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Fahrbericht Subaru BRZ: Boxer ohne Punch

ToyotaBeim Anblick des neuen Subaru BRZ denkt man als erstes: Wow! So sportlich sah schon lange kein Coupé aus japanischer Produktion mehr aus. Erwartungsfroh steigt man hinters Sportlenkrad und freut sich auf eine flotte Fahrt. Dann kommt leider alles ganz anders.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...823800,00.html
  1. #10

    Zitat von j-mo Beitrag anzeigen
    Wenn der BRZ halbgar ist, warum sind dann Vollblut-Autojournalisten vom GT86 bzw. vom BRZ begeistert (bspw. Chris Harris, um nur einen zu nennen: https://www.youtube.com/watch?v=romf-G6CZ7g)? Der Autor hat offenbar das Prinzip des hochdrehenden Saugmotors nicht verstanden, der ganz bewußt auf einen Turbolader und damit auf "Punch" bei niedrigen Drehzahlen verzichtet, sondern das mit spontanem Ansprechverhalten und Drehfreude wettmacht.
    Journos lassen sich von guten Hotels und Geschenkkorb gerne beeindrucken.
    Das Auto soll problemlos sein. Das ist gelungen. Das Auto dient als Ausgangsbasis für die Spassfraktion auch das ist gelungen.
    Dazu kommt das in vielen Ländern Fahranfänger keine
    Der Subaru ist kein Hochdrehzahlmotor. Sondern ein sehr gut gelungener Boxer also vibrationsarm und kerniger Sound.
    Turboladerautos haben keine Punch aus dem Drehzahlkeller sondern erst ab 2500 Umin. Wer Punch haben will muss einen 7l Sauger fahren dann sind auch solche Kunstwörter wie Ansprechverhalten und Drehfreude irrelevant.
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Anblick des neuen Subaru BRZ denkt man als erstes: Wow! So sportlich sah schon lange kein Coupé aus japanischer Produktion mehr aus. Erwartungsfroh steigt man hinters Sportlenkrad und freut sich auf eine flotte Fahrt. Dann kommt leider alles ganz anders.
    Ein Auto mit knapp 2 Ltr. Hubraum und 200 PS kann nur eine Drehorgel sein. Wo bitte soll denn das Drehmoment herkommen..........da müsste man schon einen Kompressor einbauen. (Siehe Mercedes SLK 200 K mit 240 Nm bei 3000 U/min)
  3. #12

    Blödsinniger Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Anblick des neuen Subaru BRZ denkt man als erstes: Wow! So sportlich sah schon lange kein Coupé aus japanischer Produktion mehr aus. Erwartungsfroh steigt man hinters Sportlenkrad und freut sich auf eine flotte Fahrt. Dann kommt leider alles ganz anders.

    Fahrbericht Subaru BRZ: Boxer ohne Punch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Ok liebe Autopresse: es muss ein Auto aus Deutschland mit Diesel und Turbo sein - dann ist alles gut!

    Lächerlich: die Fahrdaten klingen gut, ein Boxer ist ein wunderbares Konzept und ob ein Turbo besser ist als ein hochdrehender Sauger, ist ja wohl Ansichtssache. Vielleicht wollte Subaru ein Auto entwickeln, dass nicht zwingend nach der 1. Leasinglaufzeit auseinander fällt und einen neuen Motor braucht. Ist aber jetzt Spekulation.

    Ich selbst habe einen Wagen mit einem sehr großen Saugmotor und war am Anfang auch enttäuscht, wie wenig die Kiste "abgeht" - bis ich das Teil mal ordentlich gedreht habe und schon machts Spaß und ist sportlich.
  4. #13

    Nicht erstaunlich....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erwartungsfroh steigt man hinters Sportlenkrad und freut sich auf eine flotte Fahrt. Dann kommt leider alles ganz anders.
    Hat der Autor bei einem Japaner tatsächlich etwas anderes erwartet?
  5. #14

    Die Japaner können es einfach nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Anblick des neuen Subaru BRZ denkt man als erstes: Wow! So sportlich sah schon lange kein Coupé aus japanischer Produktion mehr aus. Erwartungsfroh steigt man hinters Sportlenkrad und freut sich auf eine flotte Fahrt. Dann kommt leider alles ganz anders.

