Forum


 

Fahrrad-Vorkämpfer*David Byrne : Der Waver als Radweg-Lobbyist

Wenn er auf Tour geht, hat er*das Klapprad stets*im Gepäck: So düst der*Ex-Talking Heads-Sänger David Byrne in den Kulturmetropolen zwischen Galerien, Konzertsälen und Museen hin und her - und hat darüber ein Buch geschrieben. Ein*leidenschaftliches Plädoyer für fahrradfreundliche Städte.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...786075,00.html
  1. #1

    Psycho Killer

    Der Schlusssatz ist sehr schön formuliert und alternativlos [tm] wahr und sollte ab sofort auf jedem Fahrrad-Lenkrad in Leuchtbuchstaben eingraviert stehen.

    Ansonsten rettet selbst das Radeln offensichtlich nicht vor einem kleinen Bauchansatz, does it, Mr Byrne ;) (Das Bild aus Quito…)

    Aber ein feines Faltrad (*nicht* "Klapprad", liebe SPON-Red., das sind zwei unterschiedliche Paar, ähem, Räder) führt er da spazieren. So etwas im Kofferraum zu haben kann nicht schaden - sag ich mal aus Erfahrung.

    Was mich angeht, hat mich der Artikel inspiriert, mir nach langer Zeit (iPod sei Dank ist es dabei) "Cars" von Gary Numan anzuhören. Auch ein schöner Text, und aus ungefähr selber Zeit.
  2. #2

    Dankeschön

    Zitat von chrome_koran Beitrag anzeigen
    Der Schlusssatz ist sehr schön formuliert und alternativlos [tm] wahr und sollte ab sofort auf jedem Fahrrad-Lenkrad in Leuchtbuchstaben eingraviert stehen.
    Ansonsten rettet selbst das Radeln offensichtlich nicht vor einem.....
    Vielen Dank für Ihre Inspiration.

    Ich habe auch drei Platten von Gary Numan in meinem Schrank stehen, und habe die schon seit Jahren (vielleicht sogar Jahrzehnten) nicht mehr gehört.
  3. #3

    Überall Räder

    Zitat von chrome_koran Beitrag anzeigen
    Aber ein feines Faltrad (*nicht* "Klapprad", liebe SPON-Red., das sind zwei unterschiedliche Paar, ähem, Räder) führt er da spazieren. So etwas im Kofferraum zu haben kann nicht schaden - sag ich mal aus Erfahrung.

    Was mich angeht, hat mich der Artikel inspiriert, mir nach langer Zeit (iPod sei Dank ist es dabei) "Cars" von Gary Numan anzuhören. Auch ein schöner Text, und aus ungefähr selber Zeit.
    Das ist doch jetzt die gelegenheit Down in the Park in der City of Dreams mit dem Faltrad runden zu drehen.
    Die Gelegenheit sollte man nutzen, die Sonne scheint gerade. Das haben wir dieses Jahr nicht oft erleben dürfen.
    Ansonsten Byrne und Numan, zwei hervorragende Musiker.
  4. #4

    Hübsch gesagt...

    Ziat aus dem Artikel:...aber ich finde, wenn Radler von Autofahrern und Fußgängern besser behandelt werden wollen, müssen sie die Verkehrsregeln genauso beachten, wie sie es von der Gegenseite erwarten."
    ###
    Entspricht nur leider nicht der Wirklichkeit!
    .
    Beispiel gefällig? " Es finden sich signifikant weniger Radfahrer auf für KFZ reservierten , als Autos auf für Fusgänger und Radfahrer reservierten Verkehrsflächen.
    Übersetzt: Fußgänger und Radfahrer auf der Autobahn/ KFZ-Verkehrsstrassen sind eine Ausnahme.
    .Autos auf Fus und Radwegen ein Massenphänomen.
    Tja dumm gelaufen
    Sikasuu
  5. #5

    Ein guter Mann auf zwei Rädern

    Ich habe die Talking Heads ehrlich gesagt nie besonders gemocht (Ausnahme: das großartige "Burning down the house"), aber was Byrne seitdem schreibt und tut, finde ich größtenteils inspirierend und charmant. Der Mann hat etwas in der Birne.

