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Facebook-Börsengang: Zuckerberg verkauft Ihre Zukunft

Mit dem Börsengang versilbert Facebook die Persönlichkeit seiner Nutzer, ihre Gedanken, ihre Gefühle. Jetzt wird sozialer Status ein präzise messbarer Wert. Statistiken zeigen, ob man homosexuell ist. Ob man zum Biertalk taugt. Ob man ein guter Mitarbeiter wird. Was bedeutet das für die Gesellschaft?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...831925,00.html
  1. #10

    Der Kaffee ist kalt

    Die erste Facebook-Version war das am besten programmierte Stück Webcode, das ich je gesehen habe. Es war knuddelig, wieselflink und auf naiv-unschuldige Art sympathisch. Nun, das ist vorbei und damit hat FB auch seinen Reiz verloren.
    Was bleibt ist ein Netzwerk aus Leuten, die glauben mit Facebook Geld verdienen zu können. Aber das haben wir doch schon jeden Tag auf der Arbeit - es ist das Gegenteil dessen, warum viele user sich bei Facebook angemeldet haben.
    Also: was hat Mark Zuckerberg denn wirklich? Einem Riesenhaufen alter Daten, die zig petabyte an Serverplatz zukleistern. Der Schwarm wird einfach weiterziehen zum nächsten großen Ding. Monetize this, mf ;)
  2. #11

    nicht im ernst?!

    "Die präzise, unbestechliche Statistik, so die Grundannahme, bewahrt davor, sich selbst zu belügen oder Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren im Leben nicht zu bemerken."

    ...selten so über eine Aussage lachen müssen.....
  3. #12

    Hirnficken

    Allerdings muß man da auch stark unterscheiden, wie jemand sein Profil nutzt. Während die Masse es als überladene verschleunigte version des eignenen sozialen Umfelds benutzt, ist es für andere ein Mittel zur Selbstdarstellung (Personal PR) und für wieder andere ein Mittel interessante Informationen weiterzugeben (meme propagation). Bereits diese unterschiedliche Nutzung könnte, wenn nicht berücksichtigt das Ergebnis solcher Statistiken radikal verzerren. Auch das Wissen um die statistische Auswertung verändert bereits das Nutzerverhalten soweit, daß die Auswertung ihre Aussagekräftigkeit verlieren kann (eine Art Heissenbergsche Unschärfe). Aber vielleicht lässt sich die Reaktion darauf dann ja auch statistisch auswerten und in einem Revoluzzer-Quotienten dann festschreiben lassen.
  4. #13

    Zitat von Jaja-wers glaubt Beitrag anzeigen
    Hallo Träumer und Gutgläubige
    Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.
    Die Zeit ist schnellebig. Gleichzeitig werden noch immer Unternehmensgewinne nach Möglichkeit in kurzer Zeit gemacht, was später kommt, also Nachhaltigkeit, interessiert nicht.
  5. #14

    @topchecker: fail

    Du hast es nicht gecheckt.
    Nur weil Du deine privaten Daten vor Fremden und Freunden verbirgst, sind es trotzdem nicht länger "deine" Daten.

    FB ist es egal, wem Du deine Daten zugänglich machen willst, solange Du sie dem Unternehmen freiwillig zur Verfügung stellst.

    Nebenbei glaube ich aber auch, dass dieser ganze Informations- bzw. Datenmüll genau 0,nichts wert ist.
  6. #15

    Am interessantesten ist die Anmerkung

    Anmerkung: Außer mit dem verlinkten Blog netzwertig.com verbindet mich ärgerlicherweise keine über die Verfolgung bei Twitter hinausgehende Beziehung mit den Erwähnten, woran ich aber im Fall von Barack Obama, Mark Zuckerberg, Stephen Wolfram und Justin Bieber versuche zu arbeiten (mit unterschiedlicher Priorität).
    Sascha Lobo: Facebook verkauft Ihre Zukunft
    Tipp: andere Ziele setzen. (Stephen Wolfram ist ein paar Nummern zu groß, Mark Zuckerberg und Justin Bieber sind es nicht wert und Barack Obama ist nicht verstanden und unerreichbar).

    Wie wäre es mit dem Ziel, ein deutsches/europäisches Socialnetwork zu fördern, das Twitter und Facebook ersetzen kann? Auch eine große europäische Suchmaschine ist wünschenswert. Das ist eine Aufgabe mit Erfolgsgarantie, denn dergleichen wird kommen (hoffentlich staatlich und frei von kommerzieller Werbung). Da muss man doch nur mal die Piraten belabern, sowas ist doch auch ein Wahlkampfschlager. Ist doch nicht so, als ob es derzeit keine Kritik an den US-Unternehmen gäbe. (alles imho)
  7. #16

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Wie wäre es mit dem Ziel, ein deutsches/europäisches Socialnetwork zu fördern, das Twitter und Facebook ersetzen kann?
    Gab und gibt es doch schon längst: Wer kennt wen, StasiVZ (oder so ähnlich :-)) Jappy etc. Aber wofür? Um sich über DSDS auszutauschen, zu jammern, zu stalken ...?
  8. #17

    Facebook?

    Ich bin bereits vor zwei Jahren dazu übergegangen, das "c" durch ein "k" zu ersetzen. Denn dazu wird Fb langsam.
  9. #18

    Zuckerberg verkauft Ihre Zukunft?

    Meine nicht! Ich bin weder Mitglied bei Facebook & Co, noch habe ich irgendwelche Kundenkarten, mit denen alle meine Einkäufe zugeordnet werden und so genaue Profile über mich anfertigt werden könnten.
  10. #19

    Zitat von topcheckertopchecker Beitrag anzeigen
    ... mein FB-account ist für fremde gar nicht und für freunde nur sehr eingeschränkt sichtbar. alles, was ein freund da über mich erfährt, ist mein wohnort, eine ziemlich große stadt nebenbei. keine details, keine liste meiner freunde, keine politik, kein gar nix. das kann man doch alles schützen. FB ist ein lustiges tool, aber ökonomisch m.E. total überbewertet.
    Ja, aber Facebook selbst kennt alle Geheimnisse seiner Nutzer genau. Und vertraut hier jemand Facebook?


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