    Fahrbericht Subaru BRZ: Boxer ohne Punch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    (diese latent arrogante Suggestion ist bei Herrn Grünberg ja nur
    *ansatzweise* zu spüren, wir sind ja hier nicht bei AM+S),
    die Nipponesen kriegen die Quadratur des Kreises halt nicht hin.

    Ich sehe da auch ein ganz nettes Kompromissauto stehen,
    das natürlich nichts für den gelangweilten Millionärssohnbollo ist.
    Der soll sich doch einfach was anderes kaufen,
    nen deutschen Bugatti oder sowas...

    Alle Autos sind Kompromissautos außer dem Citroen C5 Break HDi,
    der ist einfach rundum gelungene Vernunft.
    Und dem Porsche ProjectCarreraCrawallo, der ist das
    rundum gelungene Gegentum -
    nur die Japaner, die können es einfach nicht.
    Tsk, tsk.
  6. #15

    Der BRZ / GT86 ist ein schönes Auto, ganz im Stil der seligen Celica und den anderen japanischen Sportcoupes wie Prelude, Integra, RX7 und 8, Eclipse usw. Endlich mal wieder was Sportliches aus dem Toyotakonzern und diesmal auch wieder mit Heckantrieb.

    Vergleiche mit Porsche und Konsorten sind hier natürlich vollkommen fehl am Platz. Man muss schon die gleiche Preis-/Leistungsklasse berücksichtigen. Der kleinste Boxster hat bereits 265 PS, 6 Zylinder und kostet 50.000 €.

    Echte Mitbewerber sind z.B. das Renault Megane Coupe mit 180 PS (leider Frontantrieb) oder der Schirocco mit dem 210 PS TSI-Motor (auch leider Frontantrieb). Golf GTI fällt raus da kein Coupe.

    Drehen muss man alle Motoren dieser Art, wenn man die Leistung abrufen will. Aber wer fährt denn schon immer am Limit ? Damit kann man auch „ganz normal“ unterwegs sein und im Verkehr mitschwimmen. Dann klappts auch mit dem schaltfaul fahren.

    Das tolle an dem BRZ / GT86 ist ja das Fahrwerk und der niedrige Schwerpunkt. Sowas macht den Unterschied zwischen einer hoch motorisierten Limousine wie dem im Artikel genannten Passat, der nur auf der Autobahn schnell ist und einem Sportwagen / Sportcoupe, der ein klasse Handling auf der Landstraße oder der Rennstrecke bietet.

    Mein Fazit: Der Autor des Artikels hat einmal mehr seine Abneigung gegen japanische Fahrzeuge bewiesen. Aber wer mit dem Kauf eines Wagens liebäugelt, der informiert sich selbst vor Ort und macht eine Probefahrt. Wenn ihm dann der "Punch" fehlt, kann ja auch die angekündigte 300 PS Kompressorversion des BRZ warten. SPON-Artikel jedenfalls sind als Entscheidungshilfe ungeeignet.
  7. #16

    Unabhängigere Journalisten sind davon begeistert

    Da hört man Sätze:

    Der BRZ fetzt mit chirurgischer Präzision und extremer Kursstabilität um Kurven, das ist Fahrspass erster Güte.

    Rezeptpflichtiger Kurventiger.

    Die Stärke liegt im Fahrspass und nicht beim Ampelstart was auch eigentlich Sinn macht, den wer macht den solche Starts? Da sind im Alltag eher gute 50-140Km/h Werte gefragt.

    Wobei die O-100Km/h Werte ja dem des Audi TT 1.8T /TT1.8T Quattro und des TT 2.0 TDI entsprechen aber auf dem kurvigen Rundkurs steckt der Subaru BRZ alle weg ;-)
  8. #17

    jopp

    Zitat von zechpreller Beitrag anzeigen
    Porsche kommt auch ohne Lader aus und hat Punch ohne Ende!
    Japp. Wenn man nur die Hälfte des Mehrpreises eines nackten Boxsters in den BRZ/GT86 steckt, kommt man locker bei mehr als 350 Pferden raus und kann noch einen dicken Carbonspoiler hinten drauf pappen. Die Literleistung der beiden Sauger ist übrigens sehr ähnlich.

    Der Subaru steckt die Kompaktsportler seiner Preisklasse sowohl von den äußeren als auch von den inneren Werten locker in die Tasche.

