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Facebook-Terrorismus: Uno fordert schärfere Internet-Überwachung

AFPDas Internet als Hort für Propaganda und Verbrecher: Staaten sollen mehr miteinander kooperieren und schärfere Gesetze erlassen, fordert das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-862843.html
  1. #1

    UNO: 'laßt uns drei Milliarden Internetuser überwachen, unter ihnen befindet sich ein Terrorist'. Wo ist die 'freie' Presse, die diesen Stasi-Imitatoren die Grundzüge von Freiheit und Demokratie erläutert? Deutsche Gesetze garantieren uns den Schutz unserer Privatsphäre; außerdem gibt es noch das Fernmeldegeheimnis (Telekommunikationsgeheimnis). Pervertieren nun Abteilungen der UNO zu einem "Hort für Propaganda und Verbrecher", wenn sie implizit die Abschaffung bürgerlicher Rechte fordern?
  2. #2

    Fehlgeleitet

    Skype speichert Protokolle, aber nicht auf irgendwelchen Servern. Skype ist ein P2P-Programm und speichert maximal lokal..

    Vielleicht sollte sich jemand daran machen, erst einmal sinnvolle Gesetze von A nach B zu bringen. Was nützt es mir in Deutschland, dass es ein Fernmeldegesetz gibt, wenn in Frankreich oder so jemand mithören darf ohne Strafen zu fürchten?
  3. #3

    Ein Schritt weiter zum Internet-Überwachungsstaat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Internet als Hort für Propaganda und Verbrecher: Staaten sollen mehr miteinander kooperieren und schärfere Gesetze erlassen, fordert das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung.

    Uno fordert schärfere Internet-Überwachung - SPIEGEL ONLINE
    Es ist mal wieder der Versuch das Internet durch Terrorismus-Angstmache zu überwachen. Wohin die Angstmacherei vor Terrorismus führt kann man sehr gut an der Rechtfertigung des Irakkrieges sehen. Das Internet ist nur eine freie Plattform die Austaush ermöglicht und das soll sie auch bleiben. Es wird immer wieder versucht mit Angstmacherei die Meinungsfreiheit zu beschneiden bis es endlich funktioniert hat das Internet zu einem Hochsicherheitstrakt zu machen. Wenn Politiker ernsthaft an den negativen Aspekten des Internet für den Durchschnittsbürger interessiert wären, dann würden Sie versuchen die Internet Kriminalität geworden ist zu bekämpfen. Es wird Internetbetrügern viel zu einfach gemacht sensible Daten zu klauen und die Besitzer zu besteheln. Das liegt nicht an der mangelnden Aufklärung sondern daran, dass die weltweite Verfolgung von Internetkriminellen nicht funktioniert durch das übliche Kompetenzengerangel und die mangelnde Zusammenarbeit zwischen den Staaten. Die Kriminellen kennen keine Grenzen... Ein Kreditkartenbetrug von Deutschen aus Russland ist nahezu ein sicheres Geschäft. Dagegen müsste etwas getan werden nicht für die weitere Überwachung des Internet. Das liegt aber nicht im Interesse der Politiker. Traurig!
  4. #4

    es geht voran.

    jetzt wird schon die UNO für diesen überwachungs- und VDS-schwachsinn instrumentalisiert, hört das denn nie auf? "für sicherheit"! ich kanns nicht mehr hören! "virtuelle trainingslager", "online-kampfsimulatoren", gute güte, gehts noch dämlicher? was ist dann bitte "call of duty"? ist das keine "kampf-simulation"? und was bitte haben diese bürohengste wieder mit rapidshare? wenn sich "terroristen" nicht austauschen sollen, sollte eigentlich JEDE form der elektronischen kommunikation verboten werden, aber mindestens. wieso gibts eigentlich noch sowas telefon und brieftauben? wir müssen endlich JEGLICHE form der kommunikation auf den prüfstand stellen und ggf. überwachen bzw. verbieten um den "sumpf" auszutrocknen. man findet "terroristische" inhalte über suchmaschinen? OGOTT! sofort dichtmachen! demokratie? freie rede? überbewertet! und wer steht an vorderster front beim thema? der deutsche "verfassungsschutz", es ist nicht zu fassen!
  5. #5

    Nächster Anlauf die Massen mundtot zu bekommen?

    Ich finde es sehr durchsichtig was da wieder geplant ist. Es braucht Gesetze und Vorschriften und was nicht alles. Die wirklich Kriminellen werden dadurch nicht abgehalten und die Masse womöglich kriminalisiert. Ist so der Plan?

    Wenn hier von irgendwoher Propaganda kommt, dann doch von den sogenannten Mainstream-Einheitsmedien. Da kann man sich immer eine von hundert gebügelten Meinungen aussuchen. Der Nukleus der Volksverblödung ist doch allein dadurch gewährleistet, wenn man sich genauer besieht wer wiederum hinter den Massenmedien steht.

    Die Mär von der Vierten Gewalt, die fünfte Macht(s) … vielleicht mal eine kleine Nachhilfe? Dann dürfen wir ja jetzt gespannt sein welche Reglementierungen da wieder für die Massen ausgearbeitet werden, wenn sich schon die UNO berufen fühlt das Thema anzugehen … nice try …
  6. #6

    sinnlos....

    Meinen die Leute in der UNO echt, daß das was nützt? Das Internet wurde dazu entwickelt, daß es nicht kontrollierbar ist. Es gibt unzählige Wege dort Nachrichten, Aufrufe und Meinungen zu veröffentlichen ohne das dies kontrollierbar ist und niemals sein wird. Die vergessen scheinbar, daß ursprünglich das Militär in dessen Entwicklung mächtig investiert hatte eben damit es ein unkontrollierbares Netzwerk wird. Gesetzesverschärfungen und Aufrufe dazu können also nur von Leuten kommen die überhaupt keine Ahnung und keinen Durchblick vom Internet und seinen Fähigkeiten haben.
  7. #7

    Mit Zentralismus lassen sich keine Probleme lösen

    viele Regionen werden nicht repräsentativ von der UNO vertreten. im Sicherheitsrat gibt es meist ein Veto.
    Die UNO ist teuer und bewirkt viel zu wenig. Der Bürokratieoverhead ist sehr groß
  8. #8

    Zusammen

    Erstaunlich finde ich die Menschen, die an so einem Entwurf arbeiten.

    Zitat aus Heise:
    "Saudi Arabien hält eine stärkere internationale Kooperation für "zwingend erforderlich", um das Problem der Meinungsfreiheit im Internet anzugehen. Dabei müsse es vor allem um Fälle gehen, die "klar die öffentliche Ordnung missachten", schreibt das Königreich in einem Kommentar zu einem Entwurf für ein Grundlagenpapier des Generalsekretariats der Internationalen Fernmeldeunion ITU für eine netzpolitische Konferenz im kommenden Jahr."


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