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Facebook-Gründer Zuckerberg trifft Wall Street: Geldsammler im Kapuzenpulli
REUTERSKommt er oder kommt er nicht? Hunderte Banker und Investoren warteten in New York gespannt darauf, ob Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zum Start der Werbetour für den Börsengang erscheinen würde. Zuckerberg kam - und begrüßte seine schlipstragenden Fans gewohnt lässig im Kapuzenpulli.
Facebook: Mark Zuckerberg wirbt für Börsengang um Investoren - SPIEGEL ONLINE
- #40 08.05.2012 14:17 von
Ich kann dazu nur sagen, dass die "Probedossiers" über zwei Mitarbeiter unserer Firma, die ich unverlangt erhalten habe, einige Fotos enthalten haben, die von deren Bekannten hochgeladen und vermutlich auch getagged wurden und deshalb den Mitarbeitern zugeordnet wurden.
Ich gebe zu, dass ich das öffentliche Profil der beiden niemals gefunden hätte und es steht vermutlich auch nichts Weltbewegendes drin.
FB ist aber vor allem deshalb so wertvoll, weil man mit den Daten Geld verdienen kann, das ist eine Binsenweisheit. Und das Geld wird nicht mit den Daten verdient, die öffentlich sind und auch nicht mit den Daten, die man Dir bei Anfrage aushändigt.
Für mich war z.B. schon interessant, dass auf zwei der Fotos auch Mitarbeiter von Wettbewerbern auftauchten. Vielleicht wars nur ein Werbegag der Analysefirma, vielleicht aber auch nicht... - #41 08.05.2012 15:32 von
klick
Die beiden Vorposter zeigen aber auch zwei Fälle auf, bei denen grundlegende Fehler gemacht wurden (Dossier über zwei Mitarbeiter, selber getagged werden):
Zum einen kann man sowohl bei FB als auch bei StudiVZ einstellen, ob man überhaupt von Freunden oder Fremden getagged werden kann, und wenn man das zulässt bieten beide Portale auch zusätzlich die Option, dass man es selber erst für jedes Bild freigeben muss, bevor der link funktioniert.
Zum anderen bieten beide Portale die Möglichkeit, sich Decknamen zu geben. Nirgendwo herrscht Klarnamenzwang, man darf sich sogar beliebig oft umbenennen.
In beiden Beispielen wurden also vermeidbare Fehler gemacht, die mit ein paar Minuten herumklicken vermieden werden können.
Klar gibts nun noch immer die Möglichkeit, dass jemand Bilder von mir hochläd, aber das kann ich auch nicht verhindern, wenn ich mir selber überhaupt keinen Facebookaccount erstelle. Außerdem ist das dann auch kein Facebookproblem an sich, sondern Problem des ganzen Internets (schließlich kann auch jeder eine eigene Homepage erstellen und dort ungefragt Bilder von mir veröffentlichen).
Ein Facebookproblem wirds erst durch die Verlinkung und Klarnamen, und das ist, wie gesagt, beides vermeidbar. Ich möchte mal behaupten, wenn ich bei Facebook einen Decknamen benutze und die Verlinkungsoptionen richtig eingestellt habe, wird kein potentieller Arbeitgeber jemals Fotos unter meinem richtigen Namen sehen, von denen ich nicht möchte, dass sie gesehen werden. - #42 08.05.2012 16:10 von
Fatal
wie ich finde. Verbirgt sich dahinter eigentlich schon die Resignattion vor unkolltrollierbarer Datensammelwut ? Dann haben Sie sicher auch nichts dagegen, wenn jedes Ihrer Telefonate, Ihrer eMails usw. usw. demnächst auf Vorrat gespeichert würde.
Schon klar, Sie haben sich nichts vorzuwerfen - nur bedenken Sie, dass bei FB amerik. Recht zu tragen kommt und aus welchen techn. Fehlern heraus auch immer, möglicherweise ein paar MIB vor Ihrer Türe stehen, um Sie prophylaktisch als langhaarigen Bombenleger aus dem Verkehr zu ziehen.
Also ich möchte schon noch frei meiner Meinung Ausdruck verleihen können, ohne Gefahr zu laufen von wilden Auszählalgorithmen als “potentiell systemfeindlich“ gebrandmarkt zu werden.
Möglicherweise werden Sie “im Vorbeigehen“ ja auch als Päderast vorgemerkt, weil aus Sicht eines entspr. Algorithmus die Kombination von Kondomkauf und Fotoabzugbestellung via Internet derartiges plausibel erscheinen ließe - dass es sich bei den Bildern um einige Ihrer letzten Urlaubsphotos Ihres Sohnes handelt, ist dem Link ja nicht zu entnehmen.... - #43 08.05.2012 18:16 von
Was ist Facebooks Nutzergemeinde Wert?
