Erste Baustelle: Leider lehnen sich die elektromobilen Drei- und Vierrädrigen immer noch zu sehr an die klassischen Konzepte an - auch der Twizy - weil sie arodynamischen Forderungen üder den gesamten Bereich der Geschwindigkeiten Rechnung tragen wollen.
Für die Stadt brauche ich eigentlich nur einen verglasten "Backstein", der auf die Aerodynamik und hier den cw-Wert (das ist derjenige, den man bei einem Auto mit der Querfläche und dem Staudruck multipliziert, um den Luftwiderstand zu erhalten) weniger Rücksicht nimmt.
Der Widerstand steigt ja über den Staudruck mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, also darf es für die Stadtfahrten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h auch ein schlechterer Widerstandsbeiwert sein - verglaster Backstein.
Nur für die Landstrasse oder gar Autobahn braucht man dann eine ausklappbare Verkleidung des gar nicht mal sooooo schlechten, angeschrägten Backsteins, der den cw auf taugliche 0,3 oder besser noch darunter senkt.
Das müssen dann aber keine stromlinienförmigen Teile sein, sondern können auch kubische Elemente in Verbindung mit Turbulatoren sein. Letztere erzeugen gezielt kleine abgehende Wirbellinien, die dadurch den Abgang grosser Randwirbel und einen grossen Teil des Luftwiderstands vermeiden.
Die Marke mit dem Stern hat da einmal Forschung in ein Design investiert, das vom Boxfish (Kofferfish) abgeschaut war und mit dieem Biodesign gute Ergebnisse erzielt.
Mit weiteren links: http://www.tu-ilmenau.de/fakmb/uploa...Sicherheit.pdf
Würde man die Designforschung der kleinen E-Mobilität in diese Richtung vorantreiben - gläserner "Backstein" mit ausklappbaren Strömungsmodulen statt Anlehnung an bekannte Konzepte - würde man vielleicht einen besseren Tauglichkeits-Mix hinbekommen.
Zweite Baustelle: Ich warte auf den Akku, den man nicht an der Steckdose auflädt, sondern dem man das energetisch "verbrauchte" Fluid an der Tankstelle tauscht, dann hat es mit den teuren und schweren Akkus ein Ende und wir tanken ein energetisches Fluid und lassen auf der anderen Seite das verbrauchte absaugen. Vorteil:
Wir haben dann alle Vorteile des E-Antriebs ohne die Probleme mit Stromanschlüssen etc.
Irgendwer aus der Branche hat mir vor einem Jahr erzählt, dass man an solch einer Lösung bereits mit Hochdruck arbeite. Wie diese in der Physik aussieht, weiss ich leider nicht.
Gruss l/d
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