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Fahrbericht Nissan Leaf: Er braucht das Vertrauen

Nissan Elektroautos müssen nicht winzig klein und unkomfortabel sein. Der Beweis ist der Nissan Leaf. Das Auto überzeugt als geräumiges Stadtmobil und vollwertiger Kompaktwagen. Aber mit der Grundangst vor der Elektromobilität geht er nicht besonders sensibel um.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...829713,00.html
  1. #90

    Der Sumpf

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Nach so was wuerde ich mir den Besuch Ihrer Seite mit angeblichen Erklaerungen sparen. Wenn die maximal nutzbare Menge Sprit aus Ihrem Tank 62 Liter ist, dann ist der Durchschnitt der benutzbaren Menge auf jeden Fall KLEINER als 62 Liter. MannMannMann.
    Ich will nicht gemein sein, ich erklaers Ihnen: Der Nissan faehrt z.B nach der ersten Volladung von 100% 140km statt der angegebenen 175km, weil er nur 80% davon nutzen kann. 20% Restladung ist normal bei Li-Ionen-Akkus. Nun tankt der Fahrer 80% nach und faehrt damit weitere 140km und wieder bleiben 20% uebrig. Und das ganze noch weitere vier Mal. 5*80%=400%, 400%+100%=500% 6*140km=840km, 840km/500%=168km/100% Sie naehern sich mit der Zeit dem Grenzwert 175km. Genauso ist es auch bei dem Benzintank und dem Sumpf. Alles klar? Vielleicht sollten Sie sich meine Seite doch mal durchlesen.
  2. #91

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Wir wissen, dass es Ihnen nix ausmacht, jeden Tag den Stecker in die Steckdose zu stecken. Andere haben keine Steckdose und tanken nur einmal im Monat.

    Was ist nun stressiger: Einmal am Tag oder einmal im Monat?
    Einmal im Monat sollten Sie sowieso an die Tanke und den Reifendruck pruefen. Aber man kann sich natuerlich auch eine Reifendruckkontrollstation neben die Ladestation in der Garage installieren lassen.
  3. #92

    Zitat von monstermaschine Beitrag anzeigen
    Ich will nicht gemein sein, ich erklaers Ihnen: Der Nissan faehrt z.B nach der ersten Volladung von 100% 140km statt der angegebenen 175km, weil er nur 80% davon nutzen kann. 20% Restladung ist normal bei Li-Ionen-Akkus. Nun tankt der Fahrer 80% nach und faehrt damit weitere 140km und wieder bleiben 20% uebrig. Und das ganze noch weitere vier Mal. 5*80%=400%, 400%+100%=500% 6*140km=840km, 840km/500%=168km/100% Sie naehern sich mit der Zeit dem Grenzwert 175km. Genauso ist es auch bei dem Benzintank und dem Sumpf. Alles klar? Vielleicht sollten Sie sich meine Seite doch mal durchlesen.
    Vielleicht sollten Sie einfach nur mal zaehlen lernen. 5 mal Strom tanken reicht nicht fuer 6 mal 140 km.
  4. #93

    Zitat von distel60 Beitrag anzeigen
    Müssen wir nicht vertiefen, aber beim Vierzylinder wundert es mich auch nicht, dass das nicht so teuer ist.
    Das ist doch vollkommen wurst.Zahnriemen ,wasserpumpe, spannrolle.kostet zusammen max. 200 euro. Dann noch um die zwei stunden arbeit. Wenns n tdi mit extra riemen fuer die einspritzpumpe ist dann dauerts halt ne dreiviertel stunde laenger fuer die grundeinstellung. Alles andere ist abzocke.
  5. #94

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Die gute Frau hieß Berta und es gibt wohl mehr Erfindungen, die gnadenlose Flops waren, als welche, die dann doch geschafft haben die Welt zu verändern.
    Hab nix anderes behauptet

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Und ziemlich sicher hätten wir in D nicht mehr als 40 Mio PKW, wenn die Dinger noch so aussähen wie 1885.

