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Fahrbericht BMW 302d Efficient Dynamics Edition: Abnehmen mit Hausmannskost

Christoph M. SchwarzerDer Hybrid-Offensive von Toyota setzen deutsche Hersteller sparsame Dieselmodelle entgegen. Der BMW 320 d mit dem Namenszusatz Edition soll mit ganz herkömmlicher Technik zum Sparmeister werden. Und es funktioniert tatsächlich - hat aber seinen Preis.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...847652,00.html
  1. #30

    Zitat von 159159 Beitrag anzeigen
    Wir haben neulich das Fahrtenbuch unseres Opas gefunden und es mal nachgerechnet. Knapp 5 Liter hat der vor rd. 25 Jahren mit einem W201 Diesel (über Jahre) pro 100 km verbraucht.
    Nichts gegen ihren Opa, aber der Vergleich ist wie immer hanebüchen. Ich weiß auch nicht, warum Leute immer ihre Spritsparrekorde, erzielt mit 25 Jahre alten Fahrzeuge, mit den Verbräuchen vergleichen müssen, die irgendein Redakteur auf irgendeiner Strecke mit einem aktuellen Fahrzeug erfahren hat.

    Aber ums noch mal deutlich zu machen.

    1. Spritverbrauch ist vor allem eine Sache des Fahrstils. Da es ihr Opa war, dazu noch mit Mercedes, tippe ich auf langsames dahinfahren auf Landstraßen und Autobahnen. Da erreicht man grundsätzlich schon mal den niedrigsten Verbrauch mit einem Verbrenner und ist demzufolge nicht mit einem NEFZ- oder einer Drittelmix-Angabe vergleichbar.
    2. Der 3er ist 400 kg schwerer als der Mercedes. Und nein, BMW macht den nicht mit Absicht so schwer. Die würden gerne wie jeder andere Hersteller auch das Fahrzeug möglichst leicht bekommen, da es in vielerlei Hinsicht Kosten sparen kann. Allerdings muss ein modernes Fahrzeug Sicherheitsstandards erfüllen und sogar übertreffen (siehe NCAP), was eine deutlich stabilere und steifere Konstruktion des kompletten Fahrzeugs benötigt. Dazu braucht man mehr Material und das Fahrzeug schwerer. Lohn der Mühe? Sie überleben heute selbst in einem aktuellen VW Polo Unfälle unverletzt oder leicht verletzt, die Sie vor 25 Jahren in größeren Fahrzeugen mit dem Leben bezahlt hätten. Schauen Sie sich dazu mal GIDAS (ist DIE deutsche Unfalldatenbank) an, dann wissen Sie was ich meine.
    3. Antriebe moderner Fahrzeuge müssen so strenge Abgasvorschriften erfüllen, dass die dafür notwendigen Maßnahmen sogar zu einem höheren Spritverbrauch führen.
    4. Heutige Autofahrer wollen, auch wenn Sie wenig Geld ausgeben möchten, größtenteils auch komfortable Fahrzeuge haben. Funktionen wie Klimaanlagen, bequeme Sitze, geringes Geräuschniveau, elektrische Fensterheber und was weiß ich noch alles, brauchen komplexere Komponenten, die nun mal Gewicht auf die Waage bringen.

    Kurzum: Solche alten Schüsseln, die 10+ Jahre alt sind, könnte heute kein Hersteller mehr als Großserie auf den Markt bringen. Da werden gesetzliche Anforderungen nicht erfüllt und die Kunden würden es wahrscheinlich auch nicht kaufen. Heutige Fahrzeuge werden unter erheblich strengeren Ansprüchen entwickelt, sodass man aktuelle Fahrzeuge nicht mit solch alten vergleichen kann. In keiner Hinsicht.
  2. #31

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Hybrid-Offensive von Toyota setzen deutsche Hersteller sparsame Dieselmodelle entgegen. Der BMW 320 d mit dem Namenszusatz Edition soll mit ganz herkömmlicher Technik zum Sparmeister werden. Und es funktioniert tatsächlich - hat aber seinen Preis.