    Dass er für das Fahrrad kämpft (auch für mich das einzige Verkehrsmittel, das ich in Berlin gerne nutze), freut mich sehr. Aber natürlich hat er Recht: So lange asoziale Kampfradler auf Gehwegen (oder gegen die Fahrtrichtung auf Radwegen) alles niedermähen, was nicht rechtzeitig zur Seite springt, werden wir nicht die Akzeptanz bekommen, die dieses wundervolle, gesunde und umweltfreundliche Verkehrsmittel in unserer PS-besoffenen Gesellschaft eigentlich verdient hat. Das Fahrrad ist ein Segen, aber ein paar Möchtegern-Großstadtcowboys machen damit anderen das Leben zur Hölle. Muss nicht sein.
  6. #6

    ?

    Zitat von sikasuu Beitrag anzeigen
    Ziat aus dem Artikel:...aber ich finde, wenn Radler von Autofahrern und Fußgängern besser behandelt werden wollen, müssen sie die Verkehrsregeln genauso beachten, wie sie es von der Gegenseite erwarten."
    ###
    Entspricht .....
    Wie kann eine Ansicht der Wirklichkeit entsprechen bzw nicht entsprechen?
    Byrne hat recht.

    Und was soll dieses Beispiel aussagen? Und dann noch mit " irgendwo, die so tun als ob etwas zitiert würde (ohne Quellenangabe), und eine Aussage die als Beleg für oder gegen Byrnes Meinung gar nichts taugt, weil sie nichts damit zu tun hat. Weil es keine Radfahrer auf Autobahnen gibt, brauchen sie die Verkehrsregeln nicht zu beachten??? Dumm gelaufen?? Wirres Zeug!
  7. #7

    hsrthdrht

    Jetzt mal Butter bei die Fische, wer bleibt an einer roten Fußgängerampel stehen, wenn mitten in der Nacht weit und breit nichts zu sehen oder zu hören ist?

    Wenn sich alle Verkehrsteilnehmer auch nur rudimentär an

    §1 Grundregeln

    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

    (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

    halten würden, keinen Menschen würde mehr interessieren, wer wann wo eventuell eine der anderen 100.000 Regeln nicht beachtet hätte.

    Ich fahre mit dem Rad über rote Ampeln, wenn nichts aus der Seitenstraße kommt und habe dabei keinerlei Unrechtsbewusstsein.
  8. #8

    .

    Zitat von fruchtoase Beitrag anzeigen
    Jetzt mal Butter bei die Fische, wer bleibt an einer roten Fußgängerampel stehen, wenn mitten in der Nacht weit und breit nichts zu sehen oder zu hören ist?
    (...)
    Ich fahre mit dem Rad über rote Ampeln, wenn nichts aus der Seitenstraße kommt und habe dabei keinerlei Unrechtsbewusstsein.
    Das mache ich nur im Dunklen, wenn ich sehe, dass niemand aus der Seitenstraße kommt. Ein Unrechtsbewusstsein habe ich dabei allerdings schon. Ansonsten parken Autos haufenweise auf Geh- und Radwegen, und stören sich nicht daran. Man könnte ja mal in Erwägung ziehen, Fahrräder auf der Straße abzustellen.

    Noch dazu regen sich nicht wenige Autofahrer tierisch auf, wenn man in Baustellen bei rot die Ampel überquert, nur um vor ihnen den Engpass überwunden zu haben, damit man von ihnen nicht mit viel zu geringem Abstand geschnitten wird. Da staunte mal einer nicht schlecht, als auf seine Anzeige eine sofortige Gegenanzeige erfolgte, bei der er mehr zahlen durfte.


TOP



TOP