Peak-Oil ist eine These, basierend auf Annahmen aus den 1950er Jahren und gilt auf Basis neuer Ölfunde und Fördermöglichkeiten als widerlegt.
Wegen der Ölkrise 1973 wollte man uns weißmachen, dass das Öl knapp wird. Dabei hatte OAPEC lediglich beschlossen, ihre Erdölförderung so lange erheblich einzuschränken, bis die von Israel besetzen Gebiete „befreit“ und die „Rechte des palästinensischen Volkes“ wiederhergestellt seien. Die OPEC hat dann außerdem die Ölpreise erheblich erhöht, was dem Westen zu gute kam: Jetzt konnte man auf schlechtes Gewissen setzen und damit saftig Steuern kassieren.
1979 wollte man uns wieder weißmachen, dass uns das Öl ausgeht. Ausgelöst wurde diese zweite Ölkrise aber im Wesentlichen durch Förderungsausfälle und Verunsicherung nach der Islamischen Revolution im Iran und dem folgenden Angriff des Iraks auf den Iran (Iran-Irak-Krieg).
Der eigentliche Aspekt sind natürlich die wirtschaftlichen Interessen: ein kapitalistisches System, das ständiges Wirtschaftswachstum braucht zum Funktionieren, übt eine Art Innovationszwang aus, der nicht nur immer neue Produkte und Bedürfnisse hervorbringt, sondern der auch uralte, bisher "kostenlose" Elemente der Natur und der sozialen Dienstleistungen mit "Preisschildern" versieht: vor 500 Jahren wäre niemandem eingefallen für Müll, Wasser oder Abwasser zu bezahlen (vermutlich auch nicht fürs Haareschneiden oder den Großteil aller anderen Berufe im Dienstleistungssektor, der heute 2/3 aller Arbeitsstellen ausmacht) - heute zählt nicht nur Müll, Wasser und Abwasser zum BIP/GDP, sondern eben auch die CO2-Emissionsrechte... - natürlich stecken tatsächliche Erfordernisse / Sachzwänge hinter diesen relativ modernen Geschäftsfeldern.
Soll heißen würde sich die Theorie vom "abiotischen Öl" bestätigen - und aktuell spricht vieles dafür - wäre Öl nicht endlich, also würde der Preis für immer sinken. Das will natürlich keiner ...
Das Klima ist nie "gleich" oder stabil, sondern einem beständigen Wandel unterworfen, der auch verschiedenen Lang- und kürzerwellige Rhythmen kennt. Es gibt einen beständigen Wechsel von Kalt- und Warmzeiten, der maßgeblich von astronomischen Faktoren (SONNE!) beeinflusst wird. So gab es im Mittelalter eine Warmzeit, später die "Kleine Eiszeit" im 17. Jahrhundert mit schlimmen Folgen für die Menschen. Und die oft bejammerte Gletscherschmelze setzte bereits 1860 ein, zu einer Zeit also, für die menschlicher Einfluss auf das Klima völlig ausgeschlossen werden kann.
Heute wird uns eingeredet, dass es ein "Normalklima" gäbe und jede Veränderung schlecht wäre . Die Fußnote daran ist, dass wir uns mittlerweile so auf der Erde breitgemacht haben, dass die Veränderungen tatsächlich für Teile der Menschheit schwer zu verkraften sind. Bei fast sieben Milliarden Menschen gibt es nicht mehr so viele Möglichkeiten, die Menschheit ein bisschen einzugrenzen. Mal abgesehen davon, dass es politisch vollkommen undenkbar scheint. Aber so war bis vor kurzem (in weltgeschichtlichen Maßstäben gesehen) der normale Lauf der Dinge. Anpassen oder Aussterben. Die "Church of Global Warming" propagiert den dritten Weg: Wir verändern einfach die Welt, setzen ein Normalklima fest und versuchen, diesen Status Quo um jeden Preis zu erhalten. Na viel Spaß ...

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