    BMW 320d Efficient Dynamics Edition: Der sparsame Dienstwagen - SPIEGEL ONLINE
    Nachdem die WHO Dieselabgase zu den karzinogenen Stoffen zählt bauen deutsche Autobauer sparsame Diesel, bravo.
    Ich würde diese Dieselschweine mit einer 100% Mördersteuer belegen und den Diesel auf 5 Euro pro Liter hoch legen, dem Staat wird die deutsche Autoindustrie auf Dauer nichts bringen, die Hornochsen die deutsche Dreckschleudern kaufen sterben aus.
  3. #32

    Zitat von Gman Beitrag anzeigen
    der Dieselmotor ist noch lange kein Auslaufmodellen und in vielen Bereichen noch immer alternativlos.

    Die Untersuchungen und die daraus resultierende Einstufung der WHO, basierten auf alten Dieselfahrzeugen.
    Dort kann ich das Ergebnis nachvollziehen, denn mich nervte in der Vergangheit immer die Rußwolke, wenn der Vordermann beschleunigt hat.
    Mit Euro 5 und Partikelfilter ist das Geschichte.

    Lustigerweise ist das Thema Feinstaub neuerdings ein Problem der direkteinspritzenden Benziner (TSI etc.).
    Diese Fahrzeuge bräuchten, ähnlich wie der Diesel, ebenfalls einen Partikelfilter. Dagegen hat sich aber bisher die Autolobby erfolgreich gestemmt.
    Erzählen Sie keinen Mist, fahren Sie mal mit einem Fahrrad hinter einem Diesel, die schwarzen dicken Teilchen kommen nicht mehr raus, man sieht es nicht mehr aber man richt es und wenn man am Berg mal tief Luft holt und das Dieselschwein vor einem Gas gibt weiß man was Atemnot heißt.
  4. #33

    Niveau-Regulierung?

    Zitat von pepper_pike Beitrag anzeigen
    Ich würde diese Dieselschweine mit einer 100% Mördersteuer belegen ... die Hornochsen die deutsche Dreckschleudern kaufen sterben aus.
    Aha, jetzt beschimpft schon eine Benzinersau die Selbstzünder-Fahrer als Dieselschweine!? Der Pest-Kranke zieht also über den Cholera-Patient her? Schon seltsam, welche Emotionen unterschiedliche Zündungsverhalten in Hubkolbenmotoren auslösen können ...
  5. #34

    Es ist doch egal

    was die Autobauer so zur Zeit bauen, es kann sich doch kein normal verdienender Mensch diese Kisten Leisten, selbst dann nicht wenn man übertariflich bezahlt wird.
    Selbst die kleinen Serien unserer Autobauer sind mitlerweile unbezahlbar, und wenn man dann noch ein paar zusätzliche Extras möchte, ist man schon bei >=30.000€, wenn das denn reicht.
    Da hilft es dann auch nicht wenn der Wagen dann ca. 1-1,5 Liter weniger verbraucht.
    Aber so lange wie es die Aufstrebenden Länder gibt wo gekauft wird, wird es mit der Preistreiberei wohl weitergehen, die Hersteller werden erst dann aufwachen wenn keiner mehr kauft.
    Wie wäre es mit sechs Monaten Boykott?
    Das tut denen dann mal richtig weh, und vielleicht merken diese Herren dann endlich was Sie da verzapfen.
  6. #35

    25000 für den Einser BMW - Nein danke!
    Mal eine andere Frage: Wie sieht eigentlich ein Kosten (Rohstoffe) Vergleich zwischen GFK Leichtbau und Alu aus? Mir geht es nicht um die Kosten, sondern um den Ressourcen/Energieverbrauch. Die Kosten lassen sich ja durch Massenfertigung deutlich drücken!
  7. #36