    Das E-Auto ist keine neue Erfindung, sondern ein alter Hut.
    eben, warten wir die Entwicklung mal ab. Aber Sie können natürlich auch alles madig machen. Ihre Entscheidung

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Das mal irgendwer in der Vergangenheit mit der Einschätzung einer Entwicklung danebengelegen hat und deswegen nun Skeptiker immer daneben liegen müssen ist ein ähnlich gutes Argument wie die Behauptung, dass ein schlechter Schüler damit automatisch mit Einstein vergleichbare Genialität aufweist.
    Automatisch nicht, aber eine ganz geringe Möglichkeit besteht doch, oder?

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Wenn die Reichweite für Sie reicht, wunderbar, kaufen Sie so ein Ding und zahlen dann für den km mehr als mit einem herkömmlichen Auto, das ist Ihr Ding.
    Reicht leider nicht, deßhalb habe ich auch noch keins. Aber mein Dieselchen macht auch immer noch Spaß

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Es soll aber auch Leute geben, die nicht ausschließlich nur eine einzige Strecke fahren und die auch mal längere Strecken (als 20 km) zurücklegen müssen und das dann vielleicht nicht mit Tempo 90 tun wollen wie der Tesla, den ich neulich auf der AB gesehen habe.
    Evtl wollte der nur gesehen werden^^ Aber auf die Entwicklung die uns hier evtl bevorsteht wird man sich doch noch freuen dürfen, oder?

    MfG
  6. #95

    Zitat von dr.edi Beitrag anzeigen
    ein sinnloser Vergleich. Aber wenn es für Sie fortschrittlich ist in Zukunft 3 Tage nach Hamburg zu brauchen wie seinerzeit mit der Kuh zu Preisen die sich nur Earls und Herzoge leisten können wünsche ich Ihnen alles gute. Da kauf mich mir aber lieber ein Pferd als einen Leaf. Das ist wenigstes konsequent Umweltfreundlich. Und Geländegängig noch dazu.
    Nörgler mit Nörglern zu vergleichen ist also sinnlos? Ok, wieder was fürs Leben gelernt. Nur eine Bitte: Versuchen Sie doch bitte durch Kommas das lesen für andere zu vereinfachen. Wäre echt lieb.
    Zum Thema Pferd: Ich finde ein Pferd auch ansehlicher als den Leaf, aber haben Sie ne Ahnung was das kostet? Vor allem die Folgekosten. Hab meiner Tochter eins gekauft. Glauben Sie mir: Das sprengt alle hier genannten Kosten.

    MfG
  7. #96

    Wenn

    Zitat von monstermaschine Beitrag anzeigen
    Ich will nicht gemein sein, ich erklaers Ihnen: Der Nissan faehrt z.B nach der ersten Volladung von 100% 140km statt der angegebenen 175km, weil er nur 80% davon nutzen kann. 20% Restladung ist normal bei Li-Ionen-Akkus. Nun tankt der Fahrer 80% nach und faehrt damit weitere 140km und wieder bleiben 20% uebrig. Und das ganze noch weitere vier Mal. 5*80%=400%, 400%+100%=500% 6*140km=840km, 840km/500%=168km/100% Sie naehern sich mit der Zeit dem Grenzwert 175km. Genauso ist es auch bei dem Benzintank und dem Sumpf. Alles klar? Vielleicht sollten Sie sich meine Seite doch mal durchlesen.
    ich die Rechnung richtig nachvollzogen habe dann hat der Nutzer zwar nur 140km zur Verfügung, egal wann er fährt. Aber die Industrie rechnet sich die 20% Restladung hinzu. Und je mehr Ladezyklen vollzogen werden desto höher wird die theoretische Reichweite. Man muß halt nur strikt trennen in das was die Industrie sich "schönrechnet" und was mir tatsächlich bleibt. Wobei das ja eigentlich immer so ist.
  8. #97

    Schoen rechnen?

    Zitat von dr.edi Beitrag anzeigen
    ich die Rechnung richtig nachvollzogen habe dann hat der Nutzer zwar nur 140km zur Verfügung, egal wann er fährt. Aber die Industrie rechnet sich die 20% Restladung hinzu. Und je mehr Ladezyklen vollzogen werden desto höher wird die theoretische Reichweite. Man muß halt nur strikt trennen in das was die Industrie sich "schönrechnet" und was mir tatsächlich bleibt. Wobei das ja eigentlich immer so ist.
    Da wird nichts schoen gerechnet. Der Nissan hat einfach eine Batterie, mit der man typischerweise, wenn man sie normal laedt, 175km weit kommt. Auf der Nissan-Seite sieht man, wie dies je nach Fahrszenario zwischen 100km und 222km liegen kann. Damit es nicht noch viel weniger wird, haben sie u.A. die Beschleunigung des Fahrzeugs relativ gering ausgelegt. Wenn man ihn schnell auflaedt, hat man beim Laden groessere Ladeverluste, und weniger Reichweite.

