PiaggioWeil Autofahren in Metropolen zunehmend anstrengend wird, steigen viele Großstädter inzwischen auf Roller um. Das Zentrum der Scooteristen ist Paris. Dort stellte Piaggio seine neue Luxus-Baureihe X10 vor - mitten im Getümmel.
http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...831289,00.html
Da muss ich Ihnen aber heftig widersprechen! Husqvarna und CR500 in einem Satz nennen ist schon Frevel. (Ich nehme mal an sie meinen keine "Nuda" oder Dual-Sport Dingens)
Eine Husky als Stadt-Motorrad herzunehmen ist... oh Mann...
Eine Husky ist (wenn zulassungsfähig) eine Wettbewerbs(!!!)-Enduro.
Bei meiner TE610 hieß das: alle 10 Betriebsstunden Ölwechsel, es sind nur 1.6 liter Öl und nicht sparen, sondern das gute Motul kaufen!!! Alle 40 h Ventilspielkontrolle! Ab und zu mal bücken und Schwingen-Gelenke abschmieren. Immer brav warm laufen lassen vor dem Angasen.
Und UMGOTTESWILLEN(!!!) KEINEN ASPHALT!!!
Geländesport (nicht Moto-X) heißt: wenig Volllastanteil, Gasstöße, Teillast, Kupplungspielen.
Straße heißt oft: Dauervolllast!!!
Huskys auf der Straße sterben frühe Tode und die unkundigen Besitzer plappern was von schlechter Qualität. (Weil falsch benutzt!)
P.P.S.: Wer sich eine Husky kauft und nicht schrauben kann wird sehr schnell arm!!!
Ich kann Sie gut verstehen. Diese klassischen Vespas verursachen wenigstens keinen Augenkrebs. Mich wundert immer wieder, wie schmerzfrei Menschen sich mit so potthässlichen Gegenständen wie dem X10 anfreunden können. Und wie wenig hier im Forum auf diesen Aspekt eingegangen wird.
Ist ja bei Motorrädern nicht viel anders, aber wenigstens gibt es da eine ganz gute Auswahl an optisch erträglichen wenn nicht gar begeisternden Modellen. Aber aktuelle Roller? Bis auf Retro-Vespas und welche von Aprilia, deren Name mir entfallen ist, einfach nur schlimm.
Ein paar Autos die mir dazu einfallen: Fiat Multipla, Nissan Puke, Ford Orion, BMW X6, Jetta, Astra.
Mit dem Thema der viel zu kleinen Räder, die Roller so instabil machen weil die Entwickler die Euler'schen Kreiselgleichungen nicht verstanden haben,
sind wir ja schon fast durch. Mir ist z.B. einmal ein PKW seitlich in den Koffer gefahren, und das Motorrad hat sich nur kurz in seiner ersten Eigenfrequenz geschüttelt und war dann wieder stabil. Mit einem Roller hätte ich mich hingelegt.
Zum Drehmoment: Gerade in der Stadt kommte es darauf an, dass man sich in beide Richtungen in Sicherheit bringen kann - nicht nur nach hinten indem man bremst, sondern auch nach vorn indem man beschleunigt. An einer Ampel ist es wesentlich für die Sicherheit, dass man möglichst schnell den ganzen Blechhaufen hinter sich lässt. Das geht mit einem Roller schlecht.
Der Artikel handelt auch über Paris, und eine Stadt, die sich z.B. architektonisch Paris als Vorbild genommen hat, nämlich Barcelona, hat im Zentrum gereade aus o.g. Gründen an den Kreuzungen vor den Ampeln Zonen nur für Zweiräder eingerichtet. Damit die sich vor den Autos aufstellen können. Das nützt natürlich nichts, wenn man so untermotorisiert unterwegs ist, dass einen die Autos wieder einholen und in Gefahr bringen können.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Selbst mit einem 15 PS Roller lässt man in der Stadt fast jeden Blechhaufen hinter sich - welcher Autofahrer macht schon Kavalierstart? Leider, aber mein Eindruck ist eher, dass die Blechdosen demografie- und spritpreisbedingt überhaupt nicht mehr vom Fleck kommen...
Aber die Zweiradzonen in Barcelona sind wirklich vorbildlich! In D muss man sie sich halt selber schaffen ;-)
Fahre übrigens 2 Motorräder und einen Kleinwagen, Roller ist lange her.