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IT-Fachkräfte: Mangelware Nerd

CorbisJa, wo stecken sie denn? Computer-Experten sind in Deutschland eine seltene Spezies. Auch Finanzkrise und Rezession haben an diesem Fachkräftemangel nichts geändert. So kommt es, dass selbst Quereinsteiger auf dem IT-Jobmarkt gute Chancen haben. Ein Überblick.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...831872,00.html
  1. #1

    optional

    Es gibt keinen Fachkräftemangel im IT-Bereich!
    Es gibt nur geldgierige (aber wenig qualifizierte) Vorstände, die nicht bereit sind, Fachkräfte angemessen zu bezahlen. Und es gibt aus Indien stammende Vorstände ("talentierte Manager") ehemals deutscher bzw. europäischer Firmen, die Fachkräfte massenhaft entlassen, um sie durch indische Programmierer zu "ersetzen".
  2. #2

    optional

    Solange der Bruttolohn unter dem Durchschnitt bleibt, solange herrscht kein Fachkräftemangel. Ich habe genug Kommilitonen, die als studierter IT-Fachkraft unter 35k€ verdienen. Da haben Elektroingenieure doch viel besser.
  3. #3

    Das Problem ist...

    dass viele Firmen nicht bereit sind den Angestellten das gewünschte Gehalt zu bezahlen. Diese Firmen wundern sich dann, dass sie entweder niemanden, oder nur Angestellte mit nicht wirklich passender Qualifikation finden.
    Ich kann das Geheule nach Fachleuten nicht mehr hören!
    Und die These der sogenannten Nerds in IT-Berufen ist seit Jahren schon überholt.
  4. #4

    "Wir brauchen noch ein Foto zum Nerd-Artikel!"

    "Mist, ich hab keins."

    "Dann nimm halt irgendeine Clipart."

    "Hier die von dem Model mit Hipster-Brille?"

    "Ja klar, den Unterschied merkt eh keiner, und morgen ist der Artikel schon wieder vergessen."

    "Alles klar, Artikel ist Live, gehn wir eine rauchen?"
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Fach- und Führungskräften im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent. Auch mit den Durchschnittsgehältern zeigt sich Pfisterer zufrieden: "Mit einem Bruttojahresgehalt von rund 60.000 Euro ...
    und genau da liegt das Problem. Die Fach und Führungskräfte machen die Arbeit nicht, sie organisieren nur und insbesondere die Führungskräfte erbringen oft keinerlei technisch relevante Leistung, meistens sabotieren sie die Projekte nur durch mangelnde Fachkompetenz! Normale fest angestellte Programmierer können froh sein, wenn sie auf 40000 Euro kommen. Und das ist im internationalen Vergleich erbärmlich! Warum wohl rennen uns die ausländischen Spitzenkräfte mit Green und Bluecards nicht die Bude ein?
  6. #6

    na denn...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ja, wo stecken sie denn? Computer-Experten sind in Deutschland eine seltene Spezies. Auch Finanzkrise und Rezession haben an diesem Fachkräftemangel nichts geändert. So kommt es, dass selbst Quereinsteiger auf dem IT-Jobmarkt gute Chancen haben. Ein Überblick.

    IT-Fachkräfte: Nerds sind Mangelware auf dem Arbeitsmarkt - SPIEGEL ONLINE
    ...wo suchen wir die kompetenten IT-Leute hier in D? Hier gibts inzwischen doch nur noch angehende Sozialpädagogen und Medienberater. Oder Banker und Juristen.

    IT ist halt viel zu kompliziert, nur für Spezialisten
  7. #7

    Selbst IT Einsteiger

    Ich stamme selbst aus der Branche und schließe im Moment meinen Master in Wirtschaftsinformatik ab. Zwar kann ich die Rosigen Aussichten von 2009 nicht bestätigen (war damals gerade fertig mit dem Bachelor) aber der Markt gibt Momentan auch für Absolventen einiges her.
  8. #8

    Ich habe bisher noch keine Firma erlebt, die einen unerfahrenen Softwareentwickler 40.000 oder mehr Jahresgehalt zahlt. Da wird niedrig angefangen, vor allem im Mittelstand. Jedoch sind vor allem im Mittelstand die Unternehmen bereit, bei entsprechender Leistung auch mehr zu zahlen. Dies zeigt sich jedoch erst nach 1-2 Jahren.

    Ich habe in den letzten Jahren ca. 50 Unternehmen (alle kleiner als 250 MA) betreut. Man kann dort sehr gutes Geld verdienen. Jedoch muss man sich dieses verdienen. Ein Student der frisch von der Uni kommt, hat meistens keinen blassen dunst von der echten Welt. Forderungen von 60.000 oder mehr, sind absoluter Wahnwitz.
  9. #9

    stimmt

    Als studierter ITler und Freiberufler kann ich den Artikel zu 100% bestätigen. Kollegen in der Festanstellung (sogar ein ein umgeschulter Schauspieler ist dabei) verdienen mit >= 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Anwendungsentwicklung (SAP oder Microsoft) weit über 50k€ im Jahr.
    Natürlich gibt es große Unterschiede, so wird ein Linux/ Windows Administrator mit wesentlich weniger rechnen müssen, als ein SAP- Berater.

    Wobei ich GULP wirklich nicht als Quelle heranziehen würde, die Plattform sehe ich als Restbörse für alle Projekte/ Freiberufler, die nicht über direkte Kontake besetzt werden konnte.


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