    Mein Beispiel sollte zeigen, wie man ueber die Anzahl der Batterieladungen auf die durchschnittliche Reichweite pro Batterieladung zurueckschliessen kann, obwohl man nicht jedesmal genau vermisst, wieviel man nachgeladen hat. Schliesslich geht die Restladung (zumindest in diesen kurzen Zeitraeumen) ja nicht verloren.

    Trotzdem ist er wie jedes Elektroauto ein Primaerenergie-Verschwender und das wird bei Schnellaufladung und sportlichem Fahrstil schlimmer und bei langsamer Aufladung und passivem Fahrstil besser.

    Ich bin ja nicht der einzige, der Elektroautos durchgerechnet hat (Botschafter der Elektroautos « monstermaschine) und zu dem Ergebnis gekommen ist, dass sie mehr Energie verbrauchen als Verbrenner. Der BUND (Bund fuer Umwelt und Naturschutz, Elektroauto / Elektromobilität: Illusion oder Chance?) und Greenpeace (Was taugen Elektroautos? - Greenpeace, Nachrichten zum Thema Verkehr) haben auch den CO2-Ausstoss berechnet und kommen dort zum Ergebnis, dass er ungefaehr so hoch ist, wie der von Benzinern. Ueber den Strommix ergibt sich damit ungefaehr das Selbe im Energieverbrauch. Meine Berechnungen zur Fahrstilabhaengigen Effizienz zeigen jedoch, dass es noch schlimmer ist, als BUND und Greenpeace annehmen.

    Wenn man Elektroautos garantiert mit Wind- oder Sonnenenergie betreiben kann, dann sind sie umweltfreundlich. Wenn man sie aus dem Netz auflaedt sind sie das krasse Gegenteil.

    Also: Elektroautos nur im Notfall aus dem Netz aufladen!

    Das Problem, was machen jetzt all die Kunden, die eigentlich etwas gutes fuer die Umwelt tun wollten, und feststellen, dass sie ueber keine Moeglichkeit des adaequaten Aufladens verfuegen. Um die tut es mir wirklich leid, wenn sie nun jedes Mal mit gemischten Gefuehlen an der Ladestation stehen muessen.

    Natuerlich koennte man sagen, selber Schuld, der Mensch ist fuer seine Aufklaerung selbst verantwortlich. Da ist aber trotzdem etwas in der Aufklaerung versaeumt worden. Die Umweltschutzverbaende und die gruene Partei haetten Alarm schlagen muessen. Die Problematik ist zugegebenermassen wesentlich komplexer ist als beim Verbrenner. Und es ist nie zu spaet fuer eine Korrektur des eingeschlagenen Weges.
  9. #98

    Mit

    Zitat von monstermaschine Beitrag anzeigen
    Da wird nichts schoen gerechnet. Der Nissan hat einfach eine Batterie, mit der man typischerweise, wenn man sie normal laedt, 175km weit kommt. Auf der Nissan-Seite sieht man, wie dies je nach Fahrszenario zwischen 100km und 222km liegen kann. Damit es nicht noch viel weniger wird, haben sie u.A. die Beschleunigung des Fahrzeugs relativ gering ausgelegt. Wenn man ihn schnell auflaedt, hat man beim Laden groessere Ladeverluste, und weniger Reichweite.

    Mein Beispiel sollte zeigen, wie man ueber die Anzahl der Batterieladungen auf die durchschnittliche Reichweite pro Batterieladung zurueckschliessen kann, obwohl man nicht jedesmal genau vermisst, wieviel man nachgeladen hat. Schliesslich geht die Restladung (zumindest in diesen kurzen Zeitraeumen) ja nicht verloren.

