Fachartikel zum Zweikörperproblem: Heiratsantrag auf Physiker-Art

Getty ImagesFinden Sie diesen Heiratsantrag romantisch? Physiker schon: Mit einem Fachartikel, benannt "Zweikörperproblem: Eine Längsschnittstudie", hat ein Wissenschaftler bei seiner Freundin um ihre Hand angehalten. Und eine sachliche Antwort erhalten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-885868.html
  1. #1

    Ja, ja, die Physiker ...

    Ich habe meiner Frau nach sieben Wochen einen Antrag gemacht. Konventionell bei Kerzenschein. Bin Praktiker. Sie hat, zum Glück, ja gesagt. Liebe sie wie am ersten Tag. Nur noch ein bisschen ganz schön viel mehr.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Finden Sie diesen Heiratsantrag romantisch? Physiker schon: Mit einem Fachartikel, benannt "Zweikörperproblem: Eine Längsschnittstudie", hat ein Wissenschaftler bei seiner Freundin um ihre Hand angehalten. Und eine sachliche Antwort erhalten.

    Fachartikel zum Zweikörperproblem: Heiratsantrag auf Physiker-Art - SPIEGEL ONLINE
    Klingt nach Sheldon und Amy - wobei wohl eher Amy die Studie schreiben würde :-).
  3. #3

    Zwei Körper?

    Hier sollte auch an das Unbestimmtheitsprinzip gedacht werden, könnten ja auch zwei Seelen sein. Im übrigen habe ich nur zieben Tage gebraucht. Morgen werden es zehn glückliche Jahre gewesen sein. Hoch leben die Gesetze der Physik.
  4. #4

    Da hat der Physiker

    Da hat der Physiker unseren Verfassungsrichtern einiges voraus. Er hat die Sache als das erkannt, was sie ist- natürlich. Das impliziert, daß alles andere unnatürlich ist. Die Richter blicken da wohl nicht durch.
  5. #5

    Eine Gleiche oder zwei Unbekannte?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit einem Fachartikel, benannt "Zweikörperproblem: Eine Längsschnittstudie", hat ein Wissenschaftler bei seiner Freundin um ihre Hand angehalten.
    Warum nicht?
    Wenn der Einfangsquerschnitt groß genug ist, könnte es durch wechselseitige Anziehung ungleichnamiger Ladungen zu elastischen Stößen kommen. Nach einigen solcher Streuexperimente könnte dann als Folge der erfolgten Impulsübertragung neun Monate später ein Dreikörperproblem resultieren.
  6. #6

    Die Unschärferelation ...

    ... verliert übrigens auch recht schnell an Bedeutung, dann.
  7. #7

    Mathematisch betrachtet...

    wäre auch die topologische Variante interessant. Wenn zwei Dreilochbrezeln Einlochbrezeln austauschen usw. usf., entstehen wieder eine oder mehrere Dreilochbrezeln.
    (Topologisch gesehen ist der Mensch eine Dreilochbrezel, da er drei den Körper durchdringende Öffnungen hat. Die Einlochbrezeln sind dann natürlich simple Ringe.)
  8. #8

    Das gehört ja nun gar nicht hierher

    Zitat von UHamm Beitrag anzeigen
    Da hat der Physiker unseren Verfassungsrichtern einiges voraus. Er hat die Sache als das erkannt, was sie ist- natürlich. Das impliziert, daß alles andere unnatürlich ist. Die Richter blicken da wohl nicht durch.
    Aber falls es Sie interessiert, ich (als Mann) habe meinem Mann einen ganz klassischen Natrag gemacht, indem ich vor einem Juweliergeschäft das Knie gebeugt und die klassiche Frage gestellt habe. Lange vor der "Homo-Ehe" übrigens, vor 16 Jahren.
    Seither umkreisen wir uns konstant, ungeachtet äußerer Aggregatzustände und Potenzialdifferenzen mit geladenen Kleingeistern. Gravitation ist ein Naturgesetz, die einen zieht es hier- die anderen dorthin.
  9. #9

    Unklare Schlussfolgerung

    Zitat von UHamm Beitrag anzeigen
    Da hat der Physiker unseren Verfassungsrichtern einiges voraus. Er hat die Sache als das erkannt, was sie ist- natürlich. Das impliziert, daß alles andere unnatürlich ist. Die Richter blicken da wohl nicht durch.
    Interessante Schlussfolgerung, aber anhand des Textes leider überhaupt nicht nachzuvollziehen und vollkommen oberflächlich.
    Das impliziert, dass sie ihre homophobe Weltanschauung krampfhaft in einen Artikel interpretieren und den Inhalt des Textes nicht wirklich verstanden haben.
    Ich lasse mich aber gern durch Textbelege vom Gegenteil überzeugen.