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Fahrbericht Nissan Leaf: Er braucht das Vertrauen

Nissan Elektroautos müssen nicht winzig klein und unkomfortabel sein. Der Beweis ist der Nissan Leaf. Das Auto überzeugt als geräumiges Stadtmobil und vollwertiger Kompaktwagen. Aber mit der Grundangst vor der Elektromobilität geht er nicht besonders sensibel um.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...829713,00.html
  1. #10

    Achtung Ironie

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Weil Sie mit dem auch quasi überall und jedezeit binnen 5 Minuten wieder volltanken können.
    Wenn es aber nur eine Hand voll Tankstellen in ganz Deutschland gibt und eine Betankung mehrere Stunden dauert, dann ist das nicht so einfach mit mal eben Tankstelle aufsuchen und halb voll machen.
    Ist schon interessant wenn Leute keine Ironie verstehen, alles breit zitieren zu müssen.
    Mir ist schon klar das ein Elektrofahrzeug einen anderen Aktionsradius (auch im günstigsten Fall) hat als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.
    Auch in Deutschland gibt es besonders nachts dünnbesiedelte Gebiete, wo man sich Reichweitentestfahrten mit einem normalen Auto besser verkneifen sollte.
    Wenn man noch 100km gerechnete Restreichweite auf Basis von 5l Durchschnittsverbrauch hat und man plötzlich kilometerweit bergauf fährt, kann man auch beim Verbrennungsmotor die Reichweite schrumpfen sehen. Das scheint den Experten aber erst beim Elektroauto aufzufallen...
  2. #11

    Baut doch mal ein Fahrzeug

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Elektroautos müssen nicht winzig klein und unkomfortabel sein. Der Beweis ist der Nissan Leaf. Das Auto überzeugt als geräumiges Stadtmobil und vollwertiger Kompaktwagen. Aber mit der Grundangst vor der Elektromobilität geht er nicht besonders sensibel um.

    Nissan Leaf: Elektroauto überzeugt nicht komplett - SPIEGEL ONLINE
    Baut doch mal ein Fahrzeug - und nicht immer ein Wohnzimmer auf Rädern!

    Da lassen sich einige 100Kg einsparen und direkt in Km-Reichweite umsetzen.
    Nur weil die Benzinkutschen in den Jahrzehnten immer schwerer wurden, müssen die e-Autos ja nicht gleich am Maximum -Plüsch-Faktor ansetzen...
  3. #12

    Ideales Auto für Botenfahrten!

    Design hin oder her, der Nissan Leaf ist ein top Auto für Betriebe und Behörden in Ballungsräumen. Keine Abgase, kein ultra feinen Feinstäube wie beim Benzin-Direkteinspritzer oder Diesel-Direkteinspritzer, geringe Kosten pro km, Schnellaufladung in 30 Minuten und Fahrspaß Gutes Gewissen. Die Wende zur E-Mobilität kann nur gelingen, wenn Institutionen und Organisationen in Deutschland endlich auf den E-Zug aufspringen und mit Vorbild voraus fahren. Und die Bürger und Kunden sollten endlich darauf bestehen und mit ihren Kaufentscheidungen gegen Luftverschmutzung in Ballungsräumen stimmen! E wie echt jetzt!!!
  4. #13

    l

    Gerade kam ein schöner Beitrag im NDR über neue E-motoren. Da wurde eben mal das Gewicht halbiert und der Kupferanteil immens gesenkt, was sich natürlich auf die Kosten auswirkt! Ich denke da wird noch Einiges auf uns zu kommen ;)
    Ich denke auch, dass man die Autos anpassen muss und nicht einfach traditionell baut und ein E-Motor reinquetscht. Neue Ansätze müssen her und neueste Motoren entwickelt werden mit den neuesten Materialien.
    Sofern der Beitrag online ist kann ich ihn hier verlinken.
  5. #14

    optional

    Einfach Genial im NDR heißt die Sendung!
  6. #15

    mm

    MDR - einfach genial. Anschauen!
  7. #16

    Vergleiche sehr schwer.

    Das Problem ist doch dass, das man fossile und elektrische Mobilität nur schwer vergleichen kann.
    Und ich meine dass das nicht ganz unabsichtlich so ist.
    Im Supermarkt kann ich alle Wurstsorten sehr gut vergleichen weil der kg oder 100gr. Preis ausgewiesen ist.