    Trotzdem ist er wie jedes Elektroauto ein Primaerenergie-Verschwender und das wird bei Schnellaufladung und sportlichem Fahrstil schlimmer und bei langsamer Aufladung und passivem Fahrstil besser.

    Ich bin ja nicht der einzige, der Elektroautos durchgerechnet hat (Botschafter der Elektroautos « monstermaschine) und zu dem Ergebnis gekommen ist, dass sie mehr Energie verbrauchen als Verbrenner. Der BUND (Bund fuer Umwelt und Naturschutz, Elektroauto / Elektromobilität: Illusion oder Chance?) und Greenpeace (Was taugen Elektroautos? - Greenpeace, Nachrichten zum Thema Verkehr) haben auch den CO2-Ausstoss berechnet und kommen dort zum Ergebnis, dass er ungefaehr so hoch ist, wie der von Benzinern. Ueber den Strommix ergibt sich damit ungefaehr das Selbe im Energieverbrauch. Meine Berechnungen zur Fahrstilabhaengigen Effizienz zeigen jedoch, dass es noch schlimmer ist, als BUND und Greenpeace annehmen.

    Wenn man Elektroautos garantiert mit Wind- oder Sonnenenergie betreiben kann, dann sind sie umweltfreundlich. Wenn man sie aus dem Netz auflaedt sind sie das krasse Gegenteil.

    Also: Elektroautos nur im Notfall aus dem Netz aufladen!

    Das Problem, was machen jetzt all die Kunden, die eigentlich etwas gutes fuer die Umwelt tun wollten, und feststellen, dass sie ueber keine Moeglichkeit des adaequaten Aufladens verfuegen. Um die tut es mir wirklich leid, wenn sie nun jedes Mal mit gemischten Gefuehlen an der Ladestation stehen muessen.

    Natuerlich koennte man sagen, selber Schuld, der Mensch ist fuer seine Aufklaerung selbst verantwortlich. Da ist aber trotzdem etwas in der Aufklaerung versaeumt worden. Die Umweltschutzverbaende und die gruene Partei haetten Alarm schlagen muessen. Die Problematik ist zugegebenermassen wesentlich komplexer ist als beim Verbrenner. Und es ist nie zu spaet fuer eine Korrektur des eingeschlagenen Weges.
    Schöngerechnet bezog ich mich darauf das mehr suggeriert wird als real abgerufen werden kann.
  10. #99

    Zitat von Bishob Beitrag anzeigen
    Zitat von radler2
    Wenn die Reichweite für Sie reicht, wunderbar, kaufen Sie so ein Ding und zahlen dann für den km mehr als mit einem herkömmlichen Auto, das ist Ihr Ding.
    Reicht leider nicht, deßhalb habe ich auch noch keins. Aber mein Dieselchen macht auch immer noch Spaß
    :-)
    Ist ja schon lustig, erst beschweren Sie sich ueber die Reichweitennoergler und dann geben Sie als Grund, kein E-Auto zu fahren, die mangelnde Reichweite an.

    In dem Zusammenhang ist das ebenfalls lustig:
    Zitat von Bishob Beitrag anzeigen
    eben, warten wir die Entwicklung mal ab. Aber Sie können natürlich auch alles madig machen. Ihre Entscheidung.
    Was mach ich denn madig? Ja, ich wuerde ganz klar sagen, die mangelnde Reichweite ist fuer den verbreiteten Einsatz des E-Autos hinderlich. Das ist nicht "madig machen", sondern schlicht die Wahrheit aussprechen. Sie selber sind doch der Beweis dafuer, dass die Reichweite nicht reicht.

    Darf man eine solch offensichtliche Wahrheit nicht aussprechen? Muss man sich das schoenreden? Und wenn ja, wofuer?

    Zitat von Bishob Beitrag anzeigen
    Evtl wollte der nur gesehen werden^^ Aber auf die Entwicklung die uns hier evtl bevorsteht wird man sich doch noch freuen dürfen, oder?
    Es wird auf jeden Fall spannend. Ob man sich drueber freuen kann weiss ich noch nicht; ich freue mich jedenfalls nicht darauf, fuer mehr Geld als heute mit deutlich weniger Geschwindigkeit voranzukommen und meine Ziele nach der Reichweite des Autos und nicht dem Wohnort von Verwandten oder Freunden aussuchen zu muessen.








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