Ist Facebook wirklich knappe 100 Mrd. wert? Im letzten Jahr konnte Facebook pro Nutzer einer durschnittlichen Gewinn von 1,2 Dollar erwirtschaften. Auf die gesamte Nutzerlebenszeit hochgerechnet ergibt das je nach Annahme für Nutzungsdauer und Kapitalkosten einen Wert von ca. 5 bis 8 Dollar. Für die Nutzerbasis bedeutet das einen Wert von weniger als 10 Mrd. Dollar.
Selbst wenn es Facebook gelingt seine Nutzergemeinde auf 3 Mrd. zu erweitern und den Durschnittsgewinn pro Nutzer zu verdoppeln, klafft noch immer eine sehr große Lücke zwischen erwarteter Marktkapitalisierung und dem Wert der Nutzerbasis.
Eine ausführlichere Übersicht dazu findet sich bspw. hier: Online Marketing Science: Was ist Facebooks Nutzergemeinde Wert? - #44 09.05.2012 06:49 von
Schneeballsystem
Es ist wie bei jedem Schneeballsystem. Früh einsteigen und wenn der Pöbel kommt und einzahlt mit maximalem Gewinn wieder aussteigen.
Zuckerbergs Reich besteht aus ein paar Servern und angemieteten Leitungen und da man als ehemaliger Kunde seinen Account mit allen Inhalten nicht löschen sondern nur "inaktiv" schalten kann, steigt die virtuelle Kundenzahl ohne Bezug zur Wirklichkeit immer weiter an. So werden Seifenblasen gemacht. - #45 09.05.2012 08:51 von
Genau das ist das Problem...
es ist eben nicht so vordergründig zu erkennen wo das hinführt. Es ist viel subtiler, so wie es ein Kommentar anreisst...
Zitat: "Mir macht Facebook Angst. Heute ist es noch freiwillig, ab wann wird es verpflichtend. Ab wann wird ein Unternehmen einen Facebook account verlangen, bevor man ein Bankkonto eröffnen darf oder Mitgliedschaft in einer Vereinigung erlangen darf. Anstatt den Trend zum gläsernem Unternehmen oder der transparenten Regierung wird es den Trend zum gläsernen Endkunden bzw. Bürger geben -> weniger Kreditrisiko für die Banken, bessere Plazierungsstrategien für Produkte und weniger Auswahlmöglichkeit für den Endkunden..." Zitat Ende
Genau da liegt das Problem, wir wissen nicht in welche Richtung die Nutzung der Daten geht. Heute ist es schon so, dass Dokumente im Internet (die eigentlich nichts mit Facebook zu tun haben) nur noch heruntergeladen werden können wenn man einen Facebook Account hat. Würden Sie die Daten, Photos und Infos mit jedem den Sie auf der Strasse treffen und nicht kennen austauschen? Ich denke nicht. In Facebook läuft es genauso, auch wenn Sie Ihre Einstellungen noch so privat haben, Sie veröffentlichen diese Daten trotzdem für ein Klientel, dass sie nicht kennen und welches Facebook als Geldruckmaschine sieht.
Zum Thema keine Ahnung: Ich unterrichte übrigens die innovative Nutzung von ICT, und bin "much more advanced" als die meisten Studentenwas die Internetnutzung angeht, ich habe nur noch nicht meinen Verstand über den "I like it" button abgegeben und darüber bin ich froh. Im übrigen haben wir gerade ein grosses EU-Projekt abgewickelt um Ansätze zu entwickeln wie der Nutzer komplette Kontrolle über seine Daten im Internet behalten kann. Soviel zum Thema ..."keine Ahnung..."
Ach ja, glauben Sie im Ernst noch, dass Zuckerberg nur die Welt verbessern will mit seinem System? Und deshalb dafür an der Börse 9 Milliarden notiert sind? Lustig, und da frage ich mich doch wer wohl keine Ahnung hat von den Realitäten... - #46 09.05.2012 08:58 von
Könnte es sein,
dass Sie und viele andere es niemals in die Schlagzeile einer Zeitung schaffen werden und deshalb für diese "five minutes of fame" um jeden Preis in Facebook posten? Eie gerade veröffentlichte Meldung besagt, dass viele User bei einem Eintrag in Facebook ähnliche Gefühle wie beim Sex haben...pfhhhh...da kann ich nur sagen, "hast Du noch Sex oder bist Du schon bei Facebook"...;-)
- #47 09.05.2012 09:00 von
- #48 09.05.2012 09:02 von
- #49 09.05.2012 09:04 von
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