    @Topic: Das Grünweg-Pseudonym rasselt mal wieder die Zahlen herunter, ohne die Hintergründe zu verstehen. Beim Hochdrehzahlsauger liegt das max. Drehmoment immer erst weit oben an. In aller Regel (zumindest macht es Honda bei seinen 2.0er VTECs so) liegen ~80-90% davon aber schon im Drehzahlkeller an. Und durch das größere Drehzahlband, kann man kleinere Übersetzungen verwenden = mehr Agilität mit weniger Nm. Nur Vertreterdieselfahrer interessieren sich für Drehmoment.

    Hätte das GP den BRZ mal auf einer Rennstrecke im Vergleich zu den Kompaktfrontfräsen der Preisklasse(Astra GTC, GTI / R, Sirocco, ST, S3) gefahren, wäre ihm auch noch etwas aufgefallen. Nämlich, dass es bei dem Fahrzeug es nicht ausschließlich um Längsbeschleunigung geht (zumal eher 0-200 oder 80-200 interessiert), sondern vor allem quer relevant ist.

    Warum angesichts des Leistungsgewicht (eigentlich hieß es ja im Vorfeld 1.2t LG?) keine Zeiten unter 7s drin sind, wirft trotzdem Rätsel auf. Entweder haben wir es mit einer Anfahrschwäche zu tun (Sperrdiff? ASR? - über relevante Details schweigt sich der Artikel leider aus), das Getriebe ist auf Höchstgeschwindigkeit oder Durchzug bei >100 optimiert... oder der Motor wurde "unten herum" deutlich gezähmt, um den Normverbrauch hinzubekommen. Denn der ist in jedem Falle utopisch. Das wären interessante Fakten, das Prospekt kann ich auch selber lesen.

    In jedem Falle bekommt man hier für sehr wenig Geld einen reinrassigen Sportler, der trotz seiner äußeren Formen noch halbwegs alltagstauglich ist. Wer mehr ausgeben will, kann sich immer noch einen Kompressor ranschnallen lassen. Ich hätte mich eher über eine subarutypische Turboversion gefreut.

    achja, zum Sound:

    SUBARU BRZ FIRST IMPRESSION - YouTube
  9. #18

    Sauger eben...

    Inzwischen erwarten Alle diesen nervigen Turbodieselbums untenrum. Wem das gefällt, der soll bei seinem Vertreterporsche (Passat) bleiben.
    In einem Sportcoupe (wozu ich den Subaru zähle) sorgt ein
    hochdrehender Sauger einfach für mehr Fahrspaß.
    Wäre noch interessant zu erfahren, wo das Drehzahllimit dieses Motors
    liegt.

    Interessanterweise macht sich kaum jemand die Mühe, die am Rad
    ankommende Leistung zu errechnen. Denn vom vermeintlichen
    Turbodieselbums bleibt durch die zwangläufig wesentlich länger
    übersetzten Getriebe am Rad praktisch Nichts übrig - verglichen mit
    Benzinern gleicher Leistung. Der plötzlich einsetzende Schub durch den
    explosiv steigenden Ladedruck täuscht etwas vor, was nicht wirklich
    da ist...
  10. #19

    Interessant

    Zitat von bzeidler Beitrag anzeigen
    Inzwischen erwarten Alle diesen nervigen Turbodieselbums untenrum. Wem das gefällt, der soll bei seinem Vertreterporsche (Passat) bleiben.
    In einem Sportcoupe (wozu ich den Subaru zähle) sorgt ein
    hochdrehender Sauger einfach für mehr Fahrspaß.
    Wäre noch interessant zu erfahren, wo das Drehzahllimit dieses Motors
    liegt.

    Interessanterweise macht sich kaum jemand die Mühe, die am Rad
    ankommende Leistung zu errechnen. Denn vom vermeintlichen
    Turbodieselbums bleibt durch die zwangläufig wesentlich länger
    übersetzten Getriebe am Rad praktisch Nichts übrig - verglichen mit
    Benzinern gleicher Leistung. Der plötzlich einsetzende Schub durch den
    explosiv steigenden Ladedruck täuscht etwas vor, was nicht wirklich
    da ist...
    Die am Rad anliegende Leistung ist also nicht gleich der Leistung, die mich in den Fahrersitz "schiebt"?








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