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Fahren mit Fäkalien: Mist-Käfer tankt an der Toilette

Seit Elektromobilität als die große Zukunftsoption gilt, werden andere Alternativen oft ausgeblendet. Jetzt aber sorgt ein VW New Beetle aus England für Furore: Das Auto fährt mit Methangas, gewonnen aus menschlichen Exkrementen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...710858,00.html
  1. #1

    Warmfahren bei Methan nicht nötig!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Elektromobilität als die große Zukunftsoption gilt, werden andere Alternativen oft ausgeblendet. Jetzt aber sorgt ein VW New Beetle aus England für Furore: Das Auto fährt mit Methangas, gewonnen aus menschlichen Exkrementen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...710858,00.html
    Ich fahre auch ein Auto mit Erdgasantrieb. Mich wundert etwas, dass der Hersteller behauptet, man müsse das Auto erst mit Benzin warmfahren. Das ist Unsinn, denn ein Luft-Methan-Gemisch zündet eher noch besser als ein Luft-Benzin-Gemisch.

    Vielleicht hat der Autor sich da vertan beim Konstruieren seiner Geschichte. Warmfahren muss man Autos, die mit Flüssiggas (LPG, Propan-Butan-Gemsich) fahren. Dieses Gas muss vor dem Einspritzen verdampft werden, und dazu ist ein Wärmetauscher nötig, der die Motorwärme auf das Gas überträgt. Methan aber ist bei Normaltemperaturen immer gasförmig.
  2. #2

    ---

    Es ist ein Simples Erdgasfahrzeug, mehr nicht.

    Erdgas = 75-99% Methan, ob das Methan nun aus der Erde oder aus dem Klo kommt ist dem PKW vollkommen egal.
  3. #3

    methanbetrieben...

    autos sind nun wirklich nix besonderes mehr, wo ist hier also die attraktion? der weg, wie das methan gewonnen wird? ob kuhsch.. oder menschensch... im endeffekt alles die gleiche sch... ;-)
  4. #4

    Der...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Elektromobilität als die große Zukunftsoption gilt, werden andere Alternativen oft ausgeblendet. Jetzt aber sorgt ein VW New Beetle aus England für Furore: Das Auto fährt mit Methangas, gewonnen aus menschlichen Exkrementen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...710858,00.html
    ...Beitrag wäre doch wohl besser unter SPAM erschienen.
    Was ist denn da "Furore". Ist doch egal aus was das Methangas gemacht wird.
    SPON verkommt immer mehr zum BILD-Abklatsch.
  5. #5

    aw

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Elektromobilität als die große Zukunftsoption gilt, werden andere Alternativen oft ausgeblendet. Jetzt aber sorgt ein VW New Beetle aus England für Furore: Das Auto fährt mit Methangas, gewonnen aus menschlichen Exkrementen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...710858,00.html
    Hallo,
    ich hoffe das bezin/öl noch teurer wird denn umso mehr chancen haben alternativen bzw. wird nach diesen gesucht.
  6. #6

    engstirnige Sicht bisweilen

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich hoffe das bezin/öl noch teurer wird denn umso mehr chancen haben alternativen bzw. wird nach diesen gesucht.
    denn man sollte bedenken das sämtliche "umweltfreundliche" Energiearten (Erdgas, Flüssiggas, Strom) bisher im Promillebereich sämtlicher zugelassener Fahrzeuge befinden.
    Und wenn man bedenkt welchen Anteil die Mineralölsteuer am Staatshaushalt ausmacht ist umgehend zu erwarten das bei bedeutemden Einsatz von Elektroantrieben im Auto der Preis dem "achso, endlich teurem Sprit" sehr gut angepaßt wird.

    Also nix mal eben auf den Elektrozug aufgesprungen und mal 200km mit 2€ gefahren. Und dann möchte ja auch die Infrastruktur geschaffen werden.
    Man wird sich noch wundern.
    Bin schon mal gespannt auf die Berichte der Ersteinsteiger die mit jammernden Kleinkind schon nach 180Km fernab der Steckdose stehen bleiben statt der Prospektversprochenen 360Km Reichweit
  7. #7

    Wär doch super

    Also ich halte die im Artikel vorgestellte Methode für die sinnvollste Idee. Das lässt sich in jedem Land umsetzen, ohne irgendwas an der Infrastuktur ändern zu müssen. Auch die Fahrzeuge können bleiben wie sie sind. Und das Problem mit dem Warmfahren, das muss ja nicht mit Benzin passieren, sondern ginge auch mit anderen brennbaren Flüssigkeiten.

    Ausserdem könnte so der Preis für den Brennstoff stabil bleiben, denn es ist unwahrscheinlich, dass die Leute weniger (pardon) scheißen, als früher.

    Weiterer Vorteil, dass Prinzip funktioniert bei jedem Wetter! Und man erzeugt nicht mehr Abfall, was ja bei E-Fahrzeugen der Fall ist, da fallen Berge an nicht mehr zu gebrauchenden Batterien an. Zudem kann man mit den Dingern nicht bei allen Wetterbedingungen fahren und ich möchte auch nicht wissen was passiert, wenn mal irgendwo Wasser reinläuft-sowas passiert ja auch gerne mal im Fahrgastraum, da fährt dann mancher sprichwörtlich wie der Blitz, wenn auch nur einmal und dann nie wieder.

    Es wäre wirklich super, wenn dieses Konzept ordentlich gefördert wird und nicht im Geschrei der Ökofaschisten unterzugehen droht. Es ist das beste Konzept für Mensch, wie Umwelt gleichermaßen. Könnte zudem die Wirtschaft beflügeln, weil endlich Preisgarantien für Treibstoff gegeben werden können.

    Und das Beste: Monopole bilden ist nicht. Kläranlagen sind schnell gebaut und wenn die Bürger wollen, dann machen sie ihren Treibstoff schnell selbst. Da kann auch die Politik nichts machen, denn das "scheißen" kann man nicht verbieten, auch nicht erschweren!
  8. #8

    Auf den Wirkungsgrad und die Kosten kommt es an!

    Die Vorredner haben ganz recht: dies ist ein simples Erdgasfahrzeug, also nicht neues. Methan durch Vergärung und CO2-Abtrennung herzustellen ist auch nichts neues. Tatsache ist, dass der Wirkungsgrad dieser Kette recht tief liegt (unter 30%) und die CO2-Abtrennung auch nicht billig ist.
    Man kann Exkremente und Grünmüll mittels Vergärung und anschliessender Verbrennung des Gases in einem Schwachgasmotor direkt zu Strom umwandeln. Inzwischen werden auch neue hydrothermale Verfahren entwickelt, die aus solch nasser Biomasse Methan mit einem fast doppelt so hohem Wirkungsgrad erzeugen. Am Ende liegt es am Preis und damit an der Frage der steuerlichen Belastung bzw. an den Subvebtionen und Einspeise-Bedingungen.
  9. #9

    Viel zu billig ...

    Zudem denkt die Autoindustrie längst an E-Familienkutschen mit Allrad und 500 NM Drehmoment. Wenn Pappi da Gas gibt wird der Säugling so beschleinugt wie früher in der Saturn-Mondrakete.

    Und ein original VAG - Ersatzakku läßt sich locker später mit VISA und 500€/ Monat abstottern.
    Das ganze Biozeug macht Autos einfach zu billig und langlebig.
    Wir brauchen die Wegwerf E-Kisten die nach 100.000€ Anschaffungskosten und Ersatzakku nach 3-4 Jahren im Alter von 7-9 Jahren als E-Schrott in die Presse gehen.








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