010 17:24 von
Verbrauch?
Mich würde bei der Sache noch interessieren, wie hoch der Mehrverbrauch bei den CO2-Anlagen ist.
Laut folgender Quelle soll der Verbrauch sogar sinken.
http://www.innovations-report.de/htm...tel_34840.html
Durch die höheren Drücke muss aber doch mehr Arbeit verrichtet werden!? Ich bin daher ein wenig skeptisch.
Wenn aber wirklich bis zu 25% Kraftstoff eingespart werden kann, führt eigentlich gar keine Weg an CO2 vorbei.
Gruß xyzHero - #6 17.04.2010 17:31 von
- #7 17.04.2010 17:39 von
die medien mitschuld an dieser klimahysterie
ich werde nie verstehen, wieso ich und alle anderen stromkunden irgendjemandem die solaranlage auf seinem dach oder auf seinem acker oder sonstwo bezahlen muß.man kann sogar
ein gewerbe anmelden, wenn man sich so eine solaranlage zulegt.
wo ist da die leistung?
vieles was unter klimaschutz läuft ist nichts andres wie reine abzockerei der masse für einige wenige gut betuchte.
für mich sind das alles schmarotzer. - #8 17.04.2010 17:40 von
Verbrauch von Klimaanlagen mit CO2-Arbeitsgas
Die von Ihnen zitierte Arbeit muss nur einmal verrichtet werden: Beim Befüllen der Klimaanlage. Sobald das Arbeitsgas dann drin ist, spielt der Druck keine Rolle mehr, denn es handelt sich ja um ein geschlossenes System. Wenn der Kompressor läuft, gibt es in diesem natürlich weiterhin Druckunterschiede bedingt durch die Strömung des Gases bzw. der Flüssigkeit. Aber es müssen nur diese Unterschiede überwunden werden, nicht der Komplett-Druck.
Durch den höheren Druck liegt aber auch die Dichte des CO2-Gases höher, und da kann ich mir dann vorstellen, dass in den Teilen der Anlage, in der das Arbeitsgas auch gasförmig ist (und anderen Teilen ist es ja verflüssigt) der Wärmetransport effizienter ist. Das könnte dann wiederum die Verbrauchsersparnis der CO2-Klimaanlagen erklären. Aber vielleicht liegt die auch daran, dass die ganzen Designs neuer sind und man mehr auf die Effizienz geachtet hat.
Jag - #9 17.04.2010 17:51 von
Duh
Oft wird hier die Automobil-Industrie als der Buh-Mann hingestellt, die alles Neue blockt, wo eine "böse" Lobby die Finger am Hebel der Macht hat. Dabei kappieren superschlauen Hornbrillen-Träger offensichtlich nicht, welche schmutzige Wäsche gerade die sogenannte "Deutsche Umwelt-Hilfe" immer wieder wäscht, dessen Chef nicht etwa mit Bahn oder Fahrrad unterwegs ist, sondern fleißig Flugmeilen sammelt.
Eines der wichtigsten Punkte wird bei der leidigen CO2- und Erderwärmungsdebatte oft vernachlässigt: der einzige wirkliche Umweltschutz ist, die Bedürfnisse des Einzelnen nach Mobilität auf ein notwendiges minimales Maß zurückzufahren. Ein Beispiel: vor noch nicht mal 20 Jahren hat die politische Elite in diesem Land das Ende der Industrie-Gesellschaft und den Wandel hin zu einer "Dienstleistungs-Gesellschaft" gepredigt, mit dem Ergebniss, das es Menschen gibt, die täglich 160 Kilometer in die Arbeit zurücklegen oder sogar noch mehr, es wurde Mobilität verlangt, Mobilität um jeden Preis (Anmerkung: ich habe selber so einen weiten Arbeitsweg, urteile deswegen nicht nur über andere). Da ich wiederum selber davon betroffen bin, stellt man nun allerlei Überlegungen an, weniger aus ökologischer als viel mehr aus ökonomischer Sicht: 1) ich fahre mit der Bahn: unpünktlich, unzuverlässig, schmutzig, zu viele Leute, nicht viel billiger als das Auto. 2) ich kaufe mir ein anderes Auto: äh, ich habe keine ca. 20000 € für einen Prius, Finanzierung kommt nicht in Frage und außerdem: dieser Opa-Schneewittchensarg ist was für Leute ohne Geschmack. 3) ich stimme Wohnstandort und Arbeits-Platz so aufeinander ab, das ich weder auf das Auto noch auf den ÖPNV angewießen bin. Meiner Meinung nach liegt in 3) die Lösung, denn wenn man sich vom Auto unabhängig im Alltag bewegt, dann ist es eine Freude, wenn man am Wochenende in eine schicke Limousine mit 4 Liter Hubraum steigt um zum Kaffee-Trinken zu lieben Freunden oder Verwandten fährt, denn bei einer Jahres-Fahrleistung von nicht mal 10 000 km ist es egal, ob das Auto 7 oder 12 Liter braucht. Mir zumindest. Sicher wird dies nicht bei jedem so einfach sein, sicher gibt es Wege dazwischen, das wichtigste ist: Unabhängigkeit ! Leider hinkt z. B. unser ÖPNV beim Thema Fahrrad-Mitnahme extrem hinterher. Für Wochenendausflügler ist dies kein Problem, aber wenn ich als Pendler z.B. mit einem hochwertigen Rad die letzten Kilometer in die Arbeit fahren möchte (und dieses Rad nicht an einer Bahnstation verrotten oder als Ersatzteilspender dienen soll) dann sind die S-Bahnen in der Regel überfordert (weil z.B. im Berufsverkehr dies nicht erlaubt ist und weil die Waggons ungeeignet sind) und vor allem: zu teuer ! Zu meiner Person: ich selber verdiene in 3. Generation meine Brötchen im motorisierten Gewärbe, als Handwerksmeister habe ich Verantwortung für Lehrlinge und Angestellte, und fahre leidenschaftlich gern Fahrrad und natürlich Auto.
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