    Wenn im Showroom der Autohersteller unter jedem Preisschild noch stünde:
    Dieser Wagen erzeugt im laufe seiner durchnittlichen Lebenserwartung von 14 Jahren und 250.000 Km Laufkleistung folgende weiteren Kosten:

    Treibstoffkosten benzin Stand.01.07.2012: 35.000€
    Steuern: 3500€
    Wartungskosten inkl. Verschleissteile nach Checkheft: 14.500€

    Elektrisch betriebene Fahrzeuge brauchen nicht nur erheblich weniger Energie, sie erzeugen auch erheblich weniger Wartungskosten.
    Wer den Batterien per se nur eine Lebensdauer von 5 jahren zuschreibt weil er es vom Handy her so kennt, der sollte mal frei nach den Erfahrungen mit Akkus des Toyota Prius googlen.
    Das Märchen des großen Akkusterbens nach wenigen Jahren wird dort eindrucksvoll widerlegt.

    Und wenn dann an der Tankstelle nur noch nach KWh abgrechnet würde statt nach Liter oder Kilogramm mit ihren sehr unterschiedlichen Emnergiegehalten, dann würde man auf den ersten Blick sehen dass sich elektrisch betriebene Fahrzeuge heute schon rechnen.

    Aber ich bin der Meinung dass der Verbraucher absichtlich dumm gehalten wird.

    Ach übrigends.... jedes meiner beiden LPG Gasfahrzeuge werden JEDES Jahr mit ca. 1500€ steuerlich gefördert.
    Für Elektroantriebe gibts nichts.
    Wo ist da die Logik?
  8. #17

    @Jens

    Sorry aber Ihre Rechnung ist kompletter Unsinn.
    Die durchschittle Lebensdauer von PKW beträgt 11,8 jahre und 150.000km. das ist aufs Auto bezogen. 2/3 fahren nach einschlägigen Untersuchungen im Jahre dennoch nicht mehr als 6000km was ca. 20km Tagesstrecke beträgt und halten ein Auto in der Regel nicht länger als 6Jahre. danach wird es verkauft.
    Aktuelles Angebot Fiat: Punto mit Schnickschnack 9.999€. Laut Spritmonitor und Benzin einen Durchschnittsverbrauch ab BJ 2008 von 6,8 Litern Super.
    Preisdifferenz: 27.000€ --> 200.000km bei 2€/Liter (also weit mehr als der durchschnittsfahrer überhaupt in den 6 Jahren zurücklegt)
    Und wer pro Jahr über 1.000€ für Werkstattkosten ausgibt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
    Würde ich nun ganz knüppeldick zwischen denen trennen die hohe Laufleistungen haben (E-Autos also gar nicht infrage kommen) wie Aussendienstlern und denen die besser Ubahn fahren sollten (20km am Tag) es würde in einem wirtschaftlichen Desaster für den Leaf enden.Die werden nähmlich ind er Statistik vermengt was dazu führt das die Mehrheit mehr Kilometer zurücklegt. In Wahrheit sind die Vielfahrer (>45km/Tag) aber zahlenmäßig eine Minderheit.

    Lege ich einen heutigen Spardiesel zugrunde (Ich selbst bin jetzt 6mon Golf6 mit 105TDI gefahren mit 5Litern im Schnitt) sieht die wirtschaftliche Betrachtung noch katastrophaler aus.
  9. #18

    Lieber nur E

    Zitat von user_tha Beitrag anzeigen
    Einfache Konzepte, also rein serielle oder rein parallele Plug-Ins mit Range Extendern, mit nicht allzu viel Akku-Kapazität (aus Kostengründen)
    Zwei komplette Antriebe in ein Auto zu bauen ist weder einfacher, noch kostengünstiger.
    Das sieht man schon daran, dass der Leaf trotz wesentlich größerem nutzbarem Akku preiswerter ist als der Ampera.

    Ein Plug-in-Hybrid lohnt sich nur, wenn man die meiste Zeit rein elektrisch unterwegs ist, da er im Verbrennermodus gleich viel oder sogar mehr verbraucht wie ein Standard-Hybrid.
    Beim rein elektrischen Fahren fährt man dann aber dauernd einen kompletten Verbrennungsmotor + Zubehör sinnlos spazieren.
    Ich sehe Plug-in-Hybride eher als teures Therapiehilfsmittel für Leute mit Reichweiten-Grundängsten.
  10. #19

    Gravierender Nachteil

    Die Reichweitenproblematik ist in der Tat ein gravierender Nachteil an reinen Elektrofahrzeugen. Für einen festgelegten Einsatzzweck, z.B. reiner Cityverkehr oder einen Weg zur Arbeit von 40 km, sind sie okay, aber als einziges Alltagsfahrzeug ungeeignet. Zumindest solange es nicht ausreichend Tankstellen mit Starkstromlader gibt.

    Zu einer entspannten Autobenutzung gehört für mich auch, mal spontan einen Umweg machen zu können, und nicht ständig rechnen zu müssen, ob ich´s noch nach Hause schaffe.








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