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Fachkräftemangel: Bundesagentur umwirbt*Arbeitslose aus Krisenstaaten
In Deutschland fehlen Fachkräfte - in Griechenland, Portugal und Spanien sind Hunderttausende ohne Job. Die Bundesagentur für Arbeit buhlt nun gezielt um*Ingenieure, IT-Spezialisten*und Pflegepersonal*aus den EU-Krisenländern. Die Forderung der Behörde: Die Bundesrepublik muss attraktiver werden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...774954,00.html
- #430 18.07.2011 14:31 von
:)
:) PHB hat ihm aber gestern schön die Retourkutsche verpasst:
http://www.dilbert.com/strips/comic/2011-07-17/ - #431 18.07.2011 14:32 von
- #432 18.07.2011 14:33 von
Gehaltsgefälle
1800 ist auch unzumutbar. Aber für viele Ingenieure bittere Realität.
Sowas gibt's auch in anderen Sparten. Ein befreundeter Arzt erzählte mir, dass er -hätte er nicht eine Familie- an einem einzigen Wochenende auf der Insel fast so viel verdienen könnte wie im restlichen Monat hier in D. - #433 18.07.2011 14:36 von
‘Saugen’ wir aus €uro-Krisenstaaten Fachkräfte ab?
Die Wirtschaft läuft in Deutschland auf Hochtouren, wir leiden angeblich an Fachkräftemangel, besonders bei den Hochqualifizierten und haben doch immer noch ein großes Potential an Hartz IV-Empfängern, bei denen ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass dies alles nur noch Hilfsarbeiter sind.
Jetzt fordert die BA (Bundesagentur für Arbeit) publikumswirksam, wahrscheinlich im Auftrag ihrer Chefin, Frau von der zu vielen Lügen, sogenannte Leistungsträger aus Ländern der EU, welche dann nach relativ kurzer Zeit genau diese Leistungsträger eigentlich selbst brauchen, weil ihr eigener Aufschwung im wirtschaftlichen Bereich sonst mehr als erheblich behindert ist und schon hat die deutsche Politik wieder positive Schlagzeilen. So etwas könnte man auch Egoismus pur bezeichnen, denn die Krisenstaaten haben fast keine Möglichkeiten, ihre eigenen Fachleute zu halten, sie sind inzwischen zu reinen Konsumenten deutscher Wert(e)arbeit verkommen. Hier der wichtige Rest: http://tinyurl.com/437dax4 - #434 18.07.2011 14:36 von lebowski
Ich verstehs auch nicht
Ich verstehe auch nicht, wie auf der einen Seite ein Artikel über Fachkräftemangel erscheinen kann und es auf der anderen Seiten tausende arbeitslose Fachkräfte geben kann.
Meine Theorie: das Märchen vom angeblichen Fachkräftemangel ist gut für Uschi von der Leyen, die sich in dem schönen Gefühl wiegen kann, dass ja genügend Jobs da sind und dass die Leute nur zu faul oder zu blöd sind, sie anzunehmen; und gut ist das Märchen auch für die Arbeitgeber, die auf diesem Wege mal wieder die Bundesregeirung erpressen können, billige Arbeitnehmer ins Land zu lassen.
Und was die IT angeht: Da ist das Job-Spektrum breit, es reicht vom Webdesigner für Pornoseiten bis zum gefragten Software-Entwickler.
Das ist das Blöde an der IT: man muss sich ständig in neue Programme einarbeiten. Irgendwann kann man das Tempo nicht mehr mitgehen. - #435 18.07.2011 14:37 von
Inwiefern widerspricht sich das?
Wie bereits geschrieben: sich gegenseitig zu unterbieten hilft nur den Arbeitgebern und drückt die Gehälter noch mehr.
Außerdem wissen Sie nicht wie Neid definiert wird:
Bei der Aussage "Ich möchte mehr als 1800€ verdienen" sind Andere gar nicht beteiligt. Derjenige möchte unabhängig von den Anderen 1800€ verdienen. Es gibt also keine Mißgunst.Unter Neid versteht man das moralisch vorwerfbare, gefühlsmäßige (emotionale) Verübeln der Besserstellung konkreter Anderer.
Wenn Sie hier vergleichen zwischen Ingenieuren und Ägyptologen, scheint die Neiddiskussion eher von Ihrer Seite zu kommen. - #436 18.07.2011 14:38 von
- #437 18.07.2011 14:43 von
Fairness
"1800 ist auch unzumutbar."
Unzumutbar wäre jetzt zwar übertrieben- aber dennoch ist es nicht fair für 200 Stunden Arbeit jeden Monat. - #438 18.07.2011 14:46 von
- #439 18.07.2011 14:46 von
Auswandern
"aber dann darf er sich nicht beschweren, er hat ja
die Option auszuwandern. Mache viele Andere doch auch."
Nur wegen der Arbeit in die Fremde? Wer das macht ist echt arm- emotional gesehen.
Diese Option stellt sich nicht wenn man Freunde hat. Man lebt nicht um zu arbeiten,sondern man arbeitet um zu leben.
Und das muss überall möglich sein.
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