    Zitat von emantsol Beitrag anzeigen
    Aha, jetzt beschimpft schon eine Benzinersau die Selbstzünder-Fahrer als Dieselschweine!? Der Pest-Kranke zieht also über den Cholera-Patient her? Schon seltsam, welche Emotionen unterschiedliche Zündungsverhalten in Hubkolbenmotoren auslösen können ...
    Ich fahr auch keinen Benziner, mich interessiert auch nicht wie das Zündverhalten aussieht, wichtig ist nur was hinten rauskommt und beim Diesel kommt Krebs raus. Dieselfahrer sind verantwortungslose Lumpen und meist Krümelkacker, ist ja so schön billig der Diesel.
    Wenn die Schweröl in ihren Dreckskarren verbrennen könnten würden sie dies auch tun, Hauptsache billig.
  8. #37

    Zitat von billhall Beitrag anzeigen
    Und genau dass stimmt nicht. Partikelfilter filtern eben nur die größeren Partikel aus dem Abgas, richtig gefährlich sind aber die Kleinst-Partikel die man nicht sieht, denn diese sind Lungengängig (d.h. sie gelangen in die Blutbahn) und diese können auch durch die besten Partikelfilter nicht herausgefiltert werden. Früher konnten sich diese Nano-Partikel am Dieselruss anlagern und wurden damit unschädlich gemacht. Heute geht das aber durch das vermeintlich "saubere" Abgas nicht mehr und diese Kleinst-Partikel aus Dieselabgasen können schon länger in den Gehirnen von Verstorbenen nachgewiesen werden.
    Sehr gewagte These. Warum lagern sich die Nano Partikel nicht schon im Partikelfilter an die größeren Partikel an? Eigentlich der optimale Ort dafür. Dass die Partikel im Gehirm von Verstorbenen nachweisbar sind sind, dürfte zum einen daran liegen, dass solche Untersuchungen meist an Verstorbenen durchgeführt werden und die Untersuchungsmethoden heutzutage wesentlich besser sind, als früher. Wenn ich etwas heute nachweisen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass es vor 20 Jahren nicht auch schon vorhanden war.
  9. #38

    Entweder oder.

    Entweder möchte man ein sparsames Auto fahren, dann sollte man auf das Leergewicht und die Grösse des Autos sowie die Leistung des Motors achten. Oder man möchte "sportlich" unterwegs sein. Beides geht nicht.

    Die Normverbräuche auf den Testständen sind in der Praxis nur dann erreichbar, wenn man ähnlich behäbig beschleunigt und sich an die Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn hält. Wer das möchte, der benötigt keine 160 PS und auch keine 200 oder 300 Nm.

    Der Preis von 35000 Euro für ein solches Auto ist in gewisser Weise Wahnsinn. Man sollte diese Preise mit den Preisen für einen "Kleinwagen" (Polo-Klasse) vergleichen. Etwas mehr Blech, etwas mehr Motor, etwas mehr Bremsen, Getriebe und Fahrwerk rechtfertigen keine 20000 Euro Mehrpreis. So teuer ist Stahl nun auch nicht. Interessant ist bei diesem Vergleich auch, dass der BMW leer 400-500 kg mehr wiegt als der "Kleinwagen". Ich frage mich immer, wofür das viele Mehrgewicht verwendet wird.

    Ein Auto ist für viele Menschen ein Statussymbol. Warum auch immer. Offensichtlich gehören zu diesem Statussymbol die Grösse, das Gewicht und die Leistung. Damit kann man aber nicht sparsam unterwegs sein.
  10. #39

    Warum immer Ruß-Diesel fahren, warum nicht CNG?

    Ich kriegs nicht auf die Reihe! Diesel ist nach einer 25 Jahre andauernden Studie definitiv GIFTIG. Ich versteh nicht, warum die halbe Republik angeblich immer noch nach diesen rußenden Diesel-Stinkern fragt. Erdgas ist der Hit! Und mit einer eigenen Erdgas-Zapfsäule von PHILL sogar von zu Hause aus aufzutanken. Leute, informiert Euch. CNG hat nur Vorteile!
    Euer Peter